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Re: Spaten oder Rasenkantenstecher
Verfasst: 22. Aug 2026, 10:03
von Mata Haari
Ich teste heute mal den Rasenkantenstecher von Gardena, der Nachbar hat einen, und werde mich dann entscheiden.
Leider sind 150,00 € zuviel für mein kleines Gartenbudget.
Re: Spaten oder Rasenkantenstecher
Verfasst: 22. Aug 2026, 14:04
von Gartenentwickler
Ich nutze diesen von Baack aus Schleswig Holstein. Kostet deutlich weniger wie der von Sneeboer, geschmiedete Qualität, braucht keine Wartung bzw. ein neues Messer wie welche mit Akku. Kann man in gewöhnlichen Gärten vererben, falls mal stumpf einfach mit der Flachfeile drüber.
https://www.garten-geschenke.de/Baack-R ... cher-14500
Re: Spaten oder Rasenkantenstecher
Verfasst: 22. Aug 2026, 16:02
von goworo
Ich verstehe nicht ganz den Vorteil einer befestigten Rasenkante (Steine oder Blechstreifen). Ist diese Abgrenzung bodengleich, wächst der Rasen dennoch darüber und muss abgestochen werden. Liegt die Kante höher, kann man mit dem Rasenmäher nicht drüber fahren und es bleibt ein Rest stehen, welcher z.B. mittels Trimmer entfernt werden muss. Außerdem macht eine solche feste Kante nur Sinn, wenn sicher keine Veränderungen des Verlaufs der Kante mehr gemacht werden sollen. (In unserem Garten ändert sich ständig etwas). Zu einer befestigten Fläche ist natürlich eine feste Kante notwendig, aber hier geht es ja um die Abgrenzung Rasen/Beet.
Hier mein Gerät, mit dem ich den mittels Akku-Kantenschneider abgetrennten Rasenstreifen weg schiebe. Die Rolle läuft auf dem Rasen und sorgt so für eine gleich bleibende Tiefe der ausgeformten Furche zum Beet hin. Mit einem Laubbesen entferne ich dann noch gröbere Reste.
Re: Spaten oder Rasenkantenstecher
Verfasst: 22. Aug 2026, 16:37
von Gartenentwickler
Ich arbeite im Gartenbau und plane Gärten/ Staudenbeete.
Ich plane je nach Kunde lieber ohne Bertabgrenzung. Man darf die Kosten nicht unterschätzen und rate den Kunden lieber in Pflanzen zu investieren statt dort zu sparen.
Der Aufwand,je nach Beergröße 1-2 x jährlich Kante zu stechen ist nicht groß. Und Pflegelos ist auch eine Kante aus Granit,Stahl o.ä. auch nicht,mit dem Mäher bekommt man auch nicht das letzte Stücken gemäht und man muss nach putzen. Wenn keine Kante da ist,kann man mit dem Mäher mit einer Seite im Beet fahren und spart sich das trimmen. Ab und an dann halt Kante stechen.
Re: Spaten oder Rasenkantenstecher
Verfasst: 22. Aug 2026, 16:39
von Gartenlady
Mata Haari hat geschrieben: ↑22. Aug 2026, 10:03
Ich teste heute mal den Rasenkantenstecher von Gardena, der Nachbar hat einen, und werde mich dann entscheiden.
Leider sind 150,00 € zuviel für mein kleines Gartenbudget.
Ich bin gespannt auf Dein Urteil, bei mir liegt so ein Dings seit Jahrzehnten im Schuppen wegen Unbrauchbarkeit, er ist einfach nicht scharf. Es kann aber sein, dass er inzwischen besser ist. Sneeboer-Geräte sind immer meine Favoriten, aber so viel Geld für ein eher wenig gebrauchtes Gerät geht mir auch gegen den Strich. Bei mir werden keine Kanten geschnitten, es ist halt nicht so ordentlich, aber das passt zum Rest des Gartens
adiclair zeigte einen mit zentraler Trittkante, den fand ich zunächst super, aber dann habe ich ihn vor meinem geistigen Auge getestet und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass das nicht gut ist, ich würde vermutlich ständig in Konflikt mit den Begrezungsbügeln kommen.
Re: Spaten oder Rasenkantenstecher
Verfasst: 22. Aug 2026, 17:39
von Chica
Gartenentwickler hat geschrieben: ↑22. Aug 2026, 16:37
Der Aufwand,je nach Beergröße 1-2 x jährlich Kante zu stechen ist nicht groß. Und Pflegelos ist auch eine Kante aus Granit,Stahl o.ä. auch nicht,mit dem Mäher bekommt man auch nicht das letzte Stücken gemäht und man muss nach putzen. Wenn keine Kante da ist,kann man mit dem Mäher mit einer Seite im Beet fahren und spart sich das trimmen. Ab und an dann halt Kante stechen.
