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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

Verfasst: 21. Jul 2026, 08:22
von AndreasR
Naja, wenn die Alternative der Tod in der Schnappfalle oder durch Nachbars Katze ist, dann gebe ich der Maus lieber eine Chance, woanders durchzukommen, auch wenn dort dann vielleicht der Fuchs oder ein Uhu lauert. Ob die Mäuse hier im Garten Einzelgänger sind oder in Sippen leben, weiß ich nicht, und solange sie sich nicht im Haus tummeln oder sich an meinen Krokussen und Tulpen vergreifen, dulde ich sie ja, aber alles hat seine Grenzen...

Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

Verfasst: 21. Jul 2026, 10:51
von Cryptomeria
Ich mache mir nicht solche Gedanken. Wenn ich Alternativen sehe, töte ich kein Tier. Was das Tier dann macht, weiß ich nicht. Aber Mäuse bilden die Nahrung von extrem vielen Tierarten. Bei uns kommen die vielen Jungstörche in trocken-heißen Monaten wie jetzt nur durch, weil es so viele Mäuse gibt. Nur ein Beispiel. Und den meisten Tag- und Nachtgreifvögeln geht es genauso.
VG Wolfgang

Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

Verfasst: 21. Jul 2026, 11:25
von Hyla
Ich denke, egal wie man's macht, wird es ein Für und Wider geben. Eins weiß ich aber, da wo sie sind, können sie nicht bleiben.

Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

Verfasst: 21. Jul 2026, 11:31
von Hawu
vanille_71 hat geschrieben: 21. Jul 2026, 08:20 Ich denke das Stichwort ist hier "weit" entfernt...
"Sehr viel Streß" ist sicher schlecht, aber m.M. nach ist "gestreßt" besser als tod.
In der Nähe auszusetzen ist halt oft nicht zielführend. Habs ausprobiert und musste dieselben Mäuse immer wieder einfangen, um sie jedesmal etwas weiter vom Haus auszusetzen. Bleiben sie in ihrem Revier, finden sie sofort wieder den Weg zurück ins Haus. 70 Meter Entfernung waren dann ausreichend.

Soweit ich gelesen habe, bedeutet der Streß im Revier anderer Mäusesippen oft (oder meist?) den Tod.
Aber ich sah keine andere Möglichkeit - Schlagfallen töten nicht zuverlässig und ich will keine halbtoten Mäuse erschlagen müssen. Das kann halt nicht jeder gut.
Zu denken, dass mein Handeln für die Tiere keinerlei Gefahr sei und sie woanders einfach fröhlich weiterleben, kann ich halt auch nicht. :-\

Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

Verfasst: 21. Jul 2026, 11:34
von Hawu
Hyla hat geschrieben: 21. Jul 2026, 11:25 Ich denke, egal wie man's macht, wird es ein Für und Wider geben. Eins weiß ich aber, da wo sie sind, können sie nicht bleiben.
So isses.
Auf der Terrasse dürfen sie sich hier gern tummeln, aber nicht bei den Äpfeln in der Garage, oder unterm Dach. >:(

Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

Verfasst: 21. Jul 2026, 11:41
von vanille_71
Hawu hat geschrieben: 21. Jul 2026, 11:31 ... 70 Meter Entfernung waren dann ausreichend.

Soweit ich gelesen habe, bedeutet der Streß im Revier anderer Mäusesippen oft (oder meist?) den Tod.
Zu denken, dass mein Handeln für die Tiere keinerlei Gefahr sei und sie woanders einfach fröhlich weiterleben, kann ich halt auch nicht. :-\
Dankeschön für Deinen Erfahrungswert mit den 70m! :) 70m finde ich nicht unbedingt weit entfernt. Jetzt stellt sich mir die Frage "Ab wieviel Meter Entfernung hat eine andere Mäusesippe ihr Revier?"...

Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

Verfasst: 21. Jul 2026, 11:57
von Roeschen1
Es werden ja täglich viele Mäuse gefressen, werden nicht alt, sodaß sich viele Lücken auftun und die umgesiedelteten Mäuse neue Räume besiedeln können.

Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

Verfasst: 21. Jul 2026, 12:20
von Hawu
vanille_71 hat geschrieben: 21. Jul 2026, 11:41 Jetzt stellt sich mir die Frage "Ab wieviel Meter Entfernung hat eine andere Mäusesippe ihr Revier?"...
Schätze, dass das von Art zu Art unterschiedlich ist. Da "unsere" Mäuse den Weg von dort hinten im Garten nicht mehr zurück unter unser Dach gefunden haben, gehe ich davon aus, dass ihr Revier nicht soweit reichte.
Sicher bin ich aber, dass überall hier Mäuse leben - viele Verstecke, viel Wildniss, nicht zuletzt Nachbars Kompost in der Nähe (=lecker Futter) - darum dürfte das ein fremdes Revier gewesen sein.

