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Re:Gartenwerkzeuge - Traum oder Krampf?
Verfasst: 22. Nov 2004, 07:45
von Lilo
Neulich traf ich einen Gartentechniker, der ein Kompostdämpfgerät vorstellte, in der Form einer Schubkarre, also ca. 80 Liter Kompost in einer Stunde, mit Strom. Eine feine Sache für Hobbygärtner, dachte ich. Kostenpunkt runde € 550,-!
funktionieren müsste auch ein Futterdämpfer, ab 65 L, entweder mit Holz und Kohle oder mit Strom betreibbar. Preise ab 205.-. Ich versuche allerdings zunächst ein gebrauchtes Gerät zu ergattern und werde über die Erfahrungen dann in der Kompostabteilung beerichten. Mein meistbenuztes und unverzichtbares Arbeitsgerät ist übrigens ein Handhäckchen mit drei kräftigen Zinken auf der einen und einem Hackblatt auf der anderen Seite. Allerdings habe ich Sandboden und keinerlei Anzeichen von Bandscheibenproblemen. An zweiter Stelle steht die Gartenschere, welche ich am Gürtel in einem Kescher trage, dann Grabgabel, der Rechen und der Spaten, recht häufig brauche ich auch Astschere und -säge.LG Lilo
Re:Gartenwerkzeuge - Traum oder Krampf?
Verfasst: 22. Nov 2004, 08:11
von Hortulanus
Allerdings habe ich Sandboden und keinerlei Anzeichen von Bandscheibenproblemen.
Sandboden zählt nicht

Re:Gartenwerkzeuge - Traum oder Krampf?
Verfasst: 23. Nov 2004, 02:56
von Querkopf
Sandboden zählt nicht


;DAlso doch lieber Edelstahl! (Mein GG und ich - nein, pardon, ungenau: unsere lehmigen Garten-Verhältnisse - haben zwei auch nicht soo billige "Ideal"-Spaten klein gekriegt...)Schöne GrüßeQuerkopf
Re:Gartenwerkzeuge - Traum oder Krampf?
Verfasst: 24. Nov 2004, 16:22
von Equisetum
... dieses Ding, was man in der Erde dreht. Der Name fällt mir nicht ein. Teuer und rausgeschmissenes Geld, aber zum Auflockern unten im Pflanzloch ganz brauchbar.
Also doch nicht ganz rausgeschmissen, nur etwas luxuriös ;DGartenkralle heißt das Teil. Die Meinungen darüber gehen sehr auseinander, es gibt auch diverse, recht unterschiedlich teure Ausführungen. Man muß sich zwar nicht bücken, die Bedienung ist aber trotzdem ziemlich einseitig, eine Drehbelastung des Rückens. Equisetum
Re:Gartenwerkzeuge - Traum oder Krampf?
Verfasst: 24. Nov 2004, 16:24
von brennnessel
..und der Boden muss auch passen, hab ich mal gehört.... Steine darf es da nicht geben!LG Lisl
Re:Gartenwerkzeuge - Traum oder Krampf?
Verfasst: 24. Nov 2004, 16:32
von Hortulanus
Ich bin mit diesem Gerät ausgesprochen zufrieden. Selbst in meinem schweren, steinigen Boden lassen sich damit sogar größere Pflanzlöcher hervorragend auflockern. Auch beim Setzen von Blumenzwiebeln genügt eine kurze Drehung, um ein Pflanzloch auszuheben. Bisher hat sich das Originalgerät auch als recht robust erwiesen.
Re:Gartenwerkzeuge - Traum oder Krampf?
Verfasst: 24. Nov 2004, 16:35
von cimicifuga
Ich bin kein freund der gartenkralle, da ich die drehbewegung die man da vollführen muss nicht für sehr rückenschonend halte

