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Re: Obstclub / Vermischtes

Verfasst: 12. Apr 2026, 11:33
von Roeschen1
Angegeben bei Blütezeit ist April, stimmt schon mal, Fruchtreife August.
Der Baum hat wenig Blüten, war zurückgeschnitten, mal sehen wie er sich entwickelt.
Nächstes Jahr kann ich mit meiner Bergaprikose, die Anfang März blüht vergleichen.

Re: Obstclub / Vermischtes

Verfasst: 12. Apr 2026, 12:57
von ringelnatz
Ja, den Gedanken hatte ich auch schon, dass bei Frühjahrspflanzung der Blütezeitpunkt nicht repräsentativ ist.
In den üblichen deutschsprachigen Sortenübersichten taucht diese Sorte nicht auf..
Bin gerade auf den Gedanken gekommen, auf meinen (sehr großen) Aprikosenbaum mal verschiedene spätblühende Sorten aufzuveredeln..Platz für einen weiteren Baum habe ich nicht..

Re: Obstclub / Vermischtes

Verfasst: 12. Apr 2026, 13:18
von cydorian
Roeschen1 hat geschrieben: 12. Apr 2026, 11:33 Angegeben bei Blütezeit ist April, stimmt schon mal
Dann warte mal die nächsten Jahre nach der Pflanzung ab. Abgeschriebene Zeitangaben vom polnischen Vermehrer sind ähnlich solide wie die vom italienischen Vermehrer.

Spätblühende Aprikosensorten haben alle und sie blühen auch spät - ein paar Tage hinter den frühblühenden :-) Referenz für die Späten ist Bergeron und Kioto und selbst die ganz neuen Sorten von COT International, die langjährig versuchen Spätblühende zu züchten schaffen nur eine Woche danach. Das ist die Winter Cot Serie, etwa WIN 21 Dcov: https://9a38ee1b-c01e-42c2-ab04-42df2cb ... b28cb1.pdf

Re: Obstclub / Vermischtes

Verfasst: 7. Mai 2026, 15:58
von cat1
Gute Aussichten :)
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Re: Obstclub / Vermischtes

Verfasst: 7. Mai 2026, 16:16
von thuja thujon
Hier auch, aber für die Amseln. In dem Reifestadium werden sie schon geklaut.
Foto von gestern, bin gespannt wie viele heute noch hängen.
Frühe Erpolzheimer 20260506.jpeg

Re: Obstclub / Vermischtes

Verfasst: 7. Mai 2026, 16:27
von cat1
Meine Amseln sind sehr diszipliniert und gehen nicht an die Früchte. Sie ziehen sich lieber lange Würmer aus dem Rasen ;)

Re: Obstclub / Vermischtes

Verfasst: 11. Mai 2026, 13:06
von Chelidonia
2024 haben wir eine Aprikose gepflanzt, Ungarische Beste. Dies Jahr hat sie das erste Mal geblüht und einige Früchte angesetzt, die schnell dicker werden, drückt uns die Daumen. Hat wohl den Regen in der Blütezeit ganz gut weggesteckt, ein, zwei Zweige hab ich wegen Moniliaverdacht abgeschnitten.

Sauerkirschen hatten toll geblüht, etwas Frost hat aber doch einiges übriggelassen.
Süßkirsche ist tot, die neue nur ein besseres Stöckchen.

Johannisbeeren, die so krank aussahen, tragen doch.

Mein schwer rindenbrandgeschädigter Heliose-Apfel hat irre geblüht, wahrscheinlich aus Verzweiflung, hat viele etwas sehr hellgrüne Blätter, nächstes Jahr schneide ich vielleicht noch brutaler auch die unteren Starkäste zurück.
Idared und Apollo leben auch noch; die Goldparmäne sieht dies Jahr gut aus, macht aber Pause.

Meine stümperhaften Veredelungsversuche (Birnen) sind wohl gescheitert. Aber die Steckhölzer, die ich von den Unterlagen gemacht habe und von einer Sorte, treiben aus, - ob das was wird?

