Seite 3 von 6
Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Verfasst: 3. Dez 2025, 18:48
von Rokko21
Wir haben hier in jedem Jahr eine Amsel die ihr Nest baut und dann brütet. Das Nest wird immer mit Moos aus dem Teich „ausgepolstert“. Wahrscheinlich eher abgedichtet. Die oberste grüne Schicht wird weggescharrt und dann das halbzersetzte verwendet. Am Schluss ist dort ein kleines Loch. Es nervt eigentlich nicht. Bislang hat sie noch keine Raritäten zerstört.
Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Verfasst: 3. Dez 2025, 18:59
von Nina
Das sind die Vertkutieramseln.

Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Verfasst: 5. Dez 2025, 12:04
von Garty
Bei uns treiben es gerade die Krähen bunt. Kaum habe ich die frisch gesetzten Tulpen im Boden, sitzen die schon daneben und ziehen die Zwiebeln wieder hoch als hätten sie einen sechsten Sinn dafür, wo ich gerade gebuddelt habe. Dazu kommt noch ein neugieriger Dachs, der regelmäßig die Kompostkante kontrolliert, ob da nicht doch etwas Besseres drin liegt als gestern.
Manchmal denke ich, die Tiere führen im Hintergrund eine Art Schichtplan, wer wann welchen Teil des Gartens durcheinanderbringt. Ruhe hat man jedenfalls selten länger als einen Tag.

Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Verfasst: 5. Dez 2025, 12:31
von Hyla
Das mit den Amseln und dem Moos kenne ich auch gut. Hat sich die Torfmoosfläche im Minimoor endlich geschlossen, kommen garantiert sämtliche Amseln der Umgebung vorbei und suchen was Flauschiges für den Nachwuchs. Das Moos sieht dann aus, als ob's heftigen Mottenfraß hätte. Vertikutiert trifft's auch.
Leider ist der einheimische Sonnentau nicht so robust wie die Sarracenien und findet das gar nicht lustig.
Die Begegnung der 3. Art hat manchmal mein Mann.
Wir haben noch ein anderes kleines Gebäude mit Keller und manchmal muß er runter, weil dort die Gartenpumpe eingebaut ist. Im Winter fasst er dann ab und zu in einen Lederlappen überm Lichtschalter. Die Fledermäuse suchen sich aber wirklich die unmöglichsten Ecken zum Rumhängen.
Er findet das total ekelig und schimpft immer wie ein Rohrspatz. Und ich lach mich halbtot.

Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Verfasst: 5. Dez 2025, 12:36
von thuja thujon
Ich kenne auch das mit den Krähen. Die haben mir für über 2000€ dieses Jahr den Mais nach der Aussaat weggefressen.
Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Verfasst: 5. Dez 2025, 13:44
von hobab
In Fledermäuse sollte man lieber nicht reinfassen, die übertragen mit einem sehr hohen Prozentsatz Tollwut.
Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Verfasst: 5. Dez 2025, 13:52
von Hyla
Du meinst, er wird im Keller von blutrünstigen Monster-Flederlappen angefallen?
Er weiß das natürlich, trotzdem ist er so dusselig, manchmal reinzufassen. Zum Lichtschalter muß man um die Ecke greifen und sieht nicht direkt, ob da was abhängt.

Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Verfasst: 5. Dez 2025, 13:57
von Luckymom
Schenk ihm eine Taschenlampe zu Weihnachten.

Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Verfasst: 5. Dez 2025, 13:57
von Nina
Ich würde ihm zu Weihnachten ein paar schöne Gartenhandschuhe schenken. Du kannst sie ja mit Batman-Motiven dekorieren.

Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Verfasst: 5. Dez 2025, 13:59
von Asinella
hobab hat geschrieben: ↑5. Dez 2025, 13:44
In Fledermäuse sollte man lieber nicht reinfassen, die übertragen mit einem sehr hohen Prozentsatz Tollwut.
Das Risiko dürfte gering sein, Deutschland gilt seit 2008 als tollwutfrei.
Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Verfasst: 5. Dez 2025, 14:03
von Gartenplaner
Hyla hat geschrieben: ↑5. Dez 2025, 12:31
Das mit den Amseln und dem Moos kenne ich auch gut.
…
Die Begegnung der 3. Art hat manchmal mein Mann.
…Im Winter fasst er dann ab und zu in einen Lederlappen überm Lichtschalter. Die Fledermäuse suchen sich aber wirklich die unmöglichsten Ecken zum Rumhängen.
Er findet das total ekelig und schimpft immer wie ein Rohrspatz. Und ich lach mich halbtot.
Uäh….kann ich nachvollziehen
Ist aber sicher für beide Beteiligten keine schöne Erfahrung
Sowas hatte ich glücklicherweise noch nicht.
Mein Vater hingegen schon, vor meiner Zeit.
Er ging mal auf den Dachboden, der Hund lag friedlich schlafend dort - dann fliegt aufgeschreckt eine Eule aus dem Dachgebälk auf und durch die Luke im Giebel nach draußen!!
Mein Vater muss nen Mordsschrecken gekriegt haben, angesichts wie sauer er wohl war
In ganz klein hab ich das jeden Sommer die letzten Jahre immer mal wieder, wenn ich am Boden der ehemaligen Stallungen Bewegung aus dem Augenwinkel wahrnehme - und bei genauerem Hinsehen mal wieder eine Erdkröte entdecke, die von der Kühle und Luftfeuchte von draußen angelockt worden war.
Alternativ auch mal ein Frosch oder Bergmolch.
Eine ähnliche „aufregende“ Begegnung wie mein Vater hatte ich zum allerersten Mal diesen Sommer - ich mach die Tür vom Haus in die ehemaligen Stallungen auf - und seh das mitten im Raum auf dem Boden:
Da ich nicht sicher war, ob sie, nachdem ich sie aufgeschreckt hatte, noch den Weg nach draußen finden würde, hab ich sie in ein Wäschenetz
bugsiert, wobei sie sich gekonnt kobralike verhielt,
und im Garten am Totholzhaufen wieder ausgesetzt.
Erst danach merkte ich dann, dass ich etwas unter Adrenalin stand, obwohl ich keine Phobiker bin.
Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Verfasst: 5. Dez 2025, 14:14
von Luckymom
Asinella hat geschrieben: ↑5. Dez 2025, 13:59
hobab hat geschrieben: ↑5. Dez 2025, 13:44
In Fledermäuse sollte man lieber nicht reinfassen, die übertragen mit einem sehr hohen Prozentsatz Tollwut.
Das Risiko dürfte gering sein, Deutschland gilt seit 2008 als tollwutfrei.
Das stimmt nur, was die terrestrische Tollwut betrifft. Fledermäuse tragen andere Tollwutviren, die in Deutschland aktiv verbreitet sind. Allerdings ist der Prozentsatz wohl sehr gering, was die Gefahr einer Ansteckung minimiert. Dennoch würde ich keine Fledermaus ohne Handschuhe anfassen, seit ich das weiß zumindest.
Nabu-Tollwut
Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Verfasst: 5. Dez 2025, 14:32
von hobab
Asinella hat geschrieben: ↑5. Dez 2025, 13:59
hobab hat geschrieben: ↑5. Dez 2025, 13:44
In Fledermäuse sollte man lieber nicht reinfassen, die übertragen mit einem sehr hohen Prozentsatz Tollwut.
Das Risiko dürfte gering sein, Deutschland gilt seit 2008 als tollwutfrei.
Nicht bei Fledermäusen, nur bei Füchsen. Fledermäuse sind nur Überträger, erkranken aber selber nicht, aber wenn man gebissen wird, gibt es trotzdem ein Risiko
Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Verfasst: 5. Dez 2025, 14:38
von hobab
Eine Schlingnatter, oder? Toll, so eine hab ich noch nie gesehen. Hätte man auch anfassen können, die sind ungiftig, wenn es eine ist.
Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Verfasst: 5. Dez 2025, 14:50
von Hyla
Gartenplaner hat geschrieben: ↑5. Dez 2025, 14:03
Erst danach merkte ich dann, dass ich etwas unter Adrenalin stand, obwohl ich keine Phobiker bin.
Absolut verständlich, hätte ich auch gehabt. Das war ja auch ein kapitales Exemplar.
Wir haben einen Hühnersitter, der die Flugsaurier füttert und wässert und die Eier einsammelt, wenn wir im Urlaub sind. Der meinte nach dem letzten Urlaub, er hätte am Rand unserer Einfahrt einen merkwürdigen Stock gesehen, der zwischen den Töpfen lag und später weg war, als er wieder ging. Er war nicht so begeistert, nachdem wir ihm sagten, daß das eine unserer Ringelnattern gewesen sein muß.
Die Leute wissen oft gar nicht, was hier kreucht und fleucht,
Eine Eidechse im Vorgarten hielten schon welche für künstlich und meinten, wir würden sie regelmäßig woandershin setzen.
Das sind dann diese intelligenten Gespräche:
Passant: Na, habt ihr sie wieder umgesetzt?
Wir:

Hä?
Passant: Na, die Eidechse!
Wir: Welche Eidechse?
Passant: Die da immer sitzt!
Wir: Da sitzt ne Eidechse?
Passant:
