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Re:Hitzetolerante Obstbäume - für den Klimawandel?
Verfasst: 13. Aug 2013, 09:01
von Mediterraneus
Problem ist halt, dass die meisten Tafeläpfel aus England, Dänemark oder anderen Küstengebieten stammen, mit ausgeglichenerem maritimen Klima.
Nee.
Der angesprochene Cox Orange z.B.Ich meinte, die meisten bekannten Tafeläpfel kommen eher aus feuchterem Klima.
Re:Hitzetolerante Obstbäume - für den Klimawandel?
Verfasst: 13. Aug 2013, 09:22
von austria_traveller
Problem ist nur, dass es viele alte Wirtschaftsbirnensorten nicht oder kaum mehr gibt.
Welche zB. ?
Re:Hitzetolerante Obstbäume - für den Klimawandel?
Verfasst: 13. Aug 2013, 09:33
von pumpot
Problem ist halt, dass die meisten Tafeläpfel aus England, Dänemark oder anderen Küstengebieten stammen, mit ausgeglichenerem maritimen Klima.
Nee.
Stimmt doch! Hiesige Apfelbauern waren und sind gezwungen (z.T. noch immer) ihre Äpfel nach Spanien zu verkaufen.

Aber zum Glück machen die ja Hofverkauf, damit man nicht die weit gereisten kaufen muss.
Re:Hitzetolerante Obstbäume - für den Klimawandel?
Verfasst: 13. Aug 2013, 10:20
von Mediterraneus
Problem ist nur, dass es viele alte Wirtschaftsbirnensorten nicht oder kaum mehr gibt.
Welche zB. ?
Hier gibts z.B. die Lokalsorte "Mollebusch", die in warmen Lagen sehr leckere Birnen bringt.Oder sowas wie "Hofratsbirne" oder die ganzen "Bergamotten". Heute gibts nur noch eine kleine Auswahl an Tafelbirnensorten zu kaufen. Schade, der Genpool der alten Sorten geht so halt verloren.Interessant finde ich auch die Winterbirnen, welche steinhart geerntet werden und dann erst im Winterlager saftig werden.Oder die erst gekocht werden müssen, wie etwa "Eichblattbirne".
Re:Hitzetolerante Obstbäume - für den Klimawandel?
Verfasst: 13. Aug 2013, 10:25
von Martina777
Klimawandel hin oder her (bei all der gesteuerten Propaganda weiss ja kein Mensch mehr, was richtig ist) - ist nicht ein zusätzliches Problem das, dass der Schädlingsdruck auch immer höher wird und zusätzliche Arten einwandern?Und das nicht nur aufgrund der (möglicherweisen) Änderung des Klimas, sondern tw. auch simpel durch Einschleppung?
Re:Hitzetolerante Obstbäume - für den Klimawandel?
Verfasst: 13. Aug 2013, 13:08
von Mediterraneus
Im Prinzip gibts von jeder Obstart welche, die an verschiedene Standorte angepasst sind.Z.b. liebäugele ich mit einer Mirabelle. Leider bekommt man nur noch die Mirabelle von Nancy gängig zu kaufen.Es gibt aber auch eine "Mirabelle von Metz", welche kleinkronige Bäume macht und mit trockenem Boden klarkommt, auch liebt sie warme Stellen.Für warme Lagen wäre dann die Mirabelle von Metz zu bevorzugen, wenn man sie denn so einfach kaufen könnte.
Re:Hitzetolerante Obstbäume - für den Klimawandel?
Verfasst: 13. Aug 2013, 13:36
von Gartenplaner
Wenn meine "Metzer Mirabelle" nicht gleich als erster Baum im Jahr nach der Pflanzung 2004 eingegangen wäre...hätte ich dir Edelreiser zum Selber-Verdeln anbieten können

Übrigens grad gefunden -Ritthaler hat sie!
Metzer mirabelle
Re:Hitzetolerante Obstbäume - für den Klimawandel?
Verfasst: 13. Aug 2013, 13:47
von Mediterraneus
ja, Ritthaler hat sie, weiß ich. Ritthaler verlangt aber auch 12 Euro Verpackung und 11,60 Euro Versand :PIch werd wohl irgendwann in den sauren Apfel beißen müssen

Re:Hitzetolerante Obstbäume - für den Klimawandel?
Verfasst: 14. Aug 2013, 21:30
von b-hoernchen
Was haltet ihr von der Apfelsorte "Antonowka"?Tolerant gegen Schorf und dürfte dem russisch klingendem Namen nach kontinentales Klima gewohnt sein.Raritätengärtnerei Manfred Hans beschreibt den als "wohlschmeckend, geeignet bis 1400m Höhenlage" - für € 9,50 zu haben.Hat den jemand im Garten?
Re:Hitzetolerante Obstbäume - für den Klimawandel?
Verfasst: 15. Aug 2013, 18:42
von Apfelfreund
Antonowka ist geschmacklich nicht der größte Hit, aber unempfindlich gegen Krankheiten. Sehr frosttolerant, wird deshalb gerne als Stammbildner genommen.
Re:Hitzetolerante Obstbäume - für den Klimawandel?
Verfasst: 15. Aug 2013, 22:52
von b-hoernchen
Eigentlich habe ich einige Antonowka-Gene schon im Garten, in der Reglindis "verpackt" - hat Dauerregen, Hitze/Trockenheit ohne Schwierigleiten gemeistert und mit etwas Glück werde ich in ein paar Wochen meine ersten Reglindis-Äpfel ernten. Wenn der nur halb so gut schmeckt wie er aussieht... .Nachteil - keine Lagersorte, genausowenig wie Rubinola, die ich auch schon ins Auge gefasst habe.Ich suche noch nach robusten Winterapfelsorten.Boiken, Brettacher, Pilot, Reanda, Regine, Rheinischer Krummstiel, Rote Sternenrenette, Zabergäu kämen in engere Auswahl.Vielleicht zwei, drei daraus mit unterschiedlichem Geschmacksspektrum möchte ich pflanzen - Zabergäu und Brettacher dürften doch geschmacklich für Abwechslung sorgen?Reanda und Regine wären auch gegen Mehltau und Feuerbrand robust bzw. resistent.Kennt jemand deren Geschmack aus eigener Erfahrung?Unter den alten Sorten gelten als relativ Feuerbrand-robust Alant, Schneiderapfel und Heimenhofer.Heimenhofer soll auch nur gering schorfanfällig sein, über Mehltau konnte ich zu dieser Sorte nichts finden.Kennt den jemand - hat den jemand?