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Re:Schnellwachsende Schattenbäume für Pferdeweide gesucht
Verfasst: 20. Nov 2011, 11:19
von Tara
Was immer gepflanzt wird, sollte ein Extra-Zäunchen bekommen, am besten aus Absperrgittern (3 Stück im Kreis). Wir hatten auf unserem Pferdegelände einen Walnußbaum, der die Pferde nicht im Geringsten interessierte. Sie waren allerdings Offenstallpferde und stürzten sich nicht wie manche Stallpferde auf jedes Grün, das sie fanden.Auch an die Birken, Eschen und den Holunder gingen sie nicht ran. Die Weiden waren sehr alt und wurden in Frieden gelassen, bei jungen Bäumen würde ich nicht dafür einstehen.Obstbäume würde ich nicht empfehlen. Wir hatten Birnen, Pflaumen und viele Äpfel. Alle diese alten Bäume sahen nach einem Jahr aus wie Schirmakazien. Und während sich der eine Mühe gab, die Bäume von unten so weit er reichen konnte abzufressen, machte der andere kurzen Prozeß und holte sich zur Ernte sogar sehr dicke lange Äste runter.Bis Bäume Schatten spenden, würde ich auch ein Stallzelt oder einen kleinen Offenstall hinstellen. Die gibt's mobil (also ohne Baugenehmiguing) auch gebraucht relativ bezahlbar.
Re:Schnellwachsende Schattenbäume für Pferdeweide gesucht
Verfasst: 20. Nov 2011, 11:26
von Albizia

Eine unserer Stuten hat sogar sorgfältig die Kerne ausgespuckt.

;DOh, da hätte ich gerne Mäuschen gespielt.
Re:Schnellwachsende Schattenbäume für Pferdeweide gesucht
Verfasst: 20. Nov 2011, 11:29
von Tara
Das haben unsere auch getan. Richtig, Kirschen hatten wir auch, die gingen aber irgendwann ein (vertrugen vielleicht die Verdichtung nicht). Besonders schön war es, wenn die Stare in die Kirschen einfielen: Freudig erregt eilten die Pferde zu den Bäumen, ließen sich den Rücken vollk....n und sammelten alle Kirschen auf, die die Stare runterwarfen.
Re:Schnellwachsende Schattenbäume für Pferdeweide gesucht
Verfasst: 20. Nov 2011, 11:39
von chris_wb

Eine unserer Stuten hat sogar sorgfältig die Kerne ausgespuckt.

;DOh, da hätte ich gerne Mäuschen gespielt.
Das war lustig anzusehen. Das Maul wurde voll Kirschen genommen, dann wurde sorgfältig gekaut. Irgendwann wurde dann der Kopf gesenkt und die Kerne purzelten fein säuberlich abgekaut heraus.

Leider war das noch vor Zeiten der Digitalkamera.Bevor übrigens meine Anmerkung mit den Obstbäumen falsch verstanden wird: Unsere Apfel- und Birnenbäume wurden extra eingekoppelt, damit die Ponies nicht dran kommen. Aber die großen alten Kirschbäume standen mitten auf der Weide. Ein Einzäunen halte ich auch bei allen neu gepflanzten Bäumen für unerlässlich. Das Problem ist nichtmal das Abfressen, aber wenn der Pelz juckt, dann ist es schnurz, was da gerad zum Schubbern rumsteht.
Re:Schnellwachsende Schattenbäume für Pferdeweide gesucht
Verfasst: 20. Nov 2011, 22:29
von Nina
Chris, das ist wirklich zuuu lustig!
Ich denke es ist bekannt, dass ein Baum in einer Weide seinen eigenen Weidezaun um sich benötigt. Sonst ist jeder Baum Futter.
Ka klar, das ist meinen Freunden bekannt.Tara und auch allen anderen vielen Dank für eure Hinweise!