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Re: Kultur von Bart-Iris
Verfasst: 5. Aug 2025, 15:42
von tinygarden
Da ich im Garten keinen Platz mehr für Iris finde, mache ich einen Versuch mit 3 robusten Sorten auf dem Schöpflidach, auf dem nebst Sedum und seit ein paar Jahren Schnittlauch, und natürlich Moos, eigentlich nicht viel wächst. Es hat nicht wirklich viel Substrat, so zwischen 3-5 cm

. Ob das reicht im Winter? Die werden ja nicht mehr sooo kalt ...
Ich habe in Erinnerung, dass jemand aus dem Forum auch schon mal versucht hat, Iris auf ein begrüntes Dach zu pflanzen, ich finde aber den Post nicht mehr. Hat jemand von euch dies schon probiert und hat es geklappt?
Re: Kultur von Bart-Iris
Verfasst: 16. Aug 2025, 12:13
von pearl
Bart-Iris habe ich mal in größere Tontöpfe gepflanzt und auf die Dachpappe des Dachvorsprungs gestellt. Das hat auch mehrere Winter geklappt.
.
Da die Wurzeln der Bart-Iris sehr tief ins Erdreich dringen und sie zum Blühen sehr viel Düngemineralien und guten Halt in Lehmboden brauchen, kann ich mir das in deiner Situation nicht vorstellen.
.
Aber Anke kultiviert ihre Bart-Iris auf dem Dach, ich vermute, dass sie da eine sehr hohe Auflage an Substrat hat, in der ihre Iris tief wurzeln können. Hängt auch davon ab, ob sie da regelmäßig düngt und wässert.
Re: Kultur von Bart-Iris
Verfasst: 16. Aug 2025, 13:13
von hobab
Seit mindestens zehn Jahren hab ich barbata-nana (Hilmteich) auf einem Dach mit extensiver Dachbegrünung mit professioneller Verlegung, aber nur fünf Zentimeter Auftrag. Die halten sich weit besser als Hylotelephium oder Salbei und blühen zuverlässig.
Re: Kultur von Bart-Iris
Verfasst: 16. Aug 2025, 21:59
von Anke02
Zufällig gerade gesehen.
Ja, ich habe seit mehreren Jahren Nanas auf der Dachterrasse der Garage.
Keine hohen, da diese zu wenig Halt im relativ niedrigen Substrat finden und bei Wind kippen.
Bewässerung bei Bedarf möglich. Aber extrem selten in heißtrockenen Phasen nötig. Dann auch eher nicht wegen der Iris. Dünger nur, wenn vielleicht aus dem Kübeln rundum etwas "ausgeschwemmt" wird.
Gefahr bei nassen Wintern. Da geht auch mal was verloren, da Rhizome weggammeln.
Es gibt aber auch Sämlinge, die sich im Laufe der Zeit selbst dort eingefunden haben.
Manche mögen dort und vermehren sich auch, andere wollen nicht.
Probieren geht über Studieren.
Viel Erfolg!
Re: Kultur von Bart-Iris
Verfasst: 18. Aug 2025, 17:39
von tinygarden
Ach, an den Wind habe ich nicht gedacht ... hmmm, da sind die I. Pallida und normale Germanica dann wohl zu hoch, zumindest wenn sie blühen. Die dritte unbekannte, von der Höhe wie eine IB hat da vermutlich bessere Chancen. Bin wirklich gespannt, was über den Winter kommen wird! Und ob es nächstes Jahr zur Blüte kommt.
Re: Kultur von Bart-Iris
Verfasst: 18. Aug 2025, 17:42
von tinygarden
@hobab, @Anke02: Könnt ihr bitte ein paar Fotos von euren Iris-Dächern zeigen?
Re: Kultur von Bart-Iris
Verfasst: 12. Sep 2025, 14:45
von Mediterraneus
Ich hab mein Rosenbeet gerodet, bis auf eine. Ist einfach zu trocken und die Rosen machen den ganzen Sommer Pause.
Da es eines meiner wenigen, in sich abgegrenzten Beete ist-es ist mit Buntsandsteinen eingegrenzt-dachte ich mir, ein kleines Irisbeet anzulegen.
Dank eines Paketes aus Frankreich wurde das auch gleich umgesetzt.

