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Re: was gibt/gab es im September 2026

Verfasst: 21. Sep 2026, 21:17
von borragine
Und ich habe jetzt auch noch zu Causa Limena nachgelesen :D klingt sehr ansprechend!

Re: was gibt/gab es im September 2026

Verfasst: 21. Sep 2026, 21:27
von Nina
Sonnenscheinplatz hat geschrieben: 21. Sep 2026, 21:04 Habt ihr alle ein Bett in der Küche zum übernachten?
Wir verbringen etwas weniger Zeit bei den Gartenmenschen. ;) ;D
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borragine hat geschrieben: 21. Sep 2026, 21:05 Hier gab es einfach Linguine mit der restlichen Tomaten-Chermoula-Sauce. :D
Mittags habe ich einfach ein Glas weiße Bohnen mit Chermoula vermischt gegessen. ;) :D
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Gartenlady hat geschrieben: 21. Sep 2026, 21:11 @Nina, das ist heftig, wenn Du alles auch ausprobieren möchtest 😂 mit meiner Linsensuppe von heute war es vor ein paar Jahren ähnlich: Ich hatte sie gezeigt und Du bist sofort losgezogen und hast sie auch gekocht und Thomas fand sie saulecker🤣
;D Der Unterschied ist heute, dass ich kein Rezept mehr dafür brauche. Aber es sind dann immer definitiv die gleichen Zutaten. :) Die Suppe habe ich sogar mal meinem Schwiegervater serviert, von dem bekannt war, dass er Linsen hasst .... Er hat sie auch sehr gemocht. :D

Re: was gibt/gab es im September 2026

Verfasst: 22. Sep 2026, 09:06
von Nox
semicolon hat geschrieben: 21. Sep 2026, 09:24 @Borragine: Mache ich sehr gerne demnächst.

Aber vorerst was anderes weil ich vor ein paar Tagen das Thema angerissen hatte und heute mein großes Blutbild kam:

Ich hatte einige z.T. seit Längerem deutlich erhöhte Werte, allen voran Blutfett und irgendwelche Entzündungsmarker (und natürlich die allgegenwärtige Fettleber mit entsprechenden Beschwerden). Nun, alle Werte sind wieder top. Blutfett hat sich HALBIERT und ist damit im niedrigen Normbereich! Und ich spare wahrhaftig nicht an Ölen. Alle Allergien sind verschwunden oder sind fast nicht mehr vorhanden (hatten wir ja schon diskutiert). Das drückende Gefühl in der Lebergegend ist weg. Laut Ärztin hat sich die Fettleber vermutlich bereits vollständig regeneriert, wir wollen aber demnächst nochmal sonographieren.
Ich habe ja schon aus dem Körpergefühl heraus mit guten Neuigkeiten gerechnet aber das hat mich gerade sprachlos gemacht. Und alles zum Preis von köstlicher vielfältiger und kreativer Ernährung, die mir jeden Tag aufs Neue demonstriert wie viel ich als ehemaliger Omni eigentlich verpasst habe.

Ihr merkt - ich bin begeisterungsfähig 😅
Herzlichen Glückwunsch, das ist ja genial ! Verräts Du mir, seit wielange Du schon Deine Ernährung umgestellt hast ?

So ab und zu etwas mehr vegan, damit liebäugele ich auch - Fettwerte ein wenig runter wäre nicht verkehrt.
Nur muss ich zugeben, dass mir diese Küche fremd ist. So ein paar Sojawürfel hab' ich in meiner Studentenzeit auch schon mal probiert, aber wie Du schon sagst, inzwischen hat sich die Bewegung rasant entwickelt.
Ich habe aber auch nicht den Leidensdruck gehabt. So wie Du es schilderst, frage ich mich, ob Du auch gegen tierische Produkte allergisch bist ?

Re: was gibt/gab es im September 2026

Verfasst: 22. Sep 2026, 09:20
von Gartenlady
All diese Fragen hat semicolon bereits beantwortet. Es ist ausführlich darüber diskutiert worden.
Er hat Anfang diesen Jahres mit der veganen Ernährung begonnen.

Re: was gibt/gab es im September 2026

Verfasst: 22. Sep 2026, 10:06
von Nina
Deshalb bei Bedarf hier weiterdiskutierten: Ernährungsformen

Re: was gibt/gab es im September 2026

Verfasst: 22. Sep 2026, 12:23
von Nox
Gartenlady hat geschrieben: 22. Sep 2026, 09:20 All diese Fragen hat semicolon bereits beantwortet. Es ist ausführlich darüber diskutiert worden.
Er hat Anfang diesen Jahres mit der veganen Ernährung begonnen.
Wie Ihr ja schon so treffend bemerkt habt, bin ich in diesem Faden hier wenig unterwegs. Ab und an schaue ich mal herein, wenn ich ein paar Inspirationen brauche. Und ich möchte mir jetzt nicht 9 Monate Bilder von Essen anschauen, um die richtige Stelle zu finden. Wenn Du es weisst, Gartenlady, warum hast Du es nicht verlinkt ?

