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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
Verfasst: 13. Mai 2026, 08:59
von DerTigga
husar2003 hat geschrieben: ↑13. Mai 2026, 07:49
..Rückfrieren...
Soll jetzt nicht vorwurfsvoll klingen oder so aber die Frage für mich ist auch: wann wurde letztes Jahr das letzte mal die Feige gedüngt?
Denn je nach Wärmezone sollte man da relativ diszipliniert sein, wann man das letzte mal düngt, sonst reicht der Feige womöglich die Zeit nicht, die Triebe ordentlich zu verholzen und damit frostfest(er) zu kriegen.
Ist natürlich kein Allheilmittel und angesichts hängender Früchte düngen wollen bzw. ein die noch sicher reif/essbar kriegen gefühlt sein lassen zu sollen, das kann einem schon schwerfallen, aber es könnte eben relevanten Einfluß haben ;-)
Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
Verfasst: 13. Mai 2026, 11:03
von raetzrico
Hallo,
Bei meinen ausgepflanzten Feigen in Sachsen Anhalt gab es leider
auch starke Frostschäden. Eine Brown Turky ist jetzt das dritte Jahr
bis zum Boden runter gefroren. Sie treibt aber aus der Basis schon wieder
munter aus. Die noch ein Jahr länger ausgepflanzte Mutterpflanze
hat 80-90% aller Triebe von ca.2-3 cm Durchmesser verloren.
Zwei drei treiben wieder aus. MddS und Dalmatie sehen auch nicht gut aus.
Sie treiben aktuell nur aus der Basis aus obwohl das Holz nicht erfroren
aussieht.
Alle Topffeigen die in Berlin stehen sind angesichts der sehr
kühlen Temperaturen bisher gefühlt 3-4 Wochen zurück im Vergleich
zum vergangenen Jahr. Aber Ficolino, Dessert King, Isi Doro, Negrone
und meine slowenische BT ähnliche werden mindestens einige Brebas liefern.
Die Figo Moro d. Caneva ist mit einwurzeln im Kübel beschäftigt, wird sich
aber hoffentlich wie gewünscht zum Sämchen mit Krone entwickeln.
Die von Ihr geschnittenen Hözer sehen auch schon gut aus. Die Abmosung
braucht noch etwas Zeit.
Enrico
Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
Verfasst: 13. Mai 2026, 13:55
von ringelnatz
DerTigga hat geschrieben: ↑13. Mai 2026, 08:59
husar2003 hat geschrieben: ↑13. Mai 2026, 07:49
..Rückfrieren...
Soll jetzt nicht vorwurfsvoll klingen oder so aber die Frage für mich ist auch: wann wurde letztes Jahr das letzte mal die Feige gedüngt?
Denn je nach Wärmezone sollte man da relativ diszipliniert sein, wann man das letzte mal düngt, sonst reicht der Feige womöglich die Zeit nicht, die Triebe ordentlich zu verholzen und damit frostfest(er) zu kriegen.
Ist natürlich kein Allheilmittel und angesichts hängender Früchte düngen wollen bzw. ein die noch sicher reif/essbar kriegen gefühlt sein lassen zu sollen, das kann einem schon schwerfallen, aber es könnte eben relevanten Einfluß haben ;-)
Jemand Erfahrungen damit, durch Wurzelabstechen das Triebwachstum vorzeitig zu beenden?