Re: Galanthussaison 2025 / 26
Verfasst: 3. Feb 2026, 13:43
Urgesteinsmehl
Pearl: Nur, weil Urgesteinsmehl von Bio-Gärtnern verwendet wird, ist es für den einen oder anderen hier Hokuspokus.
Verwitterungsböden und durch Gletscherabrieb geprägte Böden sind ausgesprochen fruchtbare Böden. Granit enthält bis zu 60 % Feldspate. Die Grundsubstanz fruchtbarer Äcker. Vollständig verwittert bilden sie Lehmböden mit dem Potential, sehr viel Humus zu binden. Die Fähigkeit beruht auf der Wirkung ihrer unlöslichen Minerale als Ionenaustauscher, was den pH-Wert für humusaktive Mikroorganismen und Kleinlebewesen optimiert. Unverdauter Komplex an Tonminerale gebundener Humus baut sich unter guten Bedingungen zu Schwarzerde auf, dort wo die Vegetation in langen Wintern ruht, und zu Hortisol, dort wo seit Jahrzehnten und Jahrhunderten Gärten mit Kompost und Mist versorgt werden.
Ein paar Handvoll Gesteinsmehl (Volker Klehm: Urgesteinsmehl 20 l/m² oder poröse Lava), wird einen brandenburgischen Quarzsandboden nicht in einen fruchtbaren Gartenboden verwandeln. Bestäuben mit Bentonit macht auch noch keine gute Komposterde.
Es muss schon in größerem Maßstab verwendet werden. Zur Blumenerde aus Säcken zu gleichen Gewichts- oder besser noch Volumenanteilen. Wenn der eigene Kompost auf Lehm gewonnen wird und eine gute Durchmischung durch Tiere und Würmer stattfindet, dann braucht man kein Gesteinsmehl. Quarzsandlastiger Kompost, also mehr oder weniger vertorfte Pflanzenmasse kann auch ordentliche Mengen von Steinmehl vertragen. Egal ob Basalt, Granit oder Marmor. Nur Kies, weil aus Siliziumoxid, ist nicht bodenlebenwirksam.
Rheinkiessplitt, den ich in der Körnung 5/8 verwende, verhält sich neutral und weil der Boden hier lehmhaltig ist, verbessert er die Bodenstruktur und das Aufspritzen der Erde bei Niederschlägen wird reduziert.
Pearl: Nur, weil Urgesteinsmehl von Bio-Gärtnern verwendet wird, ist es für den einen oder anderen hier Hokuspokus.
Verwitterungsböden und durch Gletscherabrieb geprägte Böden sind ausgesprochen fruchtbare Böden. Granit enthält bis zu 60 % Feldspate. Die Grundsubstanz fruchtbarer Äcker. Vollständig verwittert bilden sie Lehmböden mit dem Potential, sehr viel Humus zu binden. Die Fähigkeit beruht auf der Wirkung ihrer unlöslichen Minerale als Ionenaustauscher, was den pH-Wert für humusaktive Mikroorganismen und Kleinlebewesen optimiert. Unverdauter Komplex an Tonminerale gebundener Humus baut sich unter guten Bedingungen zu Schwarzerde auf, dort wo die Vegetation in langen Wintern ruht, und zu Hortisol, dort wo seit Jahrzehnten und Jahrhunderten Gärten mit Kompost und Mist versorgt werden.
Ein paar Handvoll Gesteinsmehl (Volker Klehm: Urgesteinsmehl 20 l/m² oder poröse Lava), wird einen brandenburgischen Quarzsandboden nicht in einen fruchtbaren Gartenboden verwandeln. Bestäuben mit Bentonit macht auch noch keine gute Komposterde.
Es muss schon in größerem Maßstab verwendet werden. Zur Blumenerde aus Säcken zu gleichen Gewichts- oder besser noch Volumenanteilen. Wenn der eigene Kompost auf Lehm gewonnen wird und eine gute Durchmischung durch Tiere und Würmer stattfindet, dann braucht man kein Gesteinsmehl. Quarzsandlastiger Kompost, also mehr oder weniger vertorfte Pflanzenmasse kann auch ordentliche Mengen von Steinmehl vertragen. Egal ob Basalt, Granit oder Marmor. Nur Kies, weil aus Siliziumoxid, ist nicht bodenlebenwirksam.
Rheinkiessplitt, den ich in der Körnung 5/8 verwende, verhält sich neutral und weil der Boden hier lehmhaltig ist, verbessert er die Bodenstruktur und das Aufspritzen der Erde bei Niederschlägen wird reduziert.