in schwerem, verdichtetem ton/lehmboden versagt sie.
Re:Gartenwerkzeuge - Traum oder Krampf?
Verfasst: 24. Nov 2004, 18:37
von sarastro
Wie ihr selbst seht, kommt es also ganz auf den Boden an! In leichten Böden kann die Gartenkralle für kleinere Flächen gut sein. Für unsereins ist sie wohl eher als Spielzeug gedacht.
Re:Gartenwerkzeuge - Traum oder Krampf?
Verfasst: 24. Nov 2004, 18:51
von Silvia
Genau diese Gartenkralle ist das. Da ich das Ding nun einmal habe, nutze ich es auch. Aber wenn ich es nicht hätte, würde es mir nicht fehlen.Ich würde es für leichte bis mittelere Böden empfehlen. Steine sind eigentlich kein Hindernis. Sie werden mit der Kralle gut hochgeholt. Dazu benutze ich sie auch. Aber es kostet nicht weniger Kraft als mit eine Spitzhacke.Ich habe von meiner Schwiegermutter einen Krümler mit Sternenrädern und einer Schwinghacke geerbt. Es sieht vielbenutzt aus. In unserem Boden kann ich damit aber nichts anfangen. Sie holpert nur über die festen Kluten. Man muss stark drücken.Wohingegen ich gern eine sehr scharfe Hacke von Wolf zum Zerkleinern bzw. Boden aufreißen nehme. Wenn der Boden gar nicht klein geht, damit klappt es. Allerdings müssen dann schon mal ein paar Regenwürmer dran glauben. Deswegen benutze ich sie sehr sparsam.LG Silvia
Re:Gartenwerkzeuge - Traum oder Krampf?
Verfasst: 25. Nov 2004, 09:29
von Hortulanus
Ich muss doch noch einmal eine Lanze für die Gartenkralle einlegen. Auch in schweren Böden arbeite ich mit ihr hervorragend, gebe aber zu, dass der Kraftaufwand dann erheblich ist und für Frauen möglicherweise zu groß. Aber es gibt kein Gerät, dass meinen schweren Lem-/Tonboden schnell auflockert. Als sehr stabil hat sich die Kralle bisher auch erwiesen. Immerhin benutze ich sie seit 5 Jahren und durchwühle mit ihr regelmäßig im Frühjahr meine Beete. Die einseitige Bewegung ist allerdings ein Problem. Mehr für meine Frau als für mich. Aber ohne einen deftigen Muskelkater geht es nicht ab.Ein weiteres, exellentes Werkzeug ist mein "Häundl". Ich glaube es satmmt von Manufactum und repräsentiert wohl eine süddeutsche Version einer handgerechten Hacke. Liegt gut in der Hand, hat Schwung und dringt leicht in den verdichtesten Boden ein. Ein Gerät für Wühler.
Re:Gartenwerkzeuge - Traum oder Krampf?
Verfasst: 27. Nov 2004, 17:20
von Silvia
Was mich an der Gartenkralle vor allem stört ist die Länge. Ich glaube, es wäre einfacher, wenn gerade so kleine Leute wie ich ihr Körpergewicht mehr einsetzen könnten. So geht es nur über die Armkraft. Wahrscheinlich nehme ich sie deshalb vor allem, um den Boden von Pflanzlöchern anzukratzen.LG Silvia
Re:Gartenwerkzeuge - Traum oder Krampf?
Verfasst: 29. Nov 2004, 16:37
von Eva
Das mit der Länge stimmt bestimmt, Silvia. Ich arbeite gern mit meiner, aber wenn Du normalgroß (ca. 1,70?) bist, bin ich 20 cm größer, hab also die Kralle so niedrig, dass ich gut mein Gewicht einsetzen kann.
Re:Gartenwerkzeuge - Traum oder Krampf?
Verfasst: 6. Dez 2004, 23:58
von Equisetum

Habe mir heute mein Weihnachtsgeschenk gekauft: einen Idealspaten mit Blatt aus einem Stück. Wie die das machen, kann ich mir nicht so recht vorstellen. Das Teil sieht aber sehr stabil aus und - wichtig - hat einen T-Stiel. Dazu habe ich mir noch Trittschutzhülsen gegönnt. Habe ja nicht immer Arbeitsschuhe an. Ansonsten benutze ich gern
- einen großen Sauzahn fürs Gemüsebeet,
- einen Grubber (auch Gemüsebeet)
- eine Bügelzughacke, wenn mal flächig rasiert werden muß,
- Harke (Noname) natürlich und
- Laubbesen (Gardena),
- eine geschmiedete dreizinkige Handhacke von Ideal für Jät- und lokale Lockerungsarbeiten beim pflanzen, (die zweizinkige mit Herzhacke auf der Gegenseite habe ich mir auch gekauft, weiß aber noch nicht, ob ich wirklich damit arbeiten werde)
- eine geschmiedete Grabgabel mit engstehenden Zinken, sehr stabil, eignet sich gut für Bodenlockerung und zum ausgraben größerer Stauden bzw. Kleinsträucher (hab ich schon mal von geschrieben) und
- eine Mistgabel für den Kompost bzw. Mulch
Pflanzschaufel und Unkrautstecher (beides Gardena) dürfen natürlich auch nicht fehlen. Equisetum
Re:Gartenwerkzeuge - Traum oder Krampf?
Verfasst: 12. Jan 2005, 23:46
von Cogito
Die liebsten Gartengeräte sind mir immer noch die, die aus einem Stück gefertigt sind. Ein Spaten zum Beispiel, dessen Schaufel mit dünnen 2 Schrauben an einem Holzstiel befestigt sind, gehen garantiert bei häufigem Gebrauch im schweren Lehmboden bald kaputt. Und was nützt es, wenn zwar die Schaufel aus rostfreiem Stahl ist, nicht aber die Schrauben (hab ich auch schon erlebt!)? Nein, bei guten Gartengeräten geht Qualität vor dem Preis.
Re:Gartenwerkzeuge - Traum oder Krampf?
Verfasst: 25. Jun 2005, 13:20
von Pimpinella
Hat einer von euch einen Ampferstecher? Ich habe den Rasen voll mit dem Zeug und ein normaler Unkrautstecher tut's einfach nicht auf Dauer.