Seite 3 von 4

Re:rosenkrankheit?

Verfasst: 26. Apr 2006, 18:38
von donauwalzer
Ich glaube, dass ich das gleiche Schadbild bei meiner Queen Elisabeth Rose habe. Diese Rose war schon im Garten als ich ihn übernahm und ist - glaub ich - schon mindestens 15 Jahre alt. Sie treibt aus den befallenen Trieben aus. Eigentlich möchte ich nichts wegschneiden was nicht unbedingt sein muss.Bitt schaut Euch mein Foto an uns sagt mir was Ihr denkt.

Re:rosenkrankheit?

Verfasst: 26. Apr 2006, 18:49
von bianca
ich würde, wie Raphaela schon schrieb, erst mal abwarten. Hast du denn schon den normalen Schnitt gemacht? Wie sah den das Mark aus? Wenn es normal aussah, würde ich erst mal nur beobachten.

Re:rosenkrankheit?

Verfasst: 26. Apr 2006, 20:23
von donauwalzer
danke für Deine schnelle Antwort. Ja ich hab die Rose schon geschnitten - Mark ist grün also werd ich auch mal warten. Es würd mich aber schon interessieren, ob das eine Krankheit ist, oder Frostschäden. ???

Re:rosenkrankheit?

Verfasst: 26. Apr 2006, 20:36
von bianca
wenn das Mark ok ist, würd ich mal sagen, sind es keine Frostschäden.Ob es die Rindenfleckenkrankheit ist oder normale Triebverfärbungen sind, vermag ich jetzt nicht zu sagen, sorry.

Re:rosenkrankheit?

Verfasst: 26. Apr 2006, 22:30
von Nova Liz †
Es sind keine normalen Triebverfärbungen.Zu erkennen an den violetten Umrandungen und größeren Flecken besonders an den Seitentriebachseln und um einzelne Stacheln.Da ich schon im letztem Jahr mit vielen Schadbildern zu tun hatte und oft Rosen schon mit einem Pilzinfekt geliefert bekommen habe,beschäftigt mich das Thema zunehmend und ich beobachte nach diesem sehr frostigen und vor allem nassen Winter vermehrt in unseren Gärten hier Rindenflecken.Woessner ist da sicher hilfreich,im Krüssmann wird bei diesem Schadbild auch von Rindenfleckenkrankheit gesprochen.Nach kleinen Frostschäden kann sich der Pilz schnell einnisten und vermehren.Eine vorbeugende Kalidüngung ist im Herbst hilfreich,habe ich aber versäumt.Jetzt hilft nur möglichst viel wegschneiden und eine Kupferspritzung,wenn die Rose noch nicht ausgetrieben ist.

Re:rosenkrankheit?

Verfasst: 27. Apr 2006, 07:27
von donauwalzer
dann muss ich alle Haupttriebe bis auf einen bis auf den Boden hinunter wegschneiden! :oSoll ich das wirklich machen?

Re:rosenkrankheit?

Verfasst: 27. Apr 2006, 15:04
von Nova Liz †
Es wird zwar so empfohlen,aber ich habe das nicht so extrem durchgezogen.schließlich will man ja auch noch was Blühendes haben.Und man kann,wie raphaela sagt ,auch Glück haben und einiges verholzt.Ich habe soweit zurückgeschnitten,wie es noch einigermaßen vertretbar schien.Im Notfall kann man ja immer noch aufs Ganze gehen.Auch wenn jetzt bei etlichen Rosen die Blüte länger auf sich warten lässt,werden die Rosen doch später durch den Rückschnitt buschiger und kräftiger.Teehybriden,Chinarosen,Polyanthas und Remontantrosen vertragen das eigentlich sehr gut.wenn man es bei den Gallicas sehr früh gemacht hat (vor Austrieb)und es nicht übertrieben hat,blühen sie in der Regel auch noch.Charles de Mills ist da allerdings eine Ausnahme.megaschnittempfindlich. ::)

Re:rosenkrankheit?

Verfasst: 27. Apr 2006, 17:13
von donauwalzer
danke Nova LizIch werd einmal die Rose beobachten.

Re:rosenkrankheit?

Verfasst: 27. Apr 2006, 22:09
von Scilla
Danke auch von mir für die Antworten - in meinem Fall bin ich noch immer nicht sicher ob Rindenflecken oder ob normal - wie auch immer, der Austrieb von meinen beiden (A.Darby und Nahéma) sieht soweit(noch) normal aus. @ Diana ,das tut mir leid,dass du so viele Frostschäden hast ??? War denn der Winter bei euch so dermassen kalt?Ich wünsche den Rosen gute Erholung; es heisst ja nicht umsonst,wie zäh viele Rosen sind..... :)LG Scilla

Re:rosenkrankheit?

Verfasst: 28. Apr 2006, 09:01
von Diana
Ich denke es war vor allem die lange, schneelose Frostperiode mit 15-20°C unter Null. Wenn ich mich recht entsinne waren es fast 3 Wochen am Stück, die so extrem kalt waren. 15° sind zwar hier ab und an mal drin, aber über so lange Zeit doch selten. Meine geliebte 2,5m hohe Rosenresli ist nur noch 50cm, Westerland, Schneewittchen und Wife of Bath nur noch 5-10cm :'( Das sind die, die sonst nieeee Probleme hatten.

Re:rosenkrankheit?

Verfasst: 28. Apr 2006, 09:43
von SWeber
Mir ist aufgefallen: Direkt nach der Schneeschmelze (alle Rosen waren seit November "begraben") waren alle Triebe grün - die schwarzen Flecken kamen erst nach und nach. Wahrscheinlich brauchen Pilze Luft und (relative) Wärme, um sich weiterzuentwickeln...Aber ich warte mit dem Radikalschnitt auch noch ab - wie ihr schon sagtet: Rosen sind zäh :P

Re:rosenkrankheit?

Verfasst: 28. Apr 2006, 09:58
von donauwalzer
hab auch beschlossen mit dem Radikalschnitt zu warten. Das Einzige was ich noch gemacht habe, ist diesen doch schon sehr alten Rosenstock auszulichten - damit mehr Luft dazukommt und er nicht so viele Triebe ernähren muss. Ich muss gestehen, dass ich diese Rose letztes Jahr umgesetzt habe, was natürlich bei dem Alter schon ein gewissen Risiko war. Natürlich habe ich ihn zurückgeschnitten, aber es war sicher ein Schock.

Re:rosenkrankheit?

Verfasst: 30. Apr 2006, 11:00
von rorobonn †
...mal etwas anderes, was ich auch noch nicht bisher hatte: da treiben meine rosen ruhig und friedlich aus...und plötzlich sterben an einem oder mehreren treibene alle neuen blätter ab: wie verdorrt...habe ich noch nie gehabt...kennt ihr das???? wühlmäuse oder so scheiden bei mir aus!

Re:rosenkrankheit?

Verfasst: 30. Apr 2006, 11:30
von SWeber
Lösung des Rätsels kann ich leider keine anbieten, Roro, aber:Das gibt es bei mir auch manchmal - sehr anfällig dafür sind Austin-Rosen, aber auch bei Alten Rosen kam es schon vor. Austin selbst erwähnt dieses spontane, scheinbar ursachenlose Absterben der Triebe in seinen Büchern, sagt aber, man soll sich keine Sorgen machen, die Rosen treiben wieder von unten aus (der hat gut reden >:().

Re:rosenkrankheit?

Verfasst: 30. Apr 2006, 16:25
von Raphaela
Manchmal sind solche Rindenflecken die Ursache für ein Absterben der Triebe. Es gibt aber auch von Obstgehölzen übertragenes Virus (hab leider den Namen schon wieder vergessen ::)) das dafür die Ursache sein kann. W-Tiere können natürlich ebenfalls ein Grund sein, dann vertrocknen die betroffenen Rosen aber relativ gleichmäßig und schnell an mehr Trieben.Wenn Wühlmausfraß durch vorsichtiges Nachgraben ausgeschlossen werden kann würde ich die befallenen Triebe bis ins gesunde Holz zurückschneiden nd die Schere desinfizieren.