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Re: Kulturheidelbeeren in Kübelhaltung

Verfasst: 14. Mai 2026, 16:07
von Granate
Hallo Maja,
Was meinst du genau mit „lohnt sich der Aufwand“?
Lohnt sich der Aufwand die kranke Pflanze zu retten? Oder meinst du generell der Aufwand Kulturheidelbeeren zu ziehen?

Bei Ersteres: ich möchte gerne jeder Pflanze ne Chance geben weiter zu leben, und nur so kann ich auch für spätere Pflanzen lernen, wie ich mit Problem xyz umgehen muss.

Bei Zweiteres: ich finde es ist überhaupt kein Aufwand Heidelbeeren zu kultivieren.
Heidelbeeren sind sehr winterhart. Ich lasse sie komplett ohne Schutz draußen im Winter stehen. Sie brauchen ansonsten wie jede Pflanze auch Dünger und einen regelmäßigen Schnitt. Das war’s im Grunde schon.
Nervig sind die Engerlinge, aber die hat man nun mal leider nicht nur bei Heidelbeeren, sondern im Grunde bei allen Pflanzen, die in Kübeln stehen. (Hatte sie beispielsweise im Kartoffeltopf).

Letztes Jahr hatte ich um die 2,5 Kilo Ernte (Von 3 Pflanzen). Mit kleinen Kindern ist die Ernte schnell verputzt. :)

Vom Geschmack kann ich nur sagen, dass uns unsere frisch geernteten Heidelbeeren hundertmal besser schmecken, als gekaufte Ware.
Richtig knackig und fruchtig, was Lust auf viel mehr macht :D daher sind letztes Jahr neue Pflanzen dazugekommen, die dieses Jahr auch schon ordentlich Blüten gebildet haben.
Insgesamt habe ich 6 Pflanzen plus die Kranke.

Re: Kulturheidelbeeren in Kübelhaltung

Verfasst: 14. Mai 2026, 16:11
von 555Nase
Topfkultur wegen Platzmangel oder warum pflanzt du nicht ins Freiland ?

Re: Kulturheidelbeeren in Kübelhaltung

Verfasst: 14. Mai 2026, 16:26
von Granate
555Nase hat geschrieben: 14. Mai 2026, 16:11 Topfkultur wegen Platzmangel oder warum pflanzt du nicht ins Freiland ?
Na, die brauchen doch saure Erde?
Oder meinst du komplett den Topf einbuddeln? Aber dann habe ich das Problem mit den Engerlingen auch.

Dort, wo die Heidelbeeren jetzt stehen, ist der Platz perfekt. Im Sommer genug Sonne, im Winter keine Sonne. Theoretisch könnte ich die Kübel einbuddeln, aber dann könnte man nicht mehr so gut an die Hecke kommen, wenn man sie wieder zurückschneiden muss.


Microcitrus hat geschrieben: 14. Mai 2026, 15:46 Betreff Abdecken um Engerlinge zu vermeiden:
Es gibt Jutestreifen zum Anbinden von Bäumen. Die könntest du kreuz und quer spannen, zuerst mit einem Gummiband am Tropf fixieren und am Schluss mit Gafferband einmal rundum
Ah, interessant, das klingt machbar, wenn auch mit etwas Aufwand. Die Konstruktion muss dann spätestens im Juli weg, damit der neue Austrieb durchkommt, oder?

Re: Kulturheidelbeeren in Kübelhaltung

Verfasst: 14. Mai 2026, 16:33
von ringelnatz
Maja hat geschrieben: 14. Mai 2026, 15:22 Hallo,
passt jetzt vielleicht nicht wirklich zur Diskussion: Aber lohnt sich denn der Aufwand? Ich bin ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht vom Geschmack der Kulturheidelbeeren.

LG Maja
Ja, definitiv. Im Garten kannst du ausreifen lassen, viel besser als das Peru/Spanien-Zeug aus dem Supermarkt

Re: Kulturheidelbeeren in Kübelhaltung

Verfasst: 15. Mai 2026, 01:10
von 555Nase
Granate hat geschrieben: 14. Mai 2026, 16:26
555Nase hat geschrieben: 14. Mai 2026, 16:11 Topfkultur wegen Platzmangel oder warum pflanzt du nicht ins Freiland ?
Na, die brauchen doch saure Erde?
Oder meinst du komplett den Topf einbuddeln? Aber dann habe ich das Problem mit den Engerlingen auch.
Ein spatentiefes Loch, so lang und breit für die Anzahl der Pflanzen und mit Rhododendron Erde auffüllen. Ohne Töpfe. Die Heidelbeeren stehen seit jahren prächtig bei mir. Dafür gibt es auch schwefelsauren Dünger. Ich weiß nicht wie kalkhaltig das Leitungswasser so im ganzen Land ist, ich gieße immer mit Leitungswasser.

Sorte: Chandler
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