PS.: danke für den Link, Nina, kannte ich noch garnicht.

Re: was gibt/gab es im September 2026

Verfasst: 22. Sep 2026, 13:58
von Gartenlady
Diese Fragen an seiner Stelle zu beantworten steht mir nicht zu. Die Stellen zu suchen ist für mich genauso aufwendig, besonders am Handy, wie für Dich.

Re: was gibt/gab es im September 2026

Verfasst: 22. Sep 2026, 15:20
von martina 2
Während ich heute gekocht habe, dachte ich schon, daß man die Diskussion auslagern sollte - aus naheliegenden Gründen ;) - Nina hat es bereist getan, danke :D
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Gestern hatte ich nur kurz nachgelesen und nicht Zeit genug, auf alles einzugehen, dachte aber jetzt, da ich ein Kürbisrucolarisotto rührte, an Ottolenghis Vorschlag, es einfach in den Ofen zu stellen. Ich hab da meine Zweifel hinsichtlich des Ergebnisses (es wird dann wohl mehr ein PIlaw-Reis), einerseits, aber ein Zitat aus dem Nachbarfaden bringt Grundsätzliches auf den Punkt:
thomas hat geschrieben: 16. Jun 2026, 19:54
partisanengärtner hat geschrieben: 16. Jun 2026, 15:28 Kochen gehört für mich darüber hinaus zu den oft unterschätzten Kunstformen.
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Ein sehr schöner, wahrer Satz!
Wenn ich ein Risotto mache, dann nur, wenn es die Zeit erlaubt, denn es ist eine sinnliche Angelegenheit - das Rühren und bedachte Zugeben der einzelnen Zutaten gehört dazu und ist gewissermaßen eine Vorbereitung auf den Genuß. Wobei ich jedesmal, völlig versunken, bemüht bin, es diesmal noch ein bisschen besser zu machen...* Den Lachs hätte ich nicht unbedingt dazu gebraucht, aber das gehört nach nebenan - um zumindest hin und wieder vegan zu essen, braucht es keine Dissertation ;)
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Arrigo Cipriano widmet in Harry's Bar Kochbuch der Herstellung von Risotto zwei ganze große Seiten, davon nur so viel: "...In der Schlußphase entscheidet sich, ob nur igendein Risotto dabei herauskommt, oder aber ob es ein großartiger, ja unvergleichlicher Risotto wird..." Das rückt die Sache dann schon in die Nähe von Kunst :)

Re: was gibt/gab es im September 2026

Verfasst: 22. Sep 2026, 15:34
von thuja thujon
Im Prinzip ists die Kunst der chemischen Synthese (Aromastoffe) mit physikalischer Anwendungstechnik.
KI dazu:
Der 4-Stufen-Prozess der Hydratisierung:
Das Kochen eines Risottos steuert die Wasseraufnahme (Hydratisierung) und das Aufquellen (Verkleisterung) der Stärke in perfekten Phasen:PhaseKüchenpraxisWissenschaftlicher Hintergrund
1. TostaturaReis trocken in Fett anschwitzen (Tostieren) Das Fett legt einen Schutzfilm um das Korn. Dies steuert die spätere Gelatinierung der Stärke, verhindert ein zu schnelles Aufplatzen des Korns und sorgt für gleichmäßiges Garen.
2. Der Wein-Schock Ablöschen mit Wein Die Säure des Weins greift die äußere Zellstruktur des Korns leicht an. Dadurch wird der Weg für die Hydratisierung geebnet und erste Stärkemoleküle können austreten.
3. Die Hydratisierung Kellenweise heiße Brühe hinzugeben Die Hitze bricht die Wasserstoffbrückenbindungen der Stärkekörner auf. Wasser dringt tief in die Molekülstruktur ein (Hydratisierung). Die Stärkekörner quellen massiv auf (Gelatinisierung oder Verkleisterung).
4. Die Friktion Kontinuierliches Rühren Durch das Rühren reiben die Reiskörner mechanisch aneinander. Das gelöste Amylopektin wird vom Korn abgeschabt und verbindet sich mit der Brühe zu einer sämigen, dicken Sauce.

Kurz: Handwerk.

