Hyla hat geschrieben: ↑3. Dez 2025, 11:25
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Wohl eher weniger in der Horizontalen als vertikal nach unten.
Allerdings wenn die Nachbarn wüßten, was die Dorfratsche über sie erzählt, dann recht schnell.

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Totgesagte leben länger.
Hyla hat geschrieben: ↑3. Dez 2025, 11:25…
Die Elstern sind wirklich super frech. Wir liegen morgens im Bett im 1.Stock, da klopft's am Fenster. Wir gucken hin, sitzen dort ganz unbeeindruckt die Elstern und zerhacken das Gewebe.
Total löchrig, muß ich nächstes Jahr ersetzen, weil's sowieso schon alt war, aber ich habe keine Lust, das ständig zu erneuern.
Mein Onkel hat über Jahre eine Krähe „durchgefüttert“.
Die hatte wohl mal nen gebrochenen Flügel, sie hielt den immer merkwürdig.
Ich glaube, sie tauchte bei der normalen Vogelfütterung meines Onkels aber schon abgeheilt auf.
Nach einiger Zeit „klopfte“ sie am Balkonfenster, um kundzutun, dass sie da war und die Fütterung erwartete
Mein Onkel hatte auch ein Fliegengitter am Fenster, natürlich hatte das dadurch dann bald Löcher.
Meine Tante grummelte mal darüber vor sich hin, draußen auf dem Balkon stehend.
Anscheinend hatte die Krähe sie beobachtet, danach klopfte sie nur noch am Fensterrahmen
Da Hyla nicht Futterlieferant ist, hat sie wohl leider nicht diese Einflussnahmemöglichkeit
(Mein Onkel konnte beobachten, dass die Krähe durch seine Hilfe dann sogar eine Familie gründen konnte. Und beobachten, dass sie Futter, das sie selber nicht so mochte, mit zum Nest nahm, welches, das ihr wohl besonders schmeckte aber im Garten versteckte

)
Mit Vögel hatte ich letztes Jahr auch ein unerwartetes, nerviges Problem.
Im Herbst 2023 hatte ich den Miniteich komplett erneuert und dafür ein Fertigbecken genommen.
Erst im Frühjahr 2024 konnte ich einen größeren Schwung Sumpfpflanzen in die dafür vorgesehene Randmulde pflanzen, dabei nutzte ich ausschließlich feinen Lavasplitt als Pflanzsubstrat und füllte den schräg bis zum Rand des Teiches auf, auch um einen fließenden Übergang zwischen Teich und umgebendem Boden hinzukriegen und den hässlichen Plastikrand zu verstecken.
Nach kurzer Zeit war diese Lavasplittschräge weg und lag in Häufchen auf dem Boden der tiefsten Stelle
In der Zeit beobachtete ich dann auch Spatzen und Meisen, die am Teich zum Trinken landeten.
Da hab ich eigentlich gar nichts dagegen, im Gegenteil - nur störte bis zerstörte zu dem Zeitpunkt ihre Aktivität meine neuen Pflanzungen, die auch nicht unwichtig für das biologische Gleichgewicht sind
Und ich hab seit Jahr und Tag auch schon eine Vogeltränke im Gartenhof nur für die Vögel, die bis dahin auch super genutzt wurde.
Um die Sumpfpflanzen zu retten, bis ihr Wurzelgeflecht alles zusammenkitten würde, hab ich dann einen „Wald“ aus Schaschlikspiessen aufgebaut (spitze Enden natürlich in den Lavasplitt), das hat geholfen.
Sah zuerst ziemlich martialisch aus
Funktionierte aber.
Im Laufe des Sommers 2024 konnte ich immer mehr Spieße wieder entfernen.
So sah es dann Sommer und Herbst 2025 aus:
Die Vögel kommen wieder zum Trinken, landen aber nur noch an einer Stelle, wo der Thelypteris palustris mit seinen Rhizomen alles durchwachsen hat….aber irgendwie keine Wedel treibt, wie das wohl kommt
Die Vogeltränke im Gartenhof wird auch wieder rege genutzt.
