Seite 11 von 13

Re: Chili und Paprika 2026

Verfasst: 2. Aug 2026, 11:55
von Talpini
Tap de Corti
Tap de Corti
Roter Augsburger
Roter Augsburger
Hamik
Hamik

Re: Chili und Paprika 2026

Verfasst: 2. Aug 2026, 11:56
von Talpini
Laylak
Laylak
Bavarian Jumbo
Bavarian Jumbo
Paradiesfrüchtig Frührot
Paradiesfrüchtig Frührot

Re: Chili und Paprika 2026

Verfasst: 2. Aug 2026, 12:00
von Talpini
Blended Lemon
Blended Lemon
Corno Rosse
Corno Rosse
King of the North
King of the North

Re: Chili und Paprika 2026

Verfasst: 2. Aug 2026, 13:51
von ginasgarten
cydorian hat geschrieben: 2. Aug 2026, 11:18
ginasgarten hat geschrieben: 2. Aug 2026, 05:41 Der einzige Nachteil der so auftreten kann durch das Verhüten ist das nach 10-15 solchen Generationen die Warscheinlichkeit sehr hoch ist und sich Inzuchtdeppressionen einstellen.
Das ist dann der richtige Zeitpunkt, um aus zwei reinerbigen Linien F1-Hybriden zu produzieren :-)
Wohl kaum durch das jahrelange Verhüten wird der Genpol ja immer enger und somit treten dann die Inzuchtdepressionen auf, wie kümmerlicher Wuchs, kaum Ertrag, anfällige Pflanzen und Früchte.
Also aus sowas will man sicherlich keine Neuen Sorten auch keine F1-Hybriden ziehen

Re: Chili und Paprika 2026

Verfasst: 2. Aug 2026, 14:08
von cydorian
Doch, das Prinzip ist genau das: Man stellt zunächst reinerbige homozygote Elternlinien her. Über viele Generationen durch Selbstbefruchtung.

Damit geht natürlich auch eine Selektion einher, von Generation zu Generation. Schwache Pflanzen werden aussortiert und nur jene mit bestimmten starken Eigenschaften (wie Krankheitsresistenz oder hohem Ertrag) behalten. Die gewünschten Inzuchtlinien werden dann miteinander kontrolliert bestäubt.

Wenn du natürlich beliebst, nur noch Krüppel zu vermehren, ja, dann wird es nichts, aber das macht doch kein Gärtner?

Re: Chili und Paprika 2026

Verfasst: 2. Aug 2026, 15:09
von ginasgarten
cydorian hat geschrieben: 2. Aug 2026, 14:08 Doch, das Prinzip ist genau das: Man stellt zunächst reinerbige homozygote Elternlinien her. Über viele Generationen durch Selbstbefruchtung.

Damit geht natürlich auch eine Selektion einher, von Generation zu Generation. Schwache Pflanzen werden aussortiert und nur jene mit bestimmten starken Eigenschaften (wie Krankheitsresistenz oder hohem Ertrag) behalten. Die gewünschten Inzuchtlinien werden dann miteinander kontrolliert bestäubt.

Wenn du natürlich beliebst, nur noch Krüppel zu vermehren, ja, dann wird es nichts, aber das macht doch kein Gärtner?
Ich bin vom normalen Gärtner ohne genetisches Hintergrundwissen ausgegangen, der praktisch sein Saatgut verhütet vermehrt, der Genpol dadurch enger wird und dadurch Inzuchtdepressionen auftreten.

Das was du erklärst ist gezielte Linienzucht, die in einem ganz anderem Aufwand betrieben wird wie wenn das ein Hobbygärtner macht, a werden ja Reihen der gleichen Sorte in mehreren Linien produziert, und zusätzlich noch auf alles möglliche getestet, das macht ja kein Hobbygärtner zuhause.

Sorry aber ich mag den Begriff Inzuchtlinien nicht, wehe das hat bei uns früher mal wer so dahingesagt, da würde immer darauf verwiesen das es Linienzucht ist, weil Inzucht immer die negative Kehrseite ist.

Re: Chili und Paprika 2026

Verfasst: 2. Aug 2026, 15:27
von cydorian
Man braucht kein genetisches Hintergrundwissen, um Fremdbefruchtung zu vermeiden damit die Sorte gleich bleibt, von guten Pflanzen Samen zu nehmen und schlechte Pflanzen nicht zu vermehren. Das hat man auch lange vor Georg Mendel schon so gemacht.

Wer "Inzuchtlinien" warum auch immer nicht mag, kann den anderen Begriff nutzen, den ich genannt habe. Reinerbige Linien, Homozygote Linien. Verwendet wird auch "Fixierte Linien", "reine Linien".

Das geht selbstverständlich auch als Hobbyvermehrer. Wenn man mehrmals hintereinander Selbstkreuzungen seiner Sorten macht, steht einem dieser Weg Richtung F1-Hybriden aus diesen reinerbigen Elternlinien offen. Das war der Kern meiner Aussage.

