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Re: Unterpflanzung Walnuss
Verfasst: 23. Dez 2020, 08:31
von Starking007
Tja...
Sehr "gepflegt", warum hast du den Nußbaum eingesperrt?
Die Birne steht viel zu nah, wird schief.
Von Jahr zu Jahr etwas aufasten, sonst mußt du liegend mähen!
Rechts: Muss da der Knöterich sein?
Das ist die schlimmste, schlechteste Möglichkeit von allen Staudenpflanzungen.
Wenn, dann nimm "Johanniswolke".
Re: Unterpflanzung Walnuss
Verfasst: 23. Dez 2020, 09:43
von jardin
@ 555Nase
Ist das wirklich echter Rasen oder Kunstrasen auf deinem Bild?
Re: Unterpflanzung Walnuss
Verfasst: 23. Dez 2020, 12:55
von Waldgärtner
Danke für eiure Antworten und Einschätzungen!
Dass Wald(rand)-Pflanzen besser klarkommen, leuchtet jedenfalls ein.
thuja hat geschrieben: ↑22. Dez 2020, 11:35@Waldgärtner: ich würe eher bei niedrigem Obst wie Ribes und Rubus bleiben, allein schon wegen dem Mikroklima.
Was meinst du genau bzgl. Mikroklima?
Wie schätzt ihr Trauben ein? Durch die tiefen Wurzeln müssten sie doch der hemmenden Wirkung entgehen können? An der Stelle hätten sie einfach die meiste Sonne.
Andereseits ist das Himbeer-Beet auch noch nicht final angelegt, könnte also auch an die Walnuss. Dann hätten die Himbeeren aber mehr Sonne als die Traube - auch nicht ganz optimal. ???
Re: Unterpflanzung Walnuss
Verfasst: 23. Dez 2020, 15:17
von 555Nase
Starking007 hat geschrieben: ↑23. Dez 2020, 08:31Tja...
Sehr "gepflegt", warum hast du den Nußbaum eingesperrt?
Die Birne steht viel zu nah, wird schief.
Von Jahr zu Jahr etwas aufasten, sonst mußt du liegend mähen!
Rechts: Muss da der Knöterich sein?
Das ist die schlimmste, schlechteste Möglichkeit von allen Staudenpflanzungen.
Wenn, dann nimm "Johanniswolke".
Tja...
War nicht meine Idee, aber irgendwie passt es dann wieder zur sterilen Anlage.
Das Gras mäht sich von alleine, da brauch sich keiner mehr bücken. ;D
Die 45j.Walnuß ist mir nicht mehr wichtig, da wird alles störende abgesägt, jetzt soll sie auch noch um die Hälfte in der Höhe gekürzt/verstümmelt werden. :'( Ich kämpfe um jeden m² für meine Obstpflanzungen.
Der Knöterich ist eine schöne Pflanze und hat mir in den letzten 30 Jahren noch keine Sorgen bereitet, wächst im Frühjahr unheimlich schnell und hoch, macht nützlichen Schatten für den Komposthaufen und im Herbst ne Menge Häcksel für selbigen. Eine Wurzelsperre muß natürlich angebracht sein.
@jardin, ist Rollrasen, hätte zwar nicht sein müßen, aber so habe ich wenigstens keine Arbeit mehr damit. :)
Grausam, wenn man die Naturumgestaltung von Stadtmenschen ertragen muß.
Re: Unterpflanzung Walnuss
Verfasst: 23. Dez 2020, 15:35
von Gartenplaner
;D
Re: Unterpflanzung Walnuss
Verfasst: 23. Dez 2020, 16:34
von Duka
555Nase hat geschrieben: ↑23. Dez 2020, 15:17Starking007 hat geschrieben: ↑23. Dez 2020, 08:31Tja...
Sehr "gepflegt", warum hast du den Nußbaum eingesperrt?
Die Birne steht viel zu nah, wird schief.
Von Jahr zu Jahr etwas aufasten, sonst mußt du liegend mähen!
Rechts: Muss da der Knöterich sein?
Das ist die schlimmste, schlechteste Möglichkeit von allen Staudenpflanzungen.
Wenn, dann nimm "Johanniswolke".
Grausam, wenn man die Naturumgestaltung von Stadtmenschen ertragen muß.
Ich finde deinen Garten toll, falls ich das mal anmerken darf. Schön aufgeräumt und ordentlich!
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Re: Unterpflanzung Walnuss
Verfasst: 24. Dez 2020, 13:24
von Isatis blau
Zur hemmenden Wirkung von Juglon: Juglon ist auch die Substanz, die die Finger, auch Leder, Wolle braun färbt. Sie ist im Herbst in den grünen Walnussschalen enthalten und wird auch in den Blättern gebildet. Der Gehalt ist im Frühsommer in gerade gewachsenen Blättern am höchsten, nimmt dann im Laufe des Sommers immer stärker ab und bereits im September ist nichts mehr in den Blättern.
Das kann man einfach selber testen: im Mai oder Juni Blätter in den Händen verreiben und schauen , ob die Finger braun werden. Dasselbe kann man im August oder September nochmal machen, da gibt es keine braune Finger mehr.
Das mit der Wuchshemmung vom Juglon wird immer wieder abgeschrieben, obwohl es gar nicht mehr im Falllaub enthalten ist.