Drunter ist gute, aber trockene Gartenerde, mit Kalkbrechsand verbessert.
Dann habe ich noch mit 2 Eimern Sand gemulcht, der stand grad so rum.
Und weil sich gleich in der ersten Nacht ein Vieh drinnen gewälzt hat, kamen noch ein paar "Brocken" dazwischen.
Jetzt bin ich gespannt auf 'Cantina', 'Stellar Lights' und 'Fast Forward'
Re: Kultur von Bart-Iris
Verfasst: 18. Nov 2025, 15:52
von Mediterraneus
Mediterraneus hat geschrieben: ↑25. Mär 2025, 17:06
Ich habe einen Pflanzring aus Beton, erhöht, etwa 60 cm über Beetniveau, etwa 1m Durchmesser, gerodet, Erde ausgetauscht (Kalksplitt, Sand, Pferdemist, obenauf gute Erde aus Gemüsegarten).
Da sollen Iris rein. Nur Iris (also fast).
Rebloom-Iris (wennschondennschon)
Da in Hausnähe auf Südostseite, kommt nur bis etwa 14 Uhr oder weniger Sonne hin.
Was meint ihr, reicht das?
OK, sie remontieren
'Rosalie Figge'. Es bräuchte halt noch ein bißchen Jahr. Ich hab aber auch nicht gegossen nach der Pflanzung im Mai. Hätte man wohl machen sollen. Mal sehen, wie es nächstes Jahr wird, wenn sie eingewachsen ist.
Hab den Stengel für die Vase geschnitten, es wird frostig.
Re: Kultur von Bart-Iris
Verfasst: 19. Nov 2025, 13:43
von Nox
Mediterraneus hat geschrieben: ↑12. Sep 2025, 14:45
Ich hab mein Rosenbeet gerodet, bis auf eine. Ist einfach zu trocken und die Rosen machen den ganzen Sommer Pause.
Da es eines meiner wenigen, in sich abgegrenzten Beete ist-es ist mit Buntsandsteinen eingegrenzt-dachte ich mir, ein kleines Irisbeet anzulegen.
Dank eines Paketes aus Frankreich wurde das auch gleich umgesetzt.

Drunter ist gute, aber trockene Gartenerde, mit Kalkbrechsand verbessert.
Dann habe ich noch mit 2 Eimern Sand gemulcht, der stand grad so rum.
Und weil sich gleich in der ersten Nacht ein Vieh drinnen gewälzt hat, kamen noch ein paar "Brocken" dazwischen.
Jetzt bin ich gespannt auf 'Cantina', 'Stellar Lights' und 'Fast Forward'
Mensch, da haben es die Iris aber gut getroffen bei Dir, sind ja besser einquartiert als hier !
Re: Kultur von Bart-Iris
Verfasst: 19. Nov 2025, 15:00
von Mediterraneus
Sie sind auch weit genug gereist, die Sorten hätte ich hier nur schwer bekommen, also sollen sie einen schönen Platz bekommen

Re: Kultur von Bart-Iris
Verfasst: 1. Dez 2025, 10:37
von Mediterraneus
Der am 18.11. in die Vase gestellte Stängel ist doch tatsächlich aufgeblüht

Man kann Iris also auch sehr knospig geschnitten noch in der Vase zum Blühen bringen.
Jetzt blüht 'Rosalie Figge' zum ersten Advent.
Re: Kultur von Bart-Iris
Verfasst: 8. Dez 2025, 11:49
von pearl
oh, ist die schön! Eine Sorte, die ich nie haben wollte. So am Fenster und so gerade jetzt, ganz wertvoll!
Re: Kultur von Bart-Iris
Verfasst: 8. Dez 2025, 12:11
von Hyla
Stimmt, eine sehr schöne satte Farbe. So eine späte Blüte bringt hier keine.
Und durchs Fenster läßt sich ein sehr interessanter Garten erahnen.

Re: Kultur von Bart-Iris
Verfasst: 10. Dez 2025, 10:17
von Mediterraneus
Pearl, ja, eine Wohltat zu dieser tristen Jahreszeit.
Ich dachte nicht, dass die im Zimmer noch aufblüht
Wahrscheinlich hat sie wieder irgendwelche Makel, die ich als Nicht-Iris-Züchter nicht verstehe
Hyla, selbstverständlich ist mein Garten "interessant"

Re: Kultur von Bart-Iris
Verfasst: 10. Dez 2025, 12:37
von pearl
als Nicht-Iris-Züchter sag ich mal so: diese weiße Zone um den Bart wie bei
Superstition mag ich auch nicht bei
Rosalie Figge. Dieses "white spray pattern around beard" und diese ungewisse Farbe ... Außerdem habe ich keine Rebloomer. Könnte sich ändern, wenn ich nicht beschlossen hätte, dass es keine neuen Pflanzen mehr gibt.
.
Gestern habe ich die letzten Iris im Wiesengarten gepflanzt. Die 8. von 9 Pflanzungen ist fertig. Mit Jurakalksplitt bestreut. Ich hatte auch wieder Besuch. Die Frau mit dem Fahrrad. Dieses Jahr hatte sie mich nicht angetroffen, aber sie erzählte, dass sie mit ihrer Freundin da war. Zur Schneeglöckchenzeit, zur Iriszeit und wohl auch in den letzten Wochen irgendwann. Denn sie meinte sie hätten eine einzige Kritik, den weißen Splitt, das sähe nicht natürlich aus. Würde die Pflanzen nicht gut dastehen lassen.
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Ich erklärte ihr, dass die Iris den Kalk brauchen, auch die Helligkeit sei für das Gedeihen der mediterranen Pflanzen wichtig. Die Sandsteine in den Pflanzungen speichern Wärme und Jurakalk bindet Wasser ... im April sieht man von dem mineralischen Mulch nichts mehr. Ich mag es auch nicht, wenn zwischen den Pflanzen das Substrat oder die Erde sichtbar ist.