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Re: Kultur von Bart-Iris
Verfasst: 10. Dez 2025, 19:17
von Krokosmian
pearl hat geschrieben: ↑10. Dez 2025, 12:37
das sähe nicht natürlich aus. W
Vielleicht weil bei euch in der Gegend vor allem dieser rote Sandstein vorkommt und verbaut ist?
Hier würde der weiße Kalk auch eher auffallen, bspw. auf der Alb dagegen meist dann, wenn er fehlt. (Was kein Kunststück ist).
Auf der Hochfläche sieht man neben den geschotterten Feld- und Wanderwegen immer wieder in Baugruben oder auf Äckern die mit mehr oder weniger großen Stücken durchsetzte Erde. Manchmal müsste man zum Abmulchen nur noch die Zwischenräume füllen;). In früheren Zeiten war das bei der Bodenbearbeitung sicherlich ein großes Problem, "des Teufels Hirnschale" hat das irgendwer mal genannt.
Re: Kultur von Bart-Iris
Verfasst: 10. Dez 2025, 22:37
von pearl

find ich gut, im Split sind dann viele kleine
skulls wie an einer tibetischen Gebetskette.
Mala - Gebetskette mit 108 Totenkopfperlen aus Knochen. Sollte jeder zu Hause haben, man weiß ja nie ...

Re: Kultur von Bart-Iris
Verfasst: 15. Apr 2026, 12:03
von Ingeborg
Puh! jetzt buddel ich mit letzter Kraft am neuen Wühlmauskäfig. Da war einfach zuviel dazwischen gekommen. Das hätte schon letztes Jahr fertig werden sollen.
Gestern habe ich festgestellt, dass die Grube noch etwas tiefer werden muss. Es ist noch 1,4 m x 0,5 m x 0,08 m Erdvolumen zu entnehmen. Dann kriegt der Käfig noch die Enden geschlossen. Und dann kann ich langsam anfangen mit neuer speziell gemischter Erde aufzufüllen. Bis ich da fertig bin ist die Irisblüte vermutlich vorbei. Deshalb muss ich jetzt auch noch ganz dringend jäten.
Re: Kultur von Bart-Iris
Verfasst: 15. Apr 2026, 12:32
von Nox
Ingeborg, ich bewundere Deine Energie !
Ich habe ja auch ein Irisfaible, wenn auch ein deutlich bescheideneres. Im Herbst 2024 hatte ich ein Beet angelegt und bepflanzt und ich glaube, nach der diesjährigen Blüte müsste ich schon einige versetzen. Vielleicht hat's noch ein weiteres Jahr Zeit. Das Problem ist, dass sehr wüchsige hohe Sorten neben halbhohen schwächeren sitzen.
Morgat und Englisch Cottage machen einfach alles daneben platt.
Re: Kultur von Bart-Iris
Verfasst: 24. Apr 2026, 11:50
von Ingeborg
Nox,
das versuche ich seit Jahren in den Griff zu kriegen mit den Kleinen und Großen. Jetzt werde ich in den neuen Käfig nur Pflanzen die geblüht haben einsetzen. Mal sehen ob es dann besser wird.
Re: Kultur von Bart-Iris
Verfasst: 11. Jun 2026, 09:43
von leonora
Mein neues kleines Irisbeet in Feldrandlage, jetzt aus gutem Grund und nach zu vielen Verlusten auch mit Wühlmausschutz von unten und seitlich. Und mit Lavagranulat gegen übermäßig herumfliegende Samen. Auch aus gutem Grund. Hoffentlich klappt es so wie ich es mir wünsche!
Der Plan ist, dass die Bartiris eine kleine Gemeinschaft mit Little Bluestem Gras bilden sollen. Im Frühjahr allein und für die Nachblüte zusammen mit dem Präriegras. Ich brauche hierfür vor allem kleine und mittelhohe Sorten, keine hohen. Ich möchte auch nur Rebloomer, die auch im Norden sicher nachblühen.
Habt ihr vielleicht ein paar Tipps für mich, mit welchen Sorten ich das Projekt erfolgreich zum Leben bringe?
Re: Kultur von Bart-Iris
Verfasst: 25. Aug 2026, 21:18
von Krokosmian
Schon eine Weile her, alles nicht so einfach mit den Nachblühern. Ich denke es hängt wahrscheinlich weniger von Norden/Süden ab, eher wie lange sie in der Sommerruhe bleiben. Bzw. daraus wieder aufwachen und Stiele schieben. Dieses Jahr mit der in weiten Teilen katastrophalen Dürre sieht es vermutlich eher mau aus. Auch wenn es ganz sicher irgendwo Nachblüten gibt.
Re: Kultur von Bart-Iris
Verfasst: 25. Aug 2026, 21:44
von Krokosmian
Vor ein paar Wochen kam aus einem ansonsten absolut zufriedenstellenden Paket ein schon bis weit vorne fauliges Rhizom raus. Die Schwesternstücke waren zwar in Ordnung und als Portion eigentlich auch ausreichend, aber wegwerfen wollte ich es dann doch nicht. Auschneiden ging nur schwer, es wäre nichts mehr dran gewesen. Also wie schon mehrmals unterm Wasserhahn den Glibber sorgfältig ausgewaschen (!), anschließend das Rhizom, eigentlich nur noch ein Skalp, für ein paar Tage an die brandig heißeste Stelle an der Hauswand gelegt, die Wunde nach oben. Danach an eine schattigere aber ebenso trockene Stelle, dort dann erst mal vergessen... Heute doch wieder in die Hand genommen, es scheint weiterleben zu wollen! Auch wenn es nächstes Jahr noch kein mehrstieliger Horst sein wird. Ähnliches habe ich auch schon bei genauso geschädigten, aber mitunter deutlich teureren Neuankömmlingen hinbekommen.
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Auspflanzen geht freilich noch nicht, den Winter wird es im Topf unter Dach verbringen. Spätestens nächstes Jahr gehts dann aber wiederauferstanden ins Feld.
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