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Re:Unkraut und Bodenverbeserung
Verfasst: 11. Okt 2013, 22:08
von Rut
Wenn Du die Möglichkeit hast zu Fräsen, so mache das regelmäßig. Ich halte verunkrautete Flächen mindestens ein halbes Jahr „schwarz“. Wichtig ist es, kalte und warme Zeiten zu erwischen, damit das gesamte Unkrautspektrum erledigt wird. Danach sind selbst Wurzelunkräuter tot. Dort, wo Rasen hinkommt, ist das natürlich nicht notwendig.
Schwarz halten? Also Unkrautflies drauf für ein halbes Jahr???? Damit könnte ich leben

Re:Unkraut und Bodenverbesserung
Verfasst: 11. Okt 2013, 22:09
von Staudo
Nein, mindestens einmal monatlich durchfräsen.
Re:Unkraut und Bodenverbesserung
Verfasst: 11. Okt 2013, 22:11
von troll13
Ich halte die Ackerwinde eigentlich für das größere Problem, weil sie tiefer wurzelt. Giersch und Quecke kann man mit Geduld und Spucke beikommen, wenn sie sich nicht gerade im Wurzelfilz von Gehölzen festgesetzt haben.
Re:Unkraut und Bodenverbesserung
Verfasst: 11. Okt 2013, 22:15
von chris_wb
wenn sie sich nicht gerade im Wurzelfilz von Gehölzen festgesetzt haben.
Quecke im Filz von Rhododendron ist besonders erquicklich.

Ich bin jetzt gedanklich soweit, im Frühjahr das komplette Rhodo-Beet auf dem Hof aufzunehmen, um ihr beizukommen.
Re:Unkraut und Bodenverbesserung
Verfasst: 11. Okt 2013, 22:18
von Danilo
Quecke mit Miscanthus oder Molinia als Basislager ist auch Mist.
Re:Unkraut und Bodenverbesserung
Verfasst: 11. Okt 2013, 22:19
von chris_wb
Gründen wir eine Selbsthilfegruppe?
Re:Unkraut und Bodenverbesserung
Verfasst: 11. Okt 2013, 22:20
von Danilo
Selbst? Ich ließe da durchaus andere für mich buddeln.
Re:Unkraut und Bodenverbesserung
Verfasst: 11. Okt 2013, 22:22
von chris_wb
Diese "anderen" schickst du mir dann bitte auch vorbei!
Re:Unkraut und Bodenverbesserung
Verfasst: 11. Okt 2013, 22:42
von Staudo
Glyphosat!
Re:Unkraut und Bodenverbesserung
Verfasst: 12. Okt 2013, 11:04
von enaira
Aber dann ist auch der Rasen weg. Soooo schlimm finde ich es auch nicht. Ist immerhin auch so 'ne Art Gras....LG Ariane
Re:Unkraut und Bodenverbesserung
Verfasst: 18. Okt 2013, 11:31
von Eva
Das Staudenbeet ist völlig verunkrautet (Giersch, Ackerwinde etc.)Das daneben/darüberliegende angrenzende Rasenstück ist ebenfalls total verunkrautet (Hahnenfuß)Das wiederum daneben/darüber liegende "Beet" verfügt über den hier typischen roten Lehm (im Sommer bockelhart, nach Regen nicht betretbar, Bepflanzen nahezu unmöglich!)Ich habe jetzt die Stauden ausgegraben und in Töpfe gepflanzt - da bleiben sie und ich erkenne hoffentlich im Frühjahr, ob sie Gierschfrei sind.....Das Beet ist zum Teil schon umgegraben (werde am 16. operiert und falle dann erst einmal einige Wochen aus - und dann ist Winter).Ich habe jetzt Sand zum Aufbringen auf die Beete und Mist ist auch geplant. Frage: Was kann ich mit den verunkrauteten Erdschollen tun? Zum Unkraut/Rasen absammeln reicht mir die Zeit bis Mittwoch garantiert nicht. Was würdet ihr vorschlagen? Sand und Mist zwischenlagern und die Fläche einfach mit Unkrautfolie abdecken? Sand und Mits im Winter/frühen Frühjahr aufbringen und dann einfräsen????Bitte helft mir! Habe keine Erfahrung und Ahnung, welcher Schritt am nachhaltigsten wäre!
Ich würde überlegen, den harten roten Boden jetzt noch mit einer Gründüngung einzusäen, sonst wahrscheinlich (falls vorhanden) dick Flächenmulchen (Kompost, Herbstlaub, ev. obendrauf den Sand, damit das Ganze nicht wegfliegt), damit die Regenwürmer den Winter über gut durchmischen können. Umgraben ist eine Plackerei und nach den ersten paar Regenfällen im Frühling ist der Boden wieder wie vorher

Und das Staudenbeet räumen und ein Jahr lang dort Kartoffeln anbauen, da kriegt man die Wurzelunkräuter gut aussortiert in der Zeit. (da würd ich auch umgraben, oder fräsen).Aber ob du die Stauden ein Jahr lang in Töpfen aufheben willst? Vielleicht im "roten" Beet zwischenpflanzen im Frühjahr?