Re: Chili und Paprika 2026

Verfasst: 6. Aug 2026, 17:35
von Aramisz78
Dieses Jahr versuchte ich besonders wasserspeicherfähige Erde bei der Chilis in der Töpfen zu benutzen. (habe tonhaltige Maulwurfserde dazu gemischt).
Drainschicht in der Töpfen nutze ich nur bei der Sukkulenten, das mit der wohlgemeinte viel giessen bei der ü30 Temperaturen hat mehr geschadet als genutzt... fast alle Töpfe haben staunässe und faulende Wurzeln.. Habe wieder was gelernt.. ::)

Re: Chili und Paprika 2026

Verfasst: 7. Aug 2026, 16:17
von Talpini
Ich habe jedes Jahr ein Drittel lehmhaltige Erde in den Töpfen drin, aber faulende Wurzeln habe ich nicht. Aber so oft könnte ich die Töpfe dieses Jahr gar nicht gießen dass die zu nass haben. Nach einem halben Tag hängen die Blätter und die Erde ist staubtrocken. Ist aber schon extrem hier dieses Jahr!

Ich habe langsam aber eher Probleme mit Sonnenbrand an den Früchten bei den Topfpaprikas, die alle sehr sonnig stehen. Die dichter gepflanzten in den Hochbeeten sind dieses Jahr klar im Vorteil. Aber vielleicht kann ich ein paar Töpfe schattiger stellen.

In nasseren Jahren ist es anders herum und im Mittel kann ich jedes Jahr zufrieden sein. Und die Wanzen lassen sich dieses Jahr immer noch kaum blicken, so darf es weitergehen!

@aramisz78: Hübsche Sorte hast du da, welche ist das?

Re: Chili und Paprika 2026

Verfasst: 7. Aug 2026, 17:39
von Aramisz78
Wir haben früher die Paprikas auf Feldern (in Ungarn) angebaut. Im Hochsommer haben wir den Unkraut stehen gelassen zwschen die Pflanzen damit sie schattiger stehen.

@ Talpini: Ich muss nachschauen. Die sind gekaufte Jungpflanzen gewesen, die Namen habe ich nicht parat.

Re: Chili und Paprika 2026

Verfasst: 9. Aug 2026, 16:06
von Aramisz78
Talpini hat geschrieben: 7. Aug 2026, 16:17 @aramisz78: Hübsche Sorte hast du da, welche ist das?
Der rote sollte Lombardo sein (laut Etikett),
die kleine lila-rot ist Diavoletto.

Re: Chili und Paprika 2026

Verfasst: 10. Aug 2026, 07:15
von Talpini
Ah, danke fürs Nachschauen! Lombardo ist eine tolle Sorte, aber es gibt eine Menge Sorten Spiralpaprika. Milder Spiral ist auch noch eine bekannte Sorte, recht gut scharfe Sorten gibt es ebenfalls.

Re: Chili und Paprika 2026

Verfasst: 10. Aug 2026, 09:07
von Aramisz78
Da meine eigene Anzucht misslungen ist, habe ich von der Markt vorgezogene Jungpflanzen gekauft, möglichst milde Sorten, da GG kein scharfes Essen mag.. ::)
Da sie schon an der Pflanze beginnen zu trocknen, werden einfach getrocknet.

Re: Chili und Paprika 2026

Verfasst: 10. Aug 2026, 21:11
von hqs
Von den drei Paprikasorten, die ich dieses Jahr hier habe, macht King of the North den besten Eindruck bisher. So viele Früchte pro Pflanze hatte ich noch nie, und gleichzeitig groß und auch noch als erste reif. Einzig die Stöcke, an denen ich sie angebunden habe, sind unter der Last der Früchte umgekippt. Die anderen beiden Sorten sind Hamik (erste Frucht auch reif kurz nach King of the North) und Corno di toro rosso. Mal schauen, wie sich alles so weiter entwickelt.

Bei den Chilis weiß ich noch nicht so recht, muss ich noch genauer nachschauen. Lombardo hat wieder viele Früchte dran, aber noch nicht viel reif. Aber wie gewohnt ohne Schärfe. Die "Andreas rot rund" aus dem Tauschpaket war irgendwie megascharf, das hatte ich nicht erwartet. Mal sehen, wie die Früchte der anderen Pflanzen werden. Und NuMex Suave Red habe ich mir noch nicht so genau angeschaut.

Re: Chili und Paprika 2026

Verfasst: 10. Aug 2026, 21:20
von Der Buddler
Korosko dieses Jahr zum ersten Mal. Kann ich nicht empfehlen. Erinnert mich stark an Sweet Banana, nicht dickwandig und aromatisch genug und nicht so früh wie angepriesen. Als Frühsorte ist der Rote Augsburger nach wie vor ungeschlagen. Irre früh und gutes Aroma.