Re: Acer-Vielfalt: Ahorn-Beobachtungen übers Jahr
Verfasst: 26. Apr 2026, 19:05
Fächerahorne kann man durchaus jahrelang im Topf halten, meine ältesten Exemplare dürften jetzt vier oder fünf Jahre alt sein, hier und da habe ich mal einen umgetopft, aber eigentlich sind sie genügsam. Der Zuwachs ist mit der Zeit natürlich schwächer als ausgepflanzt, ich dünge meist einmal im Frühling mit Flüssigdünger und mische dann ggf. noch etwas Langzeitdünger ins Substrat ein. Bei der Erde achte ich darauf, dass sie durchlässig ist, bei mir funktioniert eine Mischung aus Moorbeeterde, Perlite und normaler Kübelpflanzenerde ganz gut, ich habe auch schon gelesen, dass man gut abgelagerte Pinienrinde beimischen soll, ich nehme die immer als Mulchschicht ganz oben.
Wichtig ist auch, es mit dem Wässern nicht zu übertreiben, erst wenn der Topf merklich austrocknet, wird gegossen, das kann im Sommer alle zwei Tage sein, aktuell vielleicht zwei- oder dreimal die Woche, und im Winter gar nicht bzw. nur ab und zu, wenn die Töpfe regengeschützt aufgestellt sind. Lieber einmal zu wenig als einmal zu viel, ich habe in dieser Hinsicht auch schon Lehrgeld bezahlt...
Falls mal die Zweigspitzen eintrocknen, ist das kein Beinbruch, aber faulende Wurzeln sind definitiv das Todesurteil für jeden Ahorn. Es kommt offenbar auch darauf an, ob es veredelte Pflanzen oder Stecklinge sind, letztere sind empfindlicher, da muss man beim Gießen usw. noch mehr aufpassen.
Verticillium-Welke dürfte im Topf kein so großes Thema sein, im Garten muss man halt schauen, dass die Bedingungen passen, also auch keine Staunässe, ggf. etwas erhöht oder am Hang pflanzen, falls nötig, den Boden verbessern, da darf es durchaus auch etwas lehmiger sein, aber halt kein Töpferlehm. Bisher sind nur vier meiner Ahorne ausgepflanzt, mit dem 'Orange Dream' hatte ich einst wohl wirklich Glück, da ich den ohne großes Vorwissen einfach so ohne großartige Bodenvorbereitung ausgepflanzt hatte. Mir ist allerdings auch schon mal ein 'Bloodgood' vom ALDI ersoffen, hier ist es ja leider so, dass es entweder monatelang trocken ist, oder ständig nur regnet...
Der 'Dissectum Garnet' am Teich zeigt sich erstaunlich robust, der steht auch recht sonnig (im Sommer von ca. 9:00 bis 17:00 Uhr Sonne), aber vielleicht hilft die Luftfeuchtigkeit des kleinen Teiches ein bisschen, damit die Blätter nicht versengen. 'Orange Dream' braucht um die Mittagszeit definitiv etwas Schatten, sonst verbrennt das Laub. Für die meisten Sorten empfiehlt sich wohl Morgensonne und ein wenig Schatten am Mittag und Nachmittag, wenn die Sonne im Sommer am meisten brennt. Wenn, gedeihen die roten Sorten wohl noch am besten in der vollen Sonne, ggf. muss man halt in den ersten Jahren bei längerer Trockenheit gelegentlich wässern.
Wichtig ist auch, es mit dem Wässern nicht zu übertreiben, erst wenn der Topf merklich austrocknet, wird gegossen, das kann im Sommer alle zwei Tage sein, aktuell vielleicht zwei- oder dreimal die Woche, und im Winter gar nicht bzw. nur ab und zu, wenn die Töpfe regengeschützt aufgestellt sind. Lieber einmal zu wenig als einmal zu viel, ich habe in dieser Hinsicht auch schon Lehrgeld bezahlt...
Verticillium-Welke dürfte im Topf kein so großes Thema sein, im Garten muss man halt schauen, dass die Bedingungen passen, also auch keine Staunässe, ggf. etwas erhöht oder am Hang pflanzen, falls nötig, den Boden verbessern, da darf es durchaus auch etwas lehmiger sein, aber halt kein Töpferlehm. Bisher sind nur vier meiner Ahorne ausgepflanzt, mit dem 'Orange Dream' hatte ich einst wohl wirklich Glück, da ich den ohne großes Vorwissen einfach so ohne großartige Bodenvorbereitung ausgepflanzt hatte. Mir ist allerdings auch schon mal ein 'Bloodgood' vom ALDI ersoffen, hier ist es ja leider so, dass es entweder monatelang trocken ist, oder ständig nur regnet...
Der 'Dissectum Garnet' am Teich zeigt sich erstaunlich robust, der steht auch recht sonnig (im Sommer von ca. 9:00 bis 17:00 Uhr Sonne), aber vielleicht hilft die Luftfeuchtigkeit des kleinen Teiches ein bisschen, damit die Blätter nicht versengen. 'Orange Dream' braucht um die Mittagszeit definitiv etwas Schatten, sonst verbrennt das Laub. Für die meisten Sorten empfiehlt sich wohl Morgensonne und ein wenig Schatten am Mittag und Nachmittag, wenn die Sonne im Sommer am meisten brennt. Wenn, gedeihen die roten Sorten wohl noch am besten in der vollen Sonne, ggf. muss man halt in den ersten Jahren bei längerer Trockenheit gelegentlich wässern.





