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Re: Bignonia capreolata Erfahrungen

Verfasst: 12. Okt 2025, 17:22
von Eckhard
Das wäre ja super! Hier wird es zwar gelegentlich auch -20 Grad aber man kann bestimmt Stecklinge als Sicherheitskopie frostfrei überwintern oder/und den Wurzelstock gut abdecken.

Re: Bignonia capreolata Erfahrungen

Verfasst: 10. Dez 2025, 01:27
von Microcitrus
Hier nochmal der italienische Bignonia-Link aus dem Campsis-Thread.

Re: Bignonia capreolata Erfahrungen

Verfasst: 10. Dez 2025, 20:58
von Drainagefan
Kasbek hat geschrieben: 12. Okt 2025, 15:07 Das Kletterpflanzenbuch von Christopher Grey-Wilson gibt an, B. capreolata hielte bis minus 15 Grad aus.
Ich bin bei Temperaturangaben sehr vorsichtig geworden. Ganz entscheidend ist bei meinen mediterranen Pflanzen wie feucht es im Februar ist, wenn oft schon die größte Kälte vorbei ist, dann fangen bei mir die Pflanzen bei der Schneeschmelze zu leiden an. Im Januar können die durchaus noch sehr schön aussehen und im März schauen sie nach Eingehen aus. Viele Yucca-Arten mögen feuchte Winter gar nicht, dagegen kommen sie mit 3 Wochen bei -16° durchgehend (war 1x) gut klar. Ähnlich ist es bei den Agaven, kein Problem mit Kälte, aber mit Feuchtigkeit. Ich gebe mittlerweile bei manchen Pflanzen Doppelstegplatten als Dach auf Tomatenstäben darüber, hilft sehr gut, ist aber bei Bignonia nicht machbar.

Die Blätter meiner Bignonia wurden im Winter ganz braun, sind aber wieder schön gewachsen. So richtig kalt hatte es die Bignonia noch nicht.

Re: Bignonia capreolata Erfahrungen

Verfasst: 13. Dez 2025, 18:16
von Eckhard
Microcitrus hat geschrieben: 10. Dez 2025, 01:27 Hier nochmal der italienische Bignonia-Link aus dem Campsis-Thread.
...mit falschem Bild bei B.c. ...

Re: Bignonia capreolata Erfahrungen

Verfasst: 8. Jan 2026, 23:08
von Drainagefan
Ich frage ich wie man erkennt, ob eine Pflanze die Kälte überstanden hat?

Hier gab es jetzt mehrere Tage Tiefstemperaturen in der Nacht von -13°, gefühlt -15°, am Tag wurde es aber deutlich wärmer, so bis -4°. Ab heute sind die extremen Temperaturen für ein paar Tage vorbei. Nächste Woche kommen noch mal unter -10° und dann soll es um den Gefrierpunkt werden, vielleicht sogar ein wenig im Plus-Bereich.

Zumindest hat es mich heute nach den paar Tagen mit -13° in der Nacht nicht geschreckt, die Blätter der Bignonia scheinen nicht tot zu sein. Die Hanfpalme hat es hoffentlich auch überstanden. Die (ungeschützten) Mittagsblumen sind vom Schnee bedeckt.

Re: Bignonia capreolata Erfahrungen

Verfasst: 9. Jan 2026, 09:06
von Aramisz78
Ganz oft wird es erst richtig sichtbar im Frühling. Hatte ich schon bei mehrere Pflanzen, Im Winter alles super, sieht so aus hätten sie es weggesteckt, und dann plötzlich im März fällt die Pflanze zusammen.

Re: Bignonia capreolata Erfahrungen

Verfasst: 9. Jan 2026, 13:50
von Drainagefan
Was soll man bei Minustemperaturen optisch bei den Blättern erwarten? DIe Blätter der Lonicera daneben sehen optisch viel schlechter aus als die Bignonia.
Aramisz78 hat geschrieben: 9. Jan 2026, 09:06 Ganz oft wird es erst richtig sichtbar im Frühling.
Das kenne ich auch, allerdings umgekehrt. War der Winter zu warm, dann verpilzen die Yuccas. Im Januar sehen die super aus, Ende Februar beginnt es mit dem "braun werden" durch Pilze. Im April fürhtet man die Yucca geht ein und im Juni erholt sie sich dann knapp und wird im Juli schön.

Am Sonntag sind hier -14° lt. verschiedenen Wetterdiensten vorhergesagt, es wird dann abrupt wärmer, bis +4°. Am meisten Angst habe ich um die 5m hohe Hanfpalme, die kann man nicht mehr schützen. Die kleinen Hanf-Palmen sind mit Jutesäcken eingepackt, die Nadelpalme bekam heuer erstmals keinen Schutz.

Re: Bignonia capreolata Erfahrungen

Verfasst: 18. Jan 2026, 14:04
von Drainagefan
Ich habe heute ein bisschen den Garten angesehen. Vor ca. 1 Woche gab es einige Tage bis -15° nachts, jedenfalls unter -10°, aber dann am Tag bis -4°. Die Bignonia-Blätter schauen teiweise gar nicht schön aus, ziemlich braun, aber es gibt auch einige saftig grüne, welche Überraschung. Zur Zeit hat es am Tag ein paar Stunden leicht über 0°.

Ich bin zuversichtlich, dass die Bignonia zum Großteil überlebt.

PS: Ungeschützte Palmen und ungeschützte Mittagsblumen dürften die -15° auch gut überstanden haben, aber war eben nur ein paar Stunden in der Nacht. Der Winterjasmin bküht zur Zeit, aber noch nicht voll. Erstaunlich, dass da nach 1 Woche starker Kälte, Blüten gebildet wurden.

Re: Bignonia capreolata Erfahrungen

Verfasst: 21. Jan 2026, 10:42
von Eckhard
Meine B.c. bleibt mindestens ein Jahr im Topf, bis ich mich traue sie auszupflanzen.

Re: Bignonia capreolata Erfahrungen

Verfasst: 22. Jan 2026, 12:53
von Drainagefan
So sah meine bei Lieferung aus:

Bignonia capreolata bei Lieferung.jpg

Keine Ahnung wie alt die war. Ich habe sie im Juni 2024 gesetzt.