Re: Obstclub / Vermischtes
Verfasst: 30. Nov 2025, 13:46
Sortenupdate zu Post 2914:
Folgende Sorten habe ich bei einer Baumschule bestellt:
Prinzessin Luise (Luisenapfel)
Rote Französische Renette (ist wohl die Französische Goldrenette, ich werde nachfragen.)
Hoyaische Goldrenette
Mutterapfel (Lavanthaler Bananenapfel)
Krügers Dickstiel (Celler Dickstiel)
Die Äpfel stammen - so weit ich weiß - von Halb- und Hochstämmen, die auf Bittenfelder Sämling veredelt sind.
Prinzessin Luise: der größte Apfel. Außen fest, innen leider mehlig bis sehr mehlig. Schade. Mildsäuerlich und schöner fruchtiger Geschmack. In einem anderen Jahr oder frisch vom Baum vielleicht sehr lecker.
Rote Französische Renette: mein Favorit in dieser Auswahl. Sehr schön, saftig, süß-säuerlich (nicht so intensiv wie ein Boskoop, oder die Muskatrenette, wie sie mir vor der Lagerung schmeckte). Ich denke, wer Ingrid Marie mag, dem würde auch dieser Apfel gefallen. Unter den beiden bevorzuge ich klar die Franzöische Renette, ihr Geschmack ist eigenständiger. Eine schöne Fruchtnote im "Abgang".
Hoyaische Goldrenette: kleiner Apfel (etwas kleiner als ein kleiner Topaz aus einem Plastikbeutel, optisch sehr schön, geschmacklich eher enttäuschend. Das Fleisch ist recht fest, zäh; von "zitronartartiger Säure" merke ich nichts, mir fällt dafür eine leicht bittere süße Note auf im Abgang. Vielleicht schmeckt er aus dem Lager besser.
Krügers Dickstiel: Optisch interessant, Gelb über Grasgrün, dazu ein Hauch Rot, und mit Rost "übersprüht". Relativ viele Schalenfehler, Stippe und anderes. Interessant ja, schön nein. Geschmacklich überzeugend, erfrischende Säure, leichte Süße, leichtes Aroma, das ich nicht genau zuordnen kann; blumig vielleicht.
Mutterapfel: Optisch sehr schön, Lachs-Orange-Gelb, das hat was. Scheint druckanfällig zu sein. Erinnert mich an einen Frühherbstapfel wie den Notarisapfel. Süß, mild, ein leichtes Aroma. Ob die Süße an Bananen erinnert? Hhm vielleicht. Geschmacklich okay, naja, er könnte saftiger sein. Auch von seiner Konsistenz erinnert er an einen Frühherbstapfel, den man besser schnell isst.
Update Glockenapfel: Angenehme frische Säure, leichte Süße. Ein zweiter Apfel war innen leider schon recht weich.
Update Finkenwerder Herbstprinz: Der zweite Apfel war Anfang November leider sehr weich. War ein sehr großer Apfel (gab nur Zwei, das wird hoffentlich noch)
Update Ingrid Marie: Der letzte Apfel schmeckte im November honigsüß, noch immer schön zu beißen
Update Sternrenette: Die anderen Äpfel waren besser, d.h. etwas saftiger, süß-säuerlich. Er hat eine leichte Parfüm-Note, die ich nicht mag.
Wenn ich alle Sorten Revue passieren lasse:
Die geschmacklich eigenständigsten waren: Ananasrenette, Dülmener Rosenapfel, Roter Bellefleur
Meine Favoriten sind/folgende Sorten fand ich (sehr) lecker:
1. Muskatrenette, Ananasrenette, Rote Französische Renette
4. Krügers Dickstiel, Dülmener Rosenapfel, Ingrid Marie, Martens Sämling (ohne lange Lagerung)
Folgende Sorten habe ich bei einer Baumschule bestellt:
Prinzessin Luise (Luisenapfel)
Rote Französische Renette (ist wohl die Französische Goldrenette, ich werde nachfragen.)
Hoyaische Goldrenette
Mutterapfel (Lavanthaler Bananenapfel)
Krügers Dickstiel (Celler Dickstiel)
Die Äpfel stammen - so weit ich weiß - von Halb- und Hochstämmen, die auf Bittenfelder Sämling veredelt sind.
Prinzessin Luise: der größte Apfel. Außen fest, innen leider mehlig bis sehr mehlig. Schade. Mildsäuerlich und schöner fruchtiger Geschmack. In einem anderen Jahr oder frisch vom Baum vielleicht sehr lecker.
Rote Französische Renette: mein Favorit in dieser Auswahl. Sehr schön, saftig, süß-säuerlich (nicht so intensiv wie ein Boskoop, oder die Muskatrenette, wie sie mir vor der Lagerung schmeckte). Ich denke, wer Ingrid Marie mag, dem würde auch dieser Apfel gefallen. Unter den beiden bevorzuge ich klar die Franzöische Renette, ihr Geschmack ist eigenständiger. Eine schöne Fruchtnote im "Abgang".
Hoyaische Goldrenette: kleiner Apfel (etwas kleiner als ein kleiner Topaz aus einem Plastikbeutel, optisch sehr schön, geschmacklich eher enttäuschend. Das Fleisch ist recht fest, zäh; von "zitronartartiger Säure" merke ich nichts, mir fällt dafür eine leicht bittere süße Note auf im Abgang. Vielleicht schmeckt er aus dem Lager besser.
Krügers Dickstiel: Optisch interessant, Gelb über Grasgrün, dazu ein Hauch Rot, und mit Rost "übersprüht". Relativ viele Schalenfehler, Stippe und anderes. Interessant ja, schön nein. Geschmacklich überzeugend, erfrischende Säure, leichte Süße, leichtes Aroma, das ich nicht genau zuordnen kann; blumig vielleicht.
Mutterapfel: Optisch sehr schön, Lachs-Orange-Gelb, das hat was. Scheint druckanfällig zu sein. Erinnert mich an einen Frühherbstapfel wie den Notarisapfel. Süß, mild, ein leichtes Aroma. Ob die Süße an Bananen erinnert? Hhm vielleicht. Geschmacklich okay, naja, er könnte saftiger sein. Auch von seiner Konsistenz erinnert er an einen Frühherbstapfel, den man besser schnell isst.
Update Glockenapfel: Angenehme frische Säure, leichte Süße. Ein zweiter Apfel war innen leider schon recht weich.
Update Finkenwerder Herbstprinz: Der zweite Apfel war Anfang November leider sehr weich. War ein sehr großer Apfel (gab nur Zwei, das wird hoffentlich noch)
Update Ingrid Marie: Der letzte Apfel schmeckte im November honigsüß, noch immer schön zu beißen
Update Sternrenette: Die anderen Äpfel waren besser, d.h. etwas saftiger, süß-säuerlich. Er hat eine leichte Parfüm-Note, die ich nicht mag.
Wenn ich alle Sorten Revue passieren lasse:
Die geschmacklich eigenständigsten waren: Ananasrenette, Dülmener Rosenapfel, Roter Bellefleur
Meine Favoriten sind/folgende Sorten fand ich (sehr) lecker:
1. Muskatrenette, Ananasrenette, Rote Französische Renette
4. Krügers Dickstiel, Dülmener Rosenapfel, Ingrid Marie, Martens Sämling (ohne lange Lagerung)