Re:Natur in Schwarzweiß
Verfasst: 15. Jun 2012, 22:13
Besser wirds in jedem Fall, wenn man gleich schw/w fotografiertAusgewogene s/w-Kompositionen sind offenbar nicht einfach ...Liebe GrüßeThomas
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Besser wirds in jedem Fall, wenn man gleich schw/w fotografiertAusgewogene s/w-Kompositionen sind offenbar nicht einfach ...Liebe GrüßeThomas
Hast du schon mal gesagt, ich finde aber nicht, dass das so unbedingt stimmt. Denn in der Welt und im Sucher ist's halt farbig.Die s/w Fotografie ist heute m.E. großteils eine mentale Sache ;)Liebe GrüßeThomasBesser wirds in jedem Fall, wenn man gleich schw/w fotografiert
Hab's mal heruntergeladen, ein wenig beschnitten und dann in Silver Efex Helligkeit und Kontraste sowie Struktur bearbeitet, zum Schluss dann noch etwas Silbertönung.Das Foto sollte man sich unbedingt auf schwarzem Hintergrund ansehen (in Picasa anklicken; dann im Foto rechts unten klicken, um die rechte Textbox verschwinden zu lassen; schließlich im Browser auf Vollbild anzeigen).Gefällt mir ganz gut ...Liebe GrüßeThomasRosenblütenmotiv auf die Schnelle umgewandelt ...
Da geht es bei schw/w um die entsprechende Abstraktion.Eine farbige Blüte würde ich farbig ganz anders fotografieren als wenn ich sie in schw/w ablichten wollte resp. Lichtführung.Denn in der Welt und im Sucher ist's halt farbig.Die s/w Fotografie ist heute m.E. großteils eine mentale Sache ;)Liebe GrüßeThomas


...sobald ich Zeit finde.Dann zeige es doch mal, toto ..Liebe GrüßeThomas

Hier wiederum ist es das Gegenteil: die farbliche Wiedergabe "lebt" vordergründig von der Farbe. Als s/w-Bild erscheint das Bild - überspitzt gesagt - bedeutungslos.
Natürlich lassen sich beide Varianten jeweils für das Gegenteil benutzen mit der entsprechenden Vorgabe, Veränderung der Lichtverhältnisse, Thematik z.B.: will ich die Pflanze im Raum... oder will ich "nur" die Pflanze ect. ect. Es ist auch sicherlich nicht das non-plus-ultra Beispiel, aber dennoch sichtbar.(Und bitte nicht ablenken lassen von dem zunächst ungewohnten s/w-Bild, daß "nur" wg. Ungewohnheit plötzlich "schön" wird...)Das stimmt allerdings. Ich habe mich ungeschickt ausgedrückt, das Bild funktioniert richtig. Sehr eindrucksvoll ist auch, wie das Rot/Magenta im Hintergrund in denselben Grauton umgewandelt wird wie das benachbarte Grün.Ich versuche nochmal in anderen Worten zu sagen, was ich mit dem "guten" 'Bild meinte. Das erste veranschaulich als Beispiel den Effekt, wie das eigentliche Bildthema durch SW erkennbar und unterstützt wird (eben die Pflanze im Vordergrund und nicht etwa eine Gartenansicht). Allerdings kommt für diesen Effekt auch noch die Unschärfe im HG unterstützend dazu.Das zweite Bild ist kompositorisch viel besser und die Bildwirkung in Farbe überzeugt. Aber dieses Bild ist auch in SW immer noch besser als das erste, weil eben die Komposition interessanter ist.Eine interessante Frage ist nun, gibt es Grundsätze für eine gute Komposition in SW? Was die Belichtung angeht, so argumentierst Du ja, dass ein SW-Bild immer S und W einhalten soll, also nicht in irgendeiner Graustufe enden sollte. Das gilt als Regel für Farbe ja nicht, im Gegenteil, pastellige Fotos sind gerade in Farbe sehr reizvoll.Das erste ist jedoch s/w-Fotografie, sowie sie gesehen wird: das Licht, die Kontraste lenken auf das Wesentliche - in diesem Fall die Pflanze.