husar2003 hat geschrieben: ↑24. Aug 2026, 11:59
kaliz hat geschrieben: ↑23. Aug 2026, 18:27
In meinem Steirischen Garten ist heute eine Ficcolino eingezogen.
Das sollte jetzt an Feigenbäumen mal reichen.
Sie gesellt sich zu Isi d'Oro, Negronne, Ronde de Bordeaux und einer Namenlosen Feige die angeblich gut an die Region angepasst sein soll.
kaliz, das reicht leider nicht. Wir schicken dir die 240-seitige "Grundsortenliste für Feigengärtner zu", aus der du 30 Sorten minimum auswählen musst. Dann Rapport an das Feigengremium mit Pflanznachweis, versteht sich von selbst.
Berichte und Bilder sind immer gerne gesehen.
Frevelhaft gestehe ich ein, dass ich nicht nur Feigen essen will. In den letzten drei Jahren habe ich im Steirischen Garten um die 80 verschiedene Obst-Bäume und -Sträucher gepflanzt. Pflanzabstand sind magere 3 Meter, das könnte bei manchen eh schon knapp werden. In Wien habe ich eine ausgewachsene Negronne. Daher weiß ich wie groß so ein Strauch wird und wie viele Feigen er produzieren kann. Das sind schon reichlich Feigen. Allerdings reift die Negronne sehr spät und hat eine lange Lücke zwischen Sommer- und Herbstfeigen, dafür geht die Ernte dann bis zum ersten Frost. Bei den Sorten die ich jetzt zusätzlich zur Negronne gepflanzt habe, war das Hauptaugenmerk darauf die Saison zu verlängern und Erntelücken zu schließen - nebst guter Fruchtqualität der Sorten.
Ficcolino soll angeblich extrem früh sein - früher als alle anderen Feigen.
Isi d'Oro bringt viele qualitativ hochwertige Brebas.
Ronde de Bordeaux soll angeblich die Lücke zwischen Sommer- und Herbsfeigen der Negronne füllen.
Ziel ist also nicht so sehr die Erntemengen zu steigern, sondern eine lückenlose Versorgung mit Feigen vom späten Frühjahr bis in den späten Herbst hinein.