Manchmal reichts auch, die Mäuse vor die Tür zu setzen und sich auf die Suche nach dem Loch zu machen, durch das sie reinkamen. In die Garage kamen sie durchs Dach. Immer wieder. ::) Bis mir das klar wurde, hab ich dieselbe Maus täglich wieder rausgesetzt (ich hatte ihr ein kleinwenig Fell kurzgeschnitten, so dass ich sie identifizieren konnte). Da musste ich nicht umsiedeln, nur aussperren. ;D

Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

Verfasst: 21. Jul 2026, 12:34
von Hyla
Unsere zwei gefangenen Mäuse kamen zu einem Hof und zu einer freikirchlichen Kommune. Wenn sie sich nicht zu blöd angestellt haben, könnten sie dort überleben.
Aber das Argument mit den Revieren ist schlüssig. Die Nächsten dürfen die örtliche Neubausiedlung besiedeln. Die sollen nicht leer ausgehen. ;)
Mal gucken, ob wir ein paar Wühlmäuse erwischen. Wir haben kapitale Schermäuse. ;D

Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

Verfasst: 21. Jul 2026, 14:36
von Gersemi
Mäuse hin oder her, die kleinen sind halt überall, laufen durch die Beete und auch schon mal über die Terrasse, da mach ich nichts, stell ihnen auch Wasserschalen hin.
Wühlmäuse in den Beeten dulde ich nicht, hatte viele Schäden, Rosen, Salvia, Iris und anderes...die mit der SuperCat gefangenen bringe ich zu den Feldern, wo die Raubvögel sie finden werden, waren teils richtig große Exemplare. Im Moment ist Ruhe mit Aufwürfen, in der bockelharten Erde geht wohl nichts mit graben.

Einmal fand ich einen Maulwurf im Gartenhaus, wo er sicher nicht bleiben wollte. Ich nahm ihn zur Hunderunde mit und setzte ihn an einem gehügten Möhrenfeld am Ortsende aus. So schnell, wie er sich dort einbuddelte und in der Erde verschwand, konnte ich nur staunen.

Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

Verfasst: 21. Jul 2026, 14:56
von Hawu
Soviele Gänge, wie sich hier durch Rasen und Beete ziehen, wundere ich mich manchmal, dass ich keine Wühlmausschäden sehe. Könnte es sein, dass das hauptsächlich Maulwürfe sind und dass die den Wühlmäusen zusetzen oder sie gar dezimieren? Vielleicht deren Nester zerstören?

Ich meine, die Maulwürfe nerven ja schon manchmal, besonders, wenn sie frisch Gepflanztes unterhöhlen oder wieder aus dem Boden drücken (mehrfach! >:( ), aber wirklich tragisch finde ich das nicht.
Abgefressene Wurzeln wären viel schlimmer.

Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

Verfasst: 21. Jul 2026, 15:04
von Hyla
Maulwürfe und Schermäuse scheinen zu koexistieren. Die Mäuse nutzen die Gänge der Maulis mit, ob diese wieder Jungmäuse fressen, keine Ahnung, aber ich habe es immer vermutet.
GsD haben wir keine Maulwürfe. Ein Problem weniger.

Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

Verfasst: 22. Jul 2026, 14:56
von Gänselieschen
Genau diese Frage stelle ich mir momentan auch. Es gibt kein Beet, keinen gehölz- oder beetnahen Wiesenstreifen der nicht von aufgeworfener Erde nur so strotzt und von Gängen durchzogen ist. Ich gehe davon aus, dass es Wühlmäuse sind. Ich habe auf einem Beet 9 Rhabarberpflanzen, gut gedüngt und gewässert, aber die wachsen rückwärts... zwei sind schon weg. Alle anderen Gemüsebeete auch durchzogen. Natürlich auch das Kartoffelbeet, was etwas abseits von den anderen Beeten liegt. Sie sind überall.
Die Topcat an anderer Stelle im Vorgarten, hatte dann (leider) doch einen Maulwurf drin. Es gibt nicht einen Maulwurfshügel.
Die Gänge in den Beeten sind jedoch so flach, dass ich garnicht weiß, wohin ich die Falle stellen soll, einfach alles locker. Habe eine versucht - die war dann morgens zu und verwühlt.

Nun habe ich mich doch, seit Jahren wieder für Rattengift entschieden - gestern Abend eine Köderbox aufgestellt. Heute früh - die Köderbox ist weg. Mir reicht es gerade ganz gründlich. Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Jeden Tag trete ich Beete fest, pflanze Kürbis und Zuccini "neu" oder schaue armdicken Löchern nach, wenn ich gieße.

An solch eine Plage, kann ich mich nicht erinnern -

Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

Verfasst: 23. Jul 2026, 09:43
von Gänselieschen
Nachdem ich ja vorgestern eine verwucherte Fläche vom Kraut befreit und ordentlich platt gemacht hatte, heute das folgende Bild und auch auf dem frisch fertig gemachten Erdbeerbeet solche Aufwürfe.

Wie ist eurer Eindruck - Maulwurf oder Wühlmaus. Die Köderstation ist auch noch nicht wieder aufgetaucht, bzw. ich habe sie nicht gefunden. Die Köder sind inzwischen nicht mehr frei verkäuflich. Im Internet auch nicht bei A..on, ist verbotten, einzelne Anbieter findet man noch.
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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr

Verfasst: 23. Jul 2026, 09:53
von thuja thujon
Ich bin für Maus. Feldmaus oder so.

Köder ist klar, dass es die nicht mehr gibt. Wurde mehrfach drauf hingewiesen, dass es da eine Gesetzesänderung gab und jetzt sachkundige Schädlingsbekämpfer beauftragt werden müssen.