Re: Obstclub / Vermischtes

Verfasst: 12. Mai 2026, 00:08
von Heidelbär
Wir hatten schon sechs reife Süßkirschen. Ich gehe somit dem sicheren Gefühl durchs Jahr, schneller gewesen zu sein als die Amseln.

Re: Obstclub / Vermischtes

Verfasst: 12. Mai 2026, 00:10
von Heidelbär
Entschuldigt die Direktheit, aber mich nervt unsere Jostabeere. Geschmacklich nicht Fisch und nicht Fleisch und mit Wucherwuchs gesegnet.

Wäre ein Nachbau mit roter oder schwarzer Johannisbeere eine schlechte Idee? Wie verhält es sich hier bei Ribes?

Re: Obstclub / Vermischtes

Verfasst: 12. Mai 2026, 00:57
von thuja thujon
Ich würde nachpflanzen. Spindeln.
Johannisbeeren Spindeln 20260503.jpeg

Süßkirschen, heute nach dem Regen das beginnende Rot, verlockend, kaum aufgeplatzte Kirschen am Baum, weil die wurden schon gefressen. Die viertelsgefärbten meist angepickt, der Stein von diesen Früchten lässt sich noch zerbeißen. Es wird wieder wenig Ernte werden.

Re: Obstclub / Vermischtes

Verfasst: 12. Mai 2026, 06:30
von Frau P
Heidelbär hat geschrieben: 12. Mai 2026, 00:10 Entschuldigt die Direktheit, aber mich nervt unsere Jostabeere. Geschmacklich nicht Fisch und nicht Fleisch...
Dem kann ich nur zustimmen- und dann trägt sie auch noch so reichlich Beeren, die keiner so recht mag....
Ich glaube ja, dass der einzige Grund, warum diese Züchtung überlebt hat, der ist, dass sie keine Stacheln hat....

Re: Obstclub / Vermischtes

Verfasst: 12. Mai 2026, 13:35
von Rib-2BW
Josta ist, ähnlich der Schwarzen Johannisbeere, eine Verwertungsfrucht. Keine zum direkten verzehr. Da spielt sie ihre Stärken aus.

Re: Obstclub / Vermischtes

Verfasst: 12. Mai 2026, 13:38
von Frau P
Rib-2BW hat geschrieben: 12. Mai 2026, 13:35 Josta ist, ähnlich der Schwarzen Johannisbeere, eine Verwertungsfrucht. Keine zum direkten verzehr. Da spielt sie ihre Stärken aus.
Ich mag Josta auch nicht als Marmelade & Co. Schwarze Johannisbeeren liebe ich auch direkt vom Strauch!

Re: Obstclub / Vermischtes

Verfasst: 12. Mai 2026, 13:52
von Rib-2BW
Das eine ist eben Geschmackssache, das andere ist eine Züchtungssache. Bei der Schwarzen Johannisbeere haben wir weit mehr Sorten die frisch gut schmecken. Auf der anderen Seite gibt es bei der Schwarzen Johannisbeeren Sorten (z.B. die Ben Sorten), die hauptsächlich zur verarbeitung gezüchtet sind. Der Rest sind Auslesesorten die auch mehr zur Verarbeitung gut sind. Andere Leute finden gerade diese lecker.

Die Josta gibt es erst seit den 50er 60er. Auch als Antwort zum Amerikanischen Mehltaubefall der Stachelbeere. Das hatte man aber mit der Einkreuzung amerikanischer Stachelbeerarten im Griff bekommen, daher war eine stärkere Züchtungsarbeit bei der Josta obsolet.

Re: Obstclub / Vermischtes

Verfasst: 12. Mai 2026, 17:02
von cydorian
Die erste Kreuzungen wurden 1922 gemacht. Sie haben schon einige Vorteile. Bei gutem Standort sind die Erträge sehr hoch, höher als die der Elternsorten. Oft erntet man sie zu früh, dann sind sie zu säurig. Ideal ist Kuchenbelag, sie zerlaufen kaum, haben Aroma und verbinden sich gut mit Mürbteig oder Streuselkuchen.

Die neuere Sorten sind die süssesten. Die ungarische Rikö und Jodeli von Lubera soll auch sehr süss sein. Stören tut mich aber eher die bescheidene Pflückleistung. Beeren hängen recht fest.