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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

Verfasst: 7. Aug 2026, 13:48
von GartenHiasl
Mediterraneus hat geschrieben: 7. Aug 2026, 13:40 Johannis- und Stachelbeeren sind eher schlecht.
Bei mir gehen Johannisbeeren noch. Eine dieses Jahr gepflanzte, kleine Platane ist mir verdorrt, die davor gepflanzte Johannisbeere lebt noch.

Sehr gut funktioniert bei mir bislang Quercus Turneri. Eine der wenigen Baum-Neupflanzungen, die bislang gar nicht geschwächelt hat.

Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

Verfasst: 7. Aug 2026, 13:49
von Mediterraneus
Währenddessen erpuppt sich eine Anfang Juni letztmalig gemähte Wiese, bzw. Kräuterrasen als ausgesprochen pflegeleicht.

Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

Verfasst: 7. Aug 2026, 13:50
von Mediterraneus
GartenHiasl hat geschrieben: 7. Aug 2026, 13:48
Mediterraneus hat geschrieben: 7. Aug 2026, 13:40 Johannis- und Stachelbeeren sind eher schlecht.

Sehr gut funktioniert bei mir bislang Quercus Turneri. Eine der wenigen Baum-Neupflanzungen, die bislang gar nicht geschwächelt hat.
Die überleben hier den nassen Winter nicht. Stammplatzer.

Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

Verfasst: 7. Aug 2026, 13:53
von vanille_71
Mediterraneus hat geschrieben: 7. Aug 2026, 13:44 Strauