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Re: Ceanothus pallidus 'Marie Simon' noch zu retten?

Verfasst: 22. Mär 2026, 22:11
von AndreasR
Das alte Laub hat offensichtlich den Frost nicht überlebt, jetzt treiben gerade neue Knospen aus. Vertrocknet ist da also nichts, ansonsten gäbe es keinen Austrieb. Und wenn es einen Austrieb gibt, dann haben die Wurzeln auch Wasser. Wenn Du jetzt (womöglich sogar zu viel) gießt, bringst Du sie eher um als der lange, angeblich so trockene Winter.

Re: Ceanothus pallidus 'Marie Simon' noch zu retten?

Verfasst: 22. Mär 2026, 22:29
von Drainagefan
AndreasR hat geschrieben: 22. Mär 2026, 22:11 jetzt treiben gerade neue Knospen aus. Vertrocknet ist da also nichts,
Danke, aber ich erkenne das auf den 1. Blick nicht. Der Gesamteindruck ist für mich vertrocknet, auch wenn es die Pflanze nicht ist. Aber ich versuche lernfähig zu sein.

Re: Ceanothus pallidus 'Marie Simon' noch zu retten?

Verfasst: 23. Mär 2026, 06:16
von Gartenlady
Die Blätter sind erfroren und dadurch vertrocknet. Warum der Strauch sie nicht abgeworfen hat, ist eine ästhetische Frage. Hainbuchen sehen auch nach dem Winter vertrocknet aus, sie werfen das alte Laub erst beim Neuaustrieb ab.
Du hattest in Deinem Eingangspost eine große Wand mit Efeu gezeigt, ich dachte der Ceanothus solle diese Wand bedecken.

Re: Ceanothus pallidus 'Marie Simon' noch zu retten?

Verfasst: 23. Mär 2026, 09:00
von Mediterraneus
Ich sehe das auch so wie Andreas, eigentlich müsstest du bei deiner Pflanzenauswahl ("Wüstenpflanzen" aus eher arider Herkunft ) und deinem Wohnort mit eher viel Niederschlag überhaupt nicht giessen.

Jegliches absterbendes Pflanzen material, ob verfault, erfroren oder pilzgeschädigt trocknet ein.

Bei der Säckelblume wurde ich den Neuaustrieb abwarten und dann ggf. erfrorene Triebspitzen abschneiden.

Re: Ceanothus pallidus 'Marie Simon' noch zu retten?

Verfasst: 23. Mär 2026, 09:20
von Gartenlady
Jetzt sind wir schon drei, die diesen Rat erteilen, das wird er wohl mitkriegen, denke ich ;) ;D

Re: Ceanothus pallidus 'Marie Simon' noch zu retten?

Verfasst: 23. Mär 2026, 09:44
von maigrün
und etwas anderes solltest du auch verstehen.

was das forum unter anderem wertvoll macht: lange threads mit erfahrungen über bestimmte arten und sorten. und die kommen nur zustande, wenn man sich in die struktur mit den eigenen fragen einfügt.

also bitte nicht jedesmal einen neuen thread eröffnen, wenn es um eine einzelne (!!!) pflanze geht. die suche funktioniert super, bitte auch benutzen.

hier z.b. wäre deine frage auch gut aufgehoben gewesen: Säckelblume (Ceanothus) - tot?

@bristlecone. gern geschehen. 8)

Re: Ceanothus pallidus 'Marie Simon' noch zu retten?

Verfasst: 23. Mär 2026, 14:29
von Drainagefan
Mediterraneus hat geschrieben: 23. Mär 2026, 09:00 Ich sehe das auch so wie Andreas, eigentlich müsstest du bei deiner Pflanzenauswahl ("Wüstenpflanzen" aus eher arider Herkunft ) und deinem Wohnort mit eher viel Niederschlag überhaupt nicht giessen.
Genau mit dieser Überlegung wurden die Pflanzen bewusst ausgewählt, ohne Gießen soll die Pflanze wenigstens überleben und im nächsten Jahr wieder schön werden. So ist das auch mit Bauernhortensien und die dürften am meisten hungrig nach Wasser sein. Schlussfolgerung, wenn die Bauernhortensie nicht eingeht, regnet es genug.

Ich gieße schon deswegen nicht, damit die Wurzeln in die Tiefe wachsen und die Pflanze resistenter gegen die Trockenheit wird, auch mit dem Risiko, dass mal Teile vertrocknen.

2 Fotos aus dem März, ich denke ohne Gießen überleben die Palmen keine Hitzewelle mehr.

vertrocknete Hanfpalme.jpg
vertrocknete Nadelpalme.jpg

Es mag ja durchaus sein, dass ich manchmal nicht richtig erkenne, ob etwas vertrocknet ist und dann denke ich als Reaktion an Gießen. Danke an Andreas für die Erklärung. Mysteriös ist einfach, wenn Palmen ein paar Meter daneben völlig schön und grün aussehen. Ich habe noch 3 andere Palmen in der Nähe, die sehen zum Glück gut nach dem Winter aus.

grüne Hanfpalme.jpg

Re: Ceanothus pallidus 'Marie Simon' noch zu retten?

Verfasst: 24. Mär 2026, 08:47
von Gartenlady
Jetzt habe ich doch mal Ausschau gehalten nach diesem Ceanothus, der ist offensichtlich anders als die, die ich kenne.

Interessant zu lesen was Baumschule Horstmann schreibt, insbesondere, dass er frosthart und NICHT wintergrün ist. Es ist also normal, dass er sein Laub verliert bzw. es abstirbt. Außerdem wird geschrieben, dass er im Frühjahr zurückgeschnitten wird, dieser Strauch bleibt ein Strauch und will nicht, wie andere Arten, eine ganze Wand bedecken.

Re: Ceanothus pallidus 'Marie Simon' noch zu retten?

Verfasst: 24. Mär 2026, 12:22
von Drainagefan
Voriges Jahr sind mir die Blätter nicht so negativ aufgefallen. Aber gut, entscheidend ist, dass der nicht hinüber ist. Ich tu erst mal gar nichts und dann wird auf 1/3 runtergeschnitten. Der dürfte bei mir zwar auch 1,5m hoch werden, aber 1m reicht auch für die Lücke.

Re: Ceanothus pallidus 'Marie Simon' noch zu retten?

Verfasst: 9. Apr 2026, 21:08
von Drainagefan
Juhu ;-)

CEANOTHUS PALLIDUS MARIE SIMON.jpg
CEANOTHUS PALLIDUS MARIE SIMON