Mata Haari scheint sich ja für weiter stechen entschieden zu haben. Für mich hier ist das undenkbar. Ich habe 2 x 80 Meter Längsbeete mit Gehölzen und Unterpflanzung von Wiesenfläche, am Grundstücksende noch einmal 28 Meter, vier rechteckige Beete und ein ehemaliges Gemüsebeet mit IRKA-Kantenleisten abgetrennt. Als ich das noch nicht hatte, musste ich permanent im Frühjahr Schnüre spannen, ausmessen, Kanten stechen usw., es war schrecklich. *Ute* hat inzwischen nachgezogen und auch geschwungene Beete damit eingefasst. Mit englischem Zierrasen ist's hier eh nicht aber die Leisten sitzen genau auf Bodenhöhe, man fährt bequem mit dem Rasenmäherrad darauf oder schwingt mit dem Laserschwert darüber. Der Rasenmäher ist eh auf 7,5 cm eingestellt, falls er zum Einsatz kommt. Irgendwelche weiterführenden Putzarbeiten finden hier nicht statt. Wozu auch? Die Flächen werden im Frühjahr entkrautet und von Staudenresten befreit, die Beetgrenze ist exakt sichbar, eventuelle Pflanzen, die doch über die Kante gewachsen sind werden herausgerissen. Ich bin total glücklich damit. In kleineren Gärten mag das anders sein.
Re: Spaten oder Rasenkantenstecher
Verfasst: 22. Aug 2026, 17:41
von Querkopf
Als ich mein Gerät kaufte, lange her, waren die Sneeboer-Preise zwar kein Schnäppchen, aber noch halbwegs im Rahmen (wenn man bedenkt, dass man dann nur einmal im Leben kauft

). Inzwischen sind die Sachen leider so teuer geworden, dass ich seeehr überlegen würde.
Der sieht gut aus, Gartenentwickler!
Ohne Tritt, genau wie meiner. Aber ich schrieb's ja schon: Bei diesem Teil habe ich den Tritt noch nie vermisst, trotz sehr schweren Bodens. (Beim Spaten hingegen würde ich nicht drauf verzichten.)
.
Bei mir wird das Halbmondteil übrigens auch öfter zweckentfremdet, manchmal ist ein gerades Blatt ja auch für für Nicht-Rasen-Einsätze nützlicher als ein gerundetes Spatenblatt

. Für derlei Zweckentfremdung ist die Tritt-Losigkeit des Blattes oft perfekt.
Gartenlady hat geschrieben: ↑22. Aug 2026, 16:39... adiclair zeigte einen mit zentraler Trittkante, den fand ich zunächst super, aber dann habe ich ihn vor meinem geistigen Auge getestet und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass das nicht gut ist, ich würde vermutlich ständig in Konflikt mit den Begrenzungsbügeln kommen.
Ging mir ebenso.
Re: Spaten oder Rasenkantenstecher
Verfasst: 22. Aug 2026, 17:46
von hobab
Wieso muss man den Rasen nachschneiden bei TiergartenBand? Man verlegt ihn ein paar Millimeter höher als den Boden und kann dann bei normaler Rasenmäherhöhe locker drüber weg mähen. Ich finde das hält optisch auch den Garten zusammen und erlaubt eine wildere Bepflanzung.
Wenn man keine allzu enge Kurven in den Beeten hat, kann man ohne Beton verlegen und die Bänder nach Bedarf anders legen, beziehungsweise höher.
Der kleine Pflug ist schick, aber so viel Aufwand will ich gar nicht treiben, mit einer Schaufel, Schuffel oder Hacke geht es auch blitzschnell, wenn man vorher mit dem (Motor)Kantenschneider gründlich rübergebraten ist.
Tritt fände ich gut, wenn der oberhalb des Halbmonds wäre, das nervt auch bei den Zwiebelstechern, die so unnötigerweise die Tiefe begrenzen. Und vor allem sollte die nen T-Griff haben zum hebeln.
Re: Spaten oder Rasenkantenstecher
Verfasst: 22. Aug 2026, 18:19
von goworo
hobab hat geschrieben: ↑22. Aug 2026, 17:46
Wieso muss man den Rasen nachschneiden bei TiergartenBand? Man verlegt ihn ein paar Millimeter höher als den Boden und kann dann bei normaler Rasenmäherhöhe locker drüber weg mähen.
Wie machst du das beim Mähen? Du fährst mit einer Radseite im Beet und hast dabei keine Angst, dass z.B. bei weichem Boden, Mausloch etc. die Räder einsacken und der Rotor beschädigt wird?
Der kleine Pflug ist schick, aber so viel Aufwand will ich gar nicht treiben, mit einer Schaufel, Schuffel oder Hacke geht es auch blitzschnell, wenn man vorher mit dem (Motor)Kantenschneider gründlich rübergebraten ist.
Warum ist das deiner Meinung nach ein höherer Aufwand? Nach Durchgang 1 mit dem Kantenschneider fahre ich im Durchgang 2 den gleichen Weg mit dem Pflug.
Ich will hier ja niemanden "bekehren". Ich habe mir halt dieses Teil gebaut, weil ich nach einer Arbeitserleichterung für das Versäubern nach dem Kantenschneiden gesucht habe und für mich ist es eine Erleichterung. Noch besser wäre nach meiner Einschätzung ein Gerät, welches beide Arbeitsgänge gleichzeitig erledigt. Bei den Amis gibt es z.B. Zusatzgeräte für Freischneider unter dem Begriff "bed redefiner". Aber die gibt es hier in D nicht und sie arbeiten meiner Meinung nach nicht sauber genug.
Re: Spaten oder Rasenkantenstecher
Verfasst: 22. Aug 2026, 18:27
von hobab
Da ist ja noch reichlich Spiel, selbst wenn der Rand rausschaut. Ist jedenfalls noch nie was passiert. Mit Aufwand meinte ich den Bau des Geräts - das selbst finde ich durchaus überzeugend..
Re: Spaten oder Rasenkantenstecher
Verfasst: 22. Aug 2026, 18:45
von goworo
hobab hat geschrieben: ↑22. Aug 2026, 18:27
Da ist ja noch reichlich Spiel, selbst wenn der Rand rausschaut. Ist jedenfalls noch nie was passiert.
Aha! Du rutscht also quasi mit dem Gehäuse des Rasenmähers auf dem Begrenzungsband entlang. Hätte ich mich jetzt nicht getraut. Aber du hast sicher Recht, denn der Rotor sitzt wohl immer nie tiefer als das Gehäuse. Wieder was gelernt.

Re: Spaten oder Rasenkantenstecher
Verfasst: 22. Aug 2026, 19:00
von adiclair
Die Stecher ohne Trittfläche würde ich nur mit holländischen Klompen nutzen...
Quasi pausenlos auf eine 3 mm Blechkante latschen (und das dann auch mit Druck) - das kann nicht gut sein.
Re: Spaten oder Rasenkantenstecher
Verfasst: 22. Aug 2026, 19:19
von maigrün
man muss doch garnicht viel kraft aufwenden. flipflops trag ich im garten eh nicht.
Re: Spaten oder Rasenkantenstecher
Verfasst: 23. Aug 2026, 00:47
von Gartenplaner
goworo hat geschrieben: ↑21. Aug 2026, 16:24
Ist unbedingt Handarbeit angesagt? Hängt wohl auch ein wenig von der zu bewältigenden Strecke ab. Ich hatte früher dieses
Modell und jetzt
jenes. Funktioniert unerwartet gut.
Ah, Danke für den Tipp/Erfahrungsbericht mit dem Ryobi, hab ja auch schon einiges von der Firma
adiclair hat geschrieben: ↑22. Aug 2026, 07:09
Okay, gerade mal die Seite dort durchforstet und dann doch noch den
Sneeboer mit Tritt gefunden.
Aber dieser Tritt ist leider nur ein geheftetes Stück Blech (nur zwei Schweißpunkte je Blech) - naja... Und die Bleche noch nicht mal über die gesamte Breite des Stechers!
Für das Geld - NEIN!
Wenn ich mir nochmal einen Rasenkantenstecher kaufen müsste, dann nur noch einen mit
zentraler Trittkante.
Ich kann nur adiclair beipflichten, bei Lehmboden geht’s nicht wirklich ohne Trittkante!
Der verlinkte schaut mir gut handhabbar aus, für mich zumindest.
Ich habe ein uraltes Gardena-Halbmondteil mit Trittkante, das ich in den letzten Jahren nur ein paarmal benutzt habe, um Rasenweg für Trittplatten abzustechen.
Das ging auf jeden Fall präziser -und einfacher - als vorher mit dem Spaten.
Re: Spaten oder Rasenkantenstecher
Verfasst: 23. Aug 2026, 10:16
von thuja thujon
Goworo, der Pflug oder Radschieber gefällt mir.