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Re:Kompost-Ei
Verfasst: 22. Mai 2010, 00:05
von Danilo
Das ist nun wirklich Off-Topic, aber einige Aussagen der verlinkten Website über das Kompostieren sind einfach Quatsch. Angefangen bei Samen- und Wurzelunkräutern. Werden diese korrekt kompostiert, gibt es überhaupt keine Probleme.Und diese Fliegen-Salmonellen-Theorie ist nun wirklich schon sehr weit hergeholt bzw. unnötig dramatisiert. Dann müßte man ebenso den Vögeln verbieten, im Garten ihr Geschäft zu verrichten, könnten sich ja Fliegen draufsetzen, die H5N1 übertragen.

(Ist virologisch nicht korrekt, ich weiß...)Diese Website mitsamt ihrem Inhalt würde ich mit Vorsicht genießen.

Aber wie gesagt OT.
Re:Kompost-Ei
Verfasst: 22. Mai 2010, 00:10
von irisparadise
Eierschalen und andere kalkhaltige Küchenabfälle haben (genau wie Dornen, Lebensmittel, Kohle, Asche, Schlachtabfälle und Unkräuter) nichts auf dem Komposthaufen zu suchen!Das ist ungesund und lockt außerdem Fressfeinde von Singvögeln an. Im letzten Jahr hatte ich den Garten zu Ostern mit Eierschalenhälften dekoriert und mich gewundert, weshalb die Schalen immer kleiner wurden und jeden Tag an einer anderen Stelle lagen. Ursache war eine Elster, die ja bekanntlich Eierschalen frisst.Wenn man sich für einen Komposthaufen entscheidet, sollte man auch richtig kompostieren! Wie man das lernt, kann man auf
http://www.gartensaison.de/garten/kompostierung.htm nachlesen. Viel Erfolg!Der Marder transportiert die Eier in seinem Mäulchen, ohne die Schale zu beschädigen. Wenn eine Katzenmutter ihr Junges herumschleppt, beißt sie sich ja auch im Nacken fest, ohne dem Kleinen wehzutun.
Danke für die Belehrung! ;DWir reden hier jedoch von einem Haufen, der zu 100% aus Rasenschnittgut bestand. 8)Das Ei, um das es geht, wird wohl so um 400-500 gr. wiegen. Der Marder muss da schon eine recht große Klappe gehabt haben.

Re:Kompost-Ei
Verfasst: 22. Mai 2010, 00:33
von pearl
... die große Klappe gefällt mir.
Eierschalen und andere kalkhaltige Küchenabfälle haben (genau wie Dornen, Lebensmittel, Kohle, Asche, Schlachtabfälle und Unkräuter) nichts auf dem Komposthaufen zu suchen!
außer Dornen - die verbrenne ich genau wie Stacheln - kommen alle diese Sachen bei uns auf den Kompost. Aber klar doch! Die kalkhaltigen Küchenabfälle sind Muscheln!
Re:Kompost-Ei
Verfasst: 22. Mai 2010, 00:38
von Luna
Es geht noch immer um ein Ei, zum
Kompost geht es hier.Danke
Re:Kompost-Ei
Verfasst: 22. Mai 2010, 00:39
von Daniel - reloaded
Das ist nun wirklich Off-Topic, aber einige Aussagen der verlinkten Website über das Kompostieren sind einfach Quatsch. Angefangen bei Samen- und Wurzelunkräutern. Werden diese korrekt kompostiert, gibt es überhaupt keine Probleme.Und diese Fliegen-Salmonellen-Theorie ist nun wirklich schon sehr weit hergeholt bzw. unnötig dramatisiert. Dann müßte man ebenso den Vögeln verbieten, im Garten ihr Geschäft zu verrichten, könnten sich ja Fliegen draufsetzen, die H5N1 übertragen.

(Ist virologisch nicht korrekt, ich weiß...)Diese Website mitsamt ihrem Inhalt würde ich mit Vorsicht genießen.

Aber wie gesagt OT.
Sehe ich genauso!Dass Kohleasche nicht auf den Kompost gehört sehe ich ja noch ein, aber Holzsche?Warum darf ich (bewusst überspitzt) meinen Apfelbaum schneiden und das Schnittgut schreddern und kompostieren, wenn ich ihn absäge und verheize seine Überreste nicht? Wieso sollte seine Asche plötzlich schwermetallbelastet sein, seine Zweige aber nicht? ???Und dass man nur unbehandeltes Holz verbrennt sollte doch selbstverständlich sein oder?!?
Re:Kompost-Ei
Verfasst: 22. Mai 2010, 00:41
von irisparadise
Re:Kompost-Ei
Verfasst: 22. Mai 2010, 00:41
von Daniel - reloaded
Ich bitte um Entschuldigung Luna!

Re:Kompost-Ei
Verfasst: 22. Mai 2010, 00:52
von zwerggarten
von der größe her könnte es wohl schon ein
schwanenei sein... aber die farbe?

Re:Kompost-Ei
Verfasst: 22. Mai 2010, 00:55
von zwerggarten
hm... trottellumme und zwergtrappe fallen wohl auch aus...
Re:Kompost-Ei
Verfasst: 22. Mai 2010, 07:25
von irisparadise
ich hab jetzt gestern mal nachgemessen.Das Ei hat eine Größe von 11 x 7 cm.Im Internet habe ich eine Gößentabelle zu (mehr oder minder) einheimischen Vogelarten gefunden
Größentabelle Danach muss es sich wohl um das Ei eines Höckerschwans handeln. Nur wie es dahin gekommen ist? Der Rhein, und somit die Brütplätze der Schwäne ist an der Stelle über 300 m entfernt.Nachtrag:Hab grad im Web diese
Bildertafel gefundenDie Oberflächenstruktur und-farbe entspricht der Rabenkrähe, die Größe dem Höckerschwan.
Re:Kompost-Ei
Verfasst: 22. Mai 2010, 08:02
von Knusperhäuschen
Wenn man unter "swan egg" oder "mute swan egg" (Höckerschwan) nach Bildern googelt, sehen viel der gezeigten Eier schon so grau-grün und auch gesprenkelt aus. Wenn sie nass sind, sehen sie noch dunkler grün aus.edit:z.B.
hier oder
hierund
hier
Re:Kompost-Ei
Verfasst: 22. Mai 2010, 08:55
von irisparadise
Ich denke, damit haben wir die Frage nach dem Ei geklärt. :DDanke an Alle!

Re:Kompost-Ei
Verfasst: 22. Mai 2010, 10:57
von Wild Bee
na..glúcklich :Dich wusste doch das es ein besonderes ei ist

Re:Kompost-Ei
Verfasst: 22. Mai 2010, 11:01
von Zausel
Ich finde es auch schön, daß nun Klarheit herrscht.
Antwort #1 hatte mich doch sehr erschreckt. Ich wollte schon mit dem Kompostieren aufhören.
Re:Kompost-Ei
Verfasst: 22. Mai 2010, 11:45
von Mme. Blattlaus
Hallo,eine mögliche (subjektive) Erklärung des wieso:Es könnte sein, das sich ein Höckerschwanpaar deinen Komposthaufen als Nest erkoren hat, du hast geschrieben, es wäre im Rasenschnitt gewesen. Wenn du dir nun diverse Schwanennester anguckst, stellst du fest, es sind immer solche Blatt-Mulch-Nester. Da liegt der Rasenschnitt im Kompost doch im Toleranzwert des Nistplatzes. Wahrscheinlich liegt dein Kompost in einer schattigen, kuscheligen (für Schwäne) und ruhigen Ecke und das Nest war ja eben erst begonnen (1 Ei). Wahrscheinlich hat die Schwänin es etwas vergraben, damit es nicht offen rumliegt.

Hühner sammeln ja auch erst einmal ihre Eier über einen Zeitraum von etlichen Tagen, bevor sie mit dem Brüten beginnen. Damit die Jungen möglichst zeitgleich schlüpfen. Auch schreibst du, der Rhein ist nicht weit weg (300m). Da kann sich ein Schwan schonmal verschätzen mit dem Abstand zum Wasser.

Liebe Grüße, Gaby