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Re: Verschnittene Bäume wieder aufräumen
Verfasst: 6. Mär 2026, 23:46
von thuja thujon
Ja, eben, ich verweigere mich dem Obstgehölzschnitt mit der Kettensäge.
Meine 2 Japaner heißen Zübat und Sugoi. Gerade die Sugoi ist meine Schaffsau am Unterschenkel. 42cm zum lieben.
Aber wie gesagt, bei Dichtquirlgefrotzel oder wenn ein Schlitzast über Jahre in einem den Schlitzast überwallenden Stamm drin steckt, da komme ich mit denen nicht weiter. Dafür der Stechschnitt, mit den einhändigen Spielzeugakkudingern mit 5 oder 7 " Schwert, millimetergenau operieren versteht sich.
Kronen aufräumen, ich mag das, auch wenn man ein paar Jahre am gleichen Baum dran bleiben und so die Entwicklung mitverfolgen und gestalten kann. Manche Bäume von denen stressen mich auch, die (optischen) Vorstellungen der Besitzer sind allerdings schlimmer. Das Obst von den Bäumen, ich verstehe immer noch nicht, wie gut es uns geht und deshalb das meiste der Ernte eigentlich auf dem Boden liegt und entsorgt werden muss oder vergammelt. Hier ist aber auch keine Mostgegend. Schade irgendwie.
Re: Verschnittene Bäume wieder aufräumen
Verfasst: 7. Mär 2026, 10:56
von cydorian
Kannst du das was empfehlen für eine Akkusäge? Ich hatte schon einiges ausprobiert, bin aber nicht recht damit zufrieden - im Vergleich zu den japanischen Astsägen.
Re: Verschnittene Bäume wieder aufräumen
Verfasst: 7. Mär 2026, 23:06
von thuja thujon
Ich würde die Gehölzschneider nicht mit japanischen Astsägen vergleichen. Die sind meiner Meinung nach nicht zum abschneiden von Ästen gemacht, also dafür wirds nicht mein Werkzeug. Die sind für Spezialfragen, wo man mit einer Säge nicht arbeiten kann. ZB bei Rebstöcken ESCA Holz rausfräsen. Oder eben den Stechschnitt, wo eine Japansäge nicht hinpasst, es das Vibrator Multitool von Fein noch nicht in der Akkuvariante gibt und auch zu langsam wäre.
Da man sowas nur 2 mal im Jahr braucht, die billige Variante könnte reichen. Ich habe mir die bis jetzt auch nur ausgeliehen.
Re: Verschnittene Bäume wieder aufräumen
Verfasst: 7. Mär 2026, 23:34
von Elro
Also seit ich mit den Gehölzschneider von Stihl gekauft habe mache ich fast alle größeren Schnitte mit dieser kleinen Kettensäge. Letztes Jahr habe ich eine 12 cm Durchmesser große Stammverlängerung gekappt um darauf eine neue Sorte zu veredeln. Der Schnitt war sauberer und glatter als mit allen Handsägen die ich schon getestet hatte. Ganz nebenbei macht es mir so gleich viel mehr Spaß als mich von Hand zu quälen und es geht sehr viel schneller.
Re: Verschnittene Bäume wieder aufräumen
Verfasst: 7. Mär 2026, 23:39
von thuja thujon
Welche Handsägen hast du denn schon getestet?
Re: Verschnittene Bäume wieder aufräumen
Verfasst: 7. Mär 2026, 23:59
von Elro
Einige aus dem Baumarkt und die teure Silky. Die Kanten sehen immer rauh und fransig aus. Am Ende muß Jeder selbst die Werkzeuge wählen mit denen man am besten arbeiten kann. Das sagt also nichts wenn ich mit der kleinen Stihl gut arbeite, andere haben ein anderes "Lieblingsspielzeug". Für mich ist es ermündend an dickeren Ästen zu sägen und am Ende des Tages ist kaum etwas fertig.
Re: Verschnittene Bäume wieder aufräumen
Verfasst: 8. Mär 2026, 10:00
von thuja thujon
Für dickere Äste ist mehr Kraftanstrengung notwendig. Das kann nerven, da haben die Gehölzschneider Vorteile. Ausgefranselte Schnittränder habe ich mit meinen Handsägen noch nicht beobachtet. Eher ists andersrum, aber stumpfe Ketten gehören auch gewechselt.
Die Berufsschullehrer im Gartenbau lehren den Schnitt erstmal mit Handwerkzeug, da bei Motorunterstützung die geschnittenen Astdurchmesser steigen. Man hat mit Motor einfach weniger Hemmungen, auch mal dickere Äste abzusägen. Das schadet in der Regel der Pflanzengesundheit.
Re: Verschnittene Bäume wieder aufräumen
Verfasst: 8. Mär 2026, 10:25
von Ayamo
Elro hat geschrieben: ↑7. Mär 2026, 23:59
Einige aus dem Baumarkt und die teure Silky. Die Kanten sehen immer rauh und fransig aus. Am Ende muß Jeder selbst die Werkzeuge wählen mit denen man am besten arbeiten kann. Das sagt also nichts wenn ich mit der kleinen Stihl gut arbeite, andere haben ein anderes "Lieblingsspielzeug". Für mich ist es ermündend an dickeren Ästen zu sägen und am Ende des Tages ist kaum etwas fertig.
Also, wenn du die mittelfeine oder die feine Zahnteilung hast, dann ist das Arbeiten mit der Silky immer noch ziemlich kraftsparend und bringt ein so feines Schnittbild, das man nicht mehr mit der Hippe nachschneiden muss, wie früher bei den Baum-Bügelsägen.
Meine Silky sägt so fein, dass ich damit auch Tischlerarbeiten mache, wenn´s nicht gerade für das Wohnzimmer ist.