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Re:Saruma henryi, wer hat Erfahrungen?
Verfasst: 30. Mai 2013, 18:07
von Katrin
Wenn es im Schatten steht, ist ihm das alles egal. Ich habe mittlerweile drei große Büsche, alle sind glücklich und vital. Die älteste Pflanze ist sicher 60cm hoch.
Re:Saruma henryi, wer hat Erfahrungen?
Verfasst: 30. Mai 2013, 18:41
von Gartenlady
Ich habe mehrere Exemplare, z.T. eigene Sämlinge, aber auch die ersten Pflanzen, die Sarastro angeboten hatte.Am ersten Standort habe ich Probleme bekommen, diese Pflanzen wurden anscheinend von Botrytis befallen zwei Exemplare habe ich verpflanzt und sie haben sich wieder erholt, eine Pflanze am Botrytisstandort lebt noch, ist aber ziemlich kümmerlich.Winterprobleme gab es nie.
Re:Saruma henryi, wer hat Erfahrungen?
Verfasst: 30. Mai 2013, 19:13
von Crambe
Ich habe letztes Frühjahr von Irisfool einen Ableger bekommen und auf der Nordseite eingepflanzt. Im Sommer stand er relativ trocken, im Winter war Schnee drüber. Nun blüht er :DIn Brüglingen steht ein blühender Tuff bei den Rhododendren. Die Dunkle hat sicher auch Erfahrungswerte.
Re:Saruma henryi, wer hat Erfahrungen?
Verfasst: 30. Mai 2013, 19:18
von sarastro
Von wegen Schatten. Diese "Schattenstaude" ist eigentlich gar keine Schattenstaude, vielleicht am Naturstandort. Aber hier wächst sie inzwischen in der örtlichen Umgebung in diversen Gärten, deren Besitzer sie einfach hinpflanzten, wo es ihnen gefiel. Die schönsten Büsche von Saruma hat ein Gartenbesitzer im Nachbarkaff, sie stehen dort im sonnigen Gemüsegarten und haben einen Durchmesser von rund 80 cm, sie blühen unglaublich reich! An günstigen Standorten erfolgt Selbstaussaat. Also nichts mit kompliziert und saurem Boden! Wie bei vielen Trillium möchte auch Saruma normalen, nährstoffreichen, lehmig-humosen Boden.
Re:Saruma henryi, wer hat Erfahrungen?
Verfasst: 30. Mai 2013, 19:19
von jutta
Meiner wächst im lehmigen Boden im Schatten wunderbar und blüht sehr gut. Winter kein Problem, auch den sehr trockenen Sommer hat er gut überstanden. Und ich bin ziemlich gießfaul.
Re:Saruma henryi, wer hat Erfahrungen?
Verfasst: 30. Mai 2013, 19:44
von Phalaina
Meine Pflanzen, die ich dankenswerterweise von Gartenlady bekam, haben sich in feuchtem Lehmboden im Halbschatten anfangs auch prächtig und problemlos entwickelt. Da wir uns hier aber einer unerschöpflichen Schneckenproduktion aus dem benachbarten Bachtal "erfreuen", hat die Saruma dann in den Folgejahren unter Molluskenfraß gelitten, sich aber im Großen und Ganzen gehalten, obwohl sie hier ein rechter Schneckenmagnet war.Verloren gegangen ist sie, wie so manches andere, erst durch eine vollkommen unabgesprochene und ziemlich destruktive Tiefbauaktion des gas- und wasserleitungslegenden Gewerbes auf unserem Grundstück ...
Re:Saruma henryi, wer hat Erfahrungen?
Verfasst: 30. Mai 2013, 20:41
von oile
Und wie schaut es fünf Jahre später aus? Wie verhielt sich die Pflanze nach den letzten beiden Wintern? Und wie ist es mit Hitzeperioden?
Meine habe ich gerade noch gesehen. Jetzt überlege ich gerade, ob ich sie vor ein oder zwei Jahren bekam. Der edle Spender war agarökonom. Der hatte sie davor schon länger. Du kannst also davon ausgehen, dass sie im Berliner Raum die letzten zwei Winter überlebt hat.
Re:Saruma henryi, wer hat Erfahrungen?
Verfasst: 31. Mai 2013, 08:27
von Irm
Meine Samura lässt die Schenkerin ratlos zurück ("so sieht meine nicht aus"). Ist ein Sämling, der aber rasant gewachsen ist, so 60/70 cm hoch letzten Herbst. Habe ein Foto von Anfang April, da sah sie so aus:

rechts davon steht die Romneya, deshalb musste ich die Samura jetzt halbieren, die Rom wurde völlig verdeckt. Ich wusste echt nicht, dass dieses "kleine Wildpflänzchen" so ein Monster wird ! 50cm hat sie jetzt im Mai schon locker wieder

Die Schenkerin, von der der Sämling ist, sagt, dass bei ihr die Blüten größer sind
Re:Saruma henryi, wer hat Erfahrungen?
Verfasst: 31. Mai 2013, 08:28
von Staudo
Eventuell ist das die natürliche Variabilität der Art, die durch die generative Vermehrung offenbar wird.
Re:Saruma henryi, wer hat Erfahrungen?
Verfasst: 31. Mai 2013, 08:31
von Irm
Eventuell ist das die natürliche Variabilität der Art, die durch die generative Vermehrung offenbar wird.

es stellt sich die Frage: mag ich so viel natürliche Variabilität

aber irgend sowas muss es wohl sein.