Heute gabs übrigens Hackfleich mit Pilzen und Creme fraiche zu Nudeln.

Re: was gibt/gab es im September 2026

Verfasst: 22. Sep 2026, 17:28
von thomas
thuja thujon hat geschrieben: 22. Sep 2026, 15:34 ...
Kurz: Handwerk.
;) Gutes Handwerk ist die Bedingung für ein Kunstwerk.

Danke für den Beitrag.

Re: was gibt/gab es im September 2026

Verfasst: 22. Sep 2026, 18:39
von Nina
thuja thujon hat geschrieben: 22. Sep 2026, 15:34 ...Das Fett legt einen Schutzfilm um das Korn. Dies steuert die spätere Gelatinierung der Stärke, verhindert ein zu schnelles Aufplatzen des Korns und sorgt für gleichmäßiges Garen.
...
Ich kenne jemanden, der die ganze Brühe direkt dazu gibt und behauptet, es würde genauso gut sein. Ich halte das für ein Gerücht und finde es gut das hier mal aufgedröselt erklärt zu bekommen. :D
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martina 2 hat geschrieben: 22. Sep 2026, 15:20 Gestern hatte ich nur kurz nachgelesen und nicht Zeit genug, auf alles einzugehen, dachte aber jetzt, da ich ein Kürbisrucolarisotto rührte, an Ottolenghis Vorschlag, es einfach in den Ofen zu stellen. Ich hab da meine Zweifel hinsichtlich des Ergebnisses (es wird dann wohl mehr ein PIlaw-Reis), ...
Das denke ich auch, aber wird dem Geschmack keinen Abbruch tun. Bin aber ganz deiner Meinung und mag auch das Meditative beim Risotto kochen. :)
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Bei uns gab es heute Spaghetti burro e salvia. Ich bin immer wieder beeindruckt, wie wenig man braucht um etwas Leckeres zu kochen.

Re: was gibt/gab es im September 2026

Verfasst: 22. Sep 2026, 19:12
von raiSCH
Nina hat geschrieben: 22. Sep 2026, 18:39 Bei uns gab es heute Spaghetti burro e salvia. Ich bin immer wieder beeindruckt, wie wenig man braucht um etwas Leckeres zu kochen.
So ist es. Rezepte mit mehr als 7 Zutaten lese ich gar nicht, da deckt ein Aroma das andere zu.

Re: was gibt/gab es im September 2026

Verfasst: 22. Sep 2026, 19:19
von Nina
Nein, das kann man so generell nicht sagen.
Aber es ist schon erstaunlich, wie wenig schon richtig gut sein kann. Ich sage nur Kartoffel, Butter und Salz. :D

Re: was gibt/gab es im September 2026

Verfasst: 22. Sep 2026, 20:35
von raiSCH
Vorspeise Norwegischer Stremel-Lachs natur mit Kren, Hauptgerichte Zanderfilets asiatisch mit Soja- und Teriyakisoße, Ingwer und Knoblauch mariniert, aber nicht gesalzen und gepfeffert, über Rotweinschorle gedämpft sowie Kartoffelpüree mit weotgehend unsichtbarem Rosmarin, Nachspeise weiße Trauben

Re: was gibt/gab es im September 2026

Verfasst: 22. Sep 2026, 20:57
von thuja thujon
Nina hat geschrieben: 22. Sep 2026, 19:19Ich sage nur Kartoffel, Butter und Salz. :D
Da stimme ich vollumfänglich zu. Dazu braucht es aber auch eine gute Kartoffel.
Deswegen habe ich mir heute eine neue Anbaufläche für in 2 Jahren angelacht und nächstes Jahr soll auch wieder eine neue Sorte probiert werden. Je mehr Sorten, desto schwieriger wirds mit den Flächen, es soll auch die Fruchtfolge eingehalten werden. Jedenfalls ist bei der guten Kartoffel nicht nur der Boden und die Düngung, sondern auch die Bewässerung entscheidend für den Geschmack. Deshalb werden sie selbst angebaut. Das führt zwar manchmal zu optischen Mängeln, dieses Jahr auf der Fläche war Rhizoctonia, welche in die Lentizellen gewandert ist (dunkle Punkte nach dem schälen), aber im eigenen Garten war kein Platz.

Fotos zu den Kartoffelgerichten erspare ich euch, und Kartoffeln mit Leberwurst ist zwar saugut, aber halt auch typisch pfälzisch, begeistert nicht jeden.

@raisch: wie dämpfst du eigentlich über Schorle? Ist da ein Siebeinsatz im Topf und du machst wirklich Wein mit sauer Wasser unten rein? Wie kann ich mir das vorstellen?