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Re:Riesenstauden
Verfasst: 13. Okt 2004, 08:50
von brennnessel
Hallo Norbert!Wenn diese Staude so hoch ist und ihre Blütenköpfchen nur ganz oben trägt, sollst du sie vielleicht so setzen, dass man auf sie hinunterschaut (von einer Terrasse aus vielleicht ...) ! Ich hatte mal eine Thetonia , die der Beschreibung nach eine ähnliche Höhe besitzen müsste und war enttäuscht, dass man die hübschen Blütenköpfchen nicht von oben sehen konnte (außer du bist mindestens 2m groß ....

???).Man kann die Vernonia gut mit verwandten Pflanzen kombinieren. Sie eignen sich für Naturgärten und gedeihen gern in Wassernähe......LG Lisl
Re:Riesenstauden
Verfasst: 13. Okt 2004, 10:06
von knorbs
ne lisl...bin weder 2 m groß noch habe ich einen hang im garten

.dass vernonia wasser mögen habe ich auch gelesen

...seh schon...die werden bei mir wahrscheinlich nicht der hit

. norbert
Re:Riesenstauden
Verfasst: 21. Okt 2004, 23:28
von Katrin
Soviel ich weiß, wächst die Vernonia auch an trockeneren Standorten. Meine hat einen beschatteten Fußbereich, weil sie zwischen Astern, Eupatorium, Miscanthus und einem Thalictrum eingeklemmt ist, aber das scheint ihr zu gefallen... VLG; Katrin
Re:Riesenstauden
Verfasst: 17. Mär 2007, 12:09
von Querkopf
Hallo, Staudenfexe,welche großen bis riesigen Stauden halten es denn auch im Halbschatten bis Schatten aus? Ich denke so ans Format 1,2-2 Meter, möglichst nicht ungebührlich breit (und bloß keine ernsthaften Wucherer!); Blüten im Hoch- bis Spätsommer wären ideal. Hintergrund der Frage: Eine noch vor Jahren sonnige "mixed border" in meinem Garten ist mittlerweile durch Süd-Nachbars hohe Bäume zum (Halb-)Schattenbeet geworden. Hohe Heleniums und andere große Stauden, die ich dort in den Hintergrund gesetzt hatte, blühen seit ein, zwei Jahren nur noch kümmerlich; die muss ich umsetzen, zurück in die Sonne. Also habe ich ein paar Hintergrundplätze frei - aber ich habe keine rechte Idee, welchen Großstauden es dort gefallen könnte. Aconitum, Aruncus und Cimicifuga (=Actaea) sollten es an dieser Stelle nicht sein, die wachsen nämlich schon da (oder in anderen Schattenecken). Boden: lehmig, nahrhaft, frisch, pH-neutral. Danke für Tipps & schöne GrüßeQuerkopf
Re:Riesenstauden
Verfasst: 17. Mär 2007, 20:25
von shrimpy
ich habe mir heuer eine Aralia california gekauft
hier sowie einen Polygonum polymorphum
hier Das sollen echte Riesen werden, die auch Halbschatten vertragen. Bin mal gespannt, wie sie sich so machen
Re:Riesenstauden
Verfasst: 17. Mär 2007, 21:19
von cornishsnow
Meine Lieblingsriesen vom letztem Jahr sind diese hier.

[td][galerie pid=12185]Actaea/Cimicifuga simplex Typ I[/galerie][/td][td][galerie pid=13041]cardiocrinum I[/galerie][/td][td][galerie pid=13042]cardiocrinum II[/galerie][/td]
Sie sind alle weit über zwei Meter hoch gewesen.

Re:Riesenstauden
Verfasst: 18. Mär 2007, 23:40
von Querkopf
Hallo, Oliver,schön, deine Lieblingsriesen

! Gut 2 Meter, das lässt mich hoffen, was Actaea betrifft: Meine Pflanzen (mehrere Arten/Sorten) habe ich erst im vorigen Jahr gesetzt, da gab's in puncto Blüten & Größe erstmal nur vorsichtige Kostproben.@Shrimpy, danke für den Tipp! Dass Aralia californica auch (Halb-)Schatten verträgt, war mir neu, ich hielt sie bisher für sonnenhungrig... Aber egal: Für meine Zwecke wird sie leider zu breit, ebenso wie Polygonum polymorphum. Denn in meinem einst sonnigen, jetzt beschatteten Beetstreifen haben Großstauden sozusagen nur Lückenfüller-Funktion. Dort reihen sich am Zaun entlang Sträucher, mit großzügigen Abständen gesetzt, damit sie Raum genug zur Entfaltung haben und sich nicht gegenseitig die Schau stehlen (die weiten Distanzen haben sich bewährt: Erstens fällt dadurch der "Sammelsurium"-Charakter dieser Anfänger-Pflanzung nicht so auf; zweitens sind alle Gehölze im fetten Boden meines Gartens abgegangen wie Schmidts Katze - auch in die Breite). Die Lücken dazwischen/ halb dahinter sollten große Stauden füllen, sie sollten zugleich die arg unterschiedichen Gehölze optisch trennen. Hat anfangs (=vor gut zehn Jahren) prima geklappt. Jetzt aber nicht mehr, wegen der stärkeren Beschattung. Die macht den Gehölzen wenig aus: Syringa vulgaris 'Mme Lemoine' ist's völlig egal; die Forsythie links nebenan ist wiederum mir egal

; Acer palmatum 'Masukagami' rechts neben dem Flieder und seiner Nachbarin rechts, einer Strauchpäonie, gefällt's mit mehr Schatten sogar besser; und ein paar große Strauchrosen ein Stück weiter reagieren sehr gutmütig auf den Sonnenklau. Die vorgepflanzten kleineren Stauden auch. Bloß die großen bisherigen Hintergrundstauden nicht

.So, Butter bei die Fische

, ich frag' mal konkret. Wie viel (Halb-)Schatten vertragen nach eurer Erfahrung- Eupatorium fistulosum bzw. E. purpureum & deren Sorten,- Veronicastrum virginicum & Varietäten/Sorten,- Sanguisorba tenuifolia & Sorten,- Sanguisorba poteriifolia & Sorten- und Molinia caerulea ssp. arundinacea 'Windspiel'?Und: Kennt jemand von euch die (Riesen-)Astilbe chinensis var. davidii & ihre Sorten und kann was über Ansprüche & Kultur sagen?Danke

& schöne GrüßeQuerkopf
Re:Riesenstauden
Verfasst: 24. Okt 2007, 23:03
von pumpot
Seit einiger Zeit blüht Helianthus x kellermannii. Allerdings sind die Blüten in über 2,50Meter Höhe.

Bei einem Bekannten blühen erstmals unterschiedliche Klone standfester H. salicifolius.

Sind schon ein Traum, nur fehlt der geeignete Platz.

Re:Riesenstauden
Verfasst: 25. Okt 2007, 08:11
von riesenweib
ein sehr schönes bild, pumpot.h. salicif. muss ich unbedingt noch in den garten holen. Hohe sonnenblumen habe ich seit heuer 'Lemon Queen' die auch schon sehr schön geblüht hat, und 'Sheilas Sunrise' (oder sunset'?).lg, brigitte
Re:Riesenstauden
Verfasst: 25. Okt 2007, 08:39
von brennnessel
und 'Sheilas Sunrise' (oder sunset'?).
oder nehma ma "Sheila´s Sunshine". Brigitte

?LG Lisl
Re:Riesenstauden
Verfasst: 25. Okt 2007, 08:46
von Staudo
Helianthus orgyalis ist da mein Liebling. Groß und standfest, blüht reich und ist nicht gar so plump, wenn auch nicht ganz so elegant wie salicifolius.Peter