Nochmal zu den anderen Fragepunkten:
Hydrangea 'Golden Sunlight' gibts bei Esveld. Dort gibts mit etwas Wartezeit überhaupt fast alles.
Aruncus dioicus 'Kneiffii' habe ich selbst, sehr zu empfehlen. Meines ist noch zu jung um sich bei einer Höhe einzupendeln, aber ein älteres Exemplar in Potsdam ist deutlich über einen Meter hoch und breit. Auf optimalem Standort mit guter Ernährung schafft die Sorte ganz bestimmt die 1,30m.Ich würde aber für Dein Beet fast die Wildart bevorzugen. Vielleicht hilft es (auch Dir selbst bei der Planung) wenn Du die gesamte zu bepflanzende Fläche mal per Zollstock vermisst und einen Plan mit allen Pflanzen als Draufsicht skizzierst. Wie gesagt braucht der große Geißbart am besten einen Kreisdurchmesser von zwei Metern, um sich voll entfalten zu können. Mit Vorpflanzung sind wir dann schon bei den drei Metern Beettiefe.Ich hab zufällig eine ganz ähnliche Situation, Eibe+Aruncus. Ein Bild davon war
hier. Eine der Eiben ist links hinter dem Geißbart zu erahnen. Diese sind noch etwas kahl, da sie ein Jahrzehnt in meterhohem Unkraut standen. Der Geißbart hatte 2010 etwa 2,10m Höhe und war 1,80m breit, als Teilstück mit drei Trieben im Jahr davor gesetzt. Jungpflanzen brauchen natürlich länger für diesen Zuwachs. Die Eiben dahinter ziehe ich noch etwa auf 2,30m um die weiße Blüte optimal zur Geltung zu bringen.Ein Kompromiß und obendrein eine Zierde wäre
Aruncus sinensis 'Zweiweltenkind'. Wird etwa 1,50m hoch und breit. Das Laub ist gegenüber A. dioicus dunkler. Da wären auch Goldeiben schöne Partner.Ich hab noch meine Fotos nach
Polygonatum durchsucht: Mein Unbekanntes dreht sich nicht zur Sonne, sondern ganz gleichmäßig in alle Himmelsrichtungen, eine stattliche 1,20m hohe Pflanze, nicht wuchernd, mit langer leuchtend gelber Herbstfärbung. Ich versuche noch rauszufinden, ob es 'Weihenstephan' ist. Polygonatum ist besonders eindrucksvoll, wenn es sich aus einem Teppich niedriger Bodendecker erheben darf. Epimedium ist wie geschaffen dafür. Kleinere Polygonatumsorten unter 60cm Wuchshöhe würde ich jedoch nicht mit starkwüchsigem Epimedium kombinieren.Wenn ein hochbeiniger Sorbus einzieht, könnte man auch die hintere Asterngruppe mit der vorderen vereinen und als Umpflanzung des Stammes nutzen. Ich glaube, ich würde in die hintere Ecke wie cydora schon schrieb dann etwas anderes setzen. Nichts "Wertvolles", es müsste halt gut dichtmachen, einen grünen Hintergrund bilden. Eibe?