klara kümmel hat geschrieben: ↑15. Mär 2026, 15:58
Ich habe hier nur die Yucca filamentosa - welche ohne Fisimatenten seit vielen Jahren gut dasteht.
Bei mir auch, allerdings sehr unterschiedlich. Optisch sehen die gleich aus, die eine filamentosa (gelb-grün gestreift) geht nach dem Blühen ein und bildet mindestens 1 Kindel und ist nicht umzubringen. Die kann nach 5 Jahren wiederkommen. Ich hatte anstatt der Yucca Mittagsblumen gesetzt und da kam sie nach Jahren dazwischen durch. Die wurde mal beim Bau vom Nachbarn umgebracht und kam dann lange nicht wieder.
Die andere bildet zwar auch Kinder, geht nach dem Blühen aber nicht ein. Wenn du willst suche ich nach Fotos.
klara kümmel hat geschrieben: ↑15. Mär 2026, 15:58
weil ich immer Angst hatte, mir beim Arbeiten im Beet ein Auge auszustechen.
Die meisten meiner Yuccas sind direkt in der Wiese als Solitärpflanzen. Neuerdings versuche ich eine Umrandung mit Blutstorchschnäbel.
klara kümmel hat geschrieben: ↑15. Mär 2026, 15:58
Schon die Y. gloriosa hat es hier entschärft.
Da gibt es auch verschiedene, die sich unterschiedlich verhalten. Man muss vor allem aufpassen, dass sie nicht im Herbst blüht, sondern im Spätfrühling. Der begriffliche Unterschied ist schwierig und wird oft mit der recurvifolia verwechselt. Zum Glück habe ich keine Herbstblüher, sowohl gloriosa als auch recurvifolia (genauer die Gloriosa variegata blüht im September und die Blüte kann sich noch entwickeln, YUCCA PALLIDA X GLORIOSA ROBUSTA X ELATA blüht im Juni mit einer Menge an 2m-Blüten). Das ist eigentlich ein Widerspruch bei Gloriosa, aber es gibt Ausnahmen.
klara kümmel hat geschrieben: ↑15. Mär 2026, 15:58
Ich hätte schon gern eine stammbildende Yucca, aber nur, wenn sie keine Sonderwünsche hat. Gibt es so etwas denn?
Da gibt es einiges, kommt ganz darauf an, wie feucht bei dir der Winter ist. Mach dir weniger Sorgen um die Temperaturen. Ich hatte eine Faxoniana im Kübel und traute mich nicht die auszusetzen, das war ein Fehler. Die braucht vergleichsweise viel Wasser und ich gieße ja Yuccas nicht. Die ist fast vertrocknet. Im Herbst kam ich nicht dazu sie zu entsorgen und habe sie im Winter im Freien lassen, die hat im Topf überlebt, wurde aber dann trotzdem entsorgt. Ich würde für die Faxoniana keine Empfehlung geben, außer du spendierst ihr im Winter einen Regenschutz.
Meine Lieblingsyucca ist eine Arkansana-Hybride. Die bildet schon langsam Verzweigungen, aber das dauert, meine ist über 10 Jahre alt und war ganz klein.
Mittlerweile mag ich die breitblättrigen weniger und habe einige verschiedene schmalblättrige gesetzt. Du kannst davon ausgehen, dass sie 3 Jahre brauchen bis sie gut etabliert sind und bis dahin tut ihnen ein Winterdach ganz gut. Ich verwende 4 Tomatenstäbe mit einer Doppelstegplatte darüber, wichtig ist, dass die Seite offen ist, damit die Luft die Blätter trocknet. Ich habe es mir im 2. Jahr gespart, die Blätter waren deutlich stärker verpilzt, aber das gibt sich wieder. Du musst dich also schon darauf einstellen, die verpilzten braunen Blätter abzureißen. Ich bin bei meinen jetzt 2 Jahre nicht dazu gekommen und sie sehen entsprechend aus. Nicht schrecken, wie es im Februar aussieht, das wird wieder besser, weil neue Blätter kommen.
YUCCA GLORIOSA VARIEGATA
Meine 1. Yucca, ich hatte 0-Ahnung und war nur auf Kälte fixiert und daher wurde sie völlig falsch behandelt. Gekauft wurde sie als Stamm-Yucca. Der Stamm ist letztlich total verfault, aber sie hat überlebt und wächst jetzt natürlich, ohne Gärtnereitricks. Die würde ich eher nicht mehr kaufen, aber sie bildet einen Stamm mit Seitentrieben über die Jahre. Geduld ist angesagt.
YUCCA GLORIOSA NOBILIS
Auch einer meiner ersten Yuccas.. Schon imposant, wenn es da 5 oder mehr Blütenstiele mit 1,5-2m gibt. Hier siehst du auch was passiert, wenn man im Frühsommer die verpilzten Blätter nicht entfernt. Das war mal 1 Yucca und schön langsam bildet sich ein Stamm, die ersten Seitentriebe sind vielleicht 30-40cm über dem Boden.
YUCCA RECURVIFOLIA X ARKANSANA
Das ist meine Lieblingsyucca. Leider wurde unabsichtlich ein Ast abgetrennt.
Die Glauca bildet auch ganz tief eine Ast, ist dünnblättrig und wird nicht so hoch. Mir würde die Rostrata sehr gut gefallen, aber dafür ist es hier zu feucht. Die Kreuzungen bekommst du nur über das Internet und ich empfehle dringend keine kleinen Töpfe zu kaufen, sondern möglichst große. Das zahlt sich beim Anwachsen in den ersten Jahren aus. Das ist es das Geld locker wert. Viele meiner Yuccas waren ganz klein, zum Glück wurden die noch bei sehr kalten Wintern gesetzt, wo der Pilz eingeht. Ein Winter um die 0° ist eine Katastrophe für frisch gesetzte Yuccas, speziell noch ohne Dach.
Ich habe noch eine Menge, aber nicht so viele stammbildende. Die kleine Neomexicana gefällt mir recht gut, das ist die einzige, die noch nie geblüht hat.
Übrigens, ich habe es nicht geschafft meine Yuccas zu teilen und dann lieber neue gekauft.
Die meisten Blüten sind bei mir 1,5-2,5m. Die Filamentosa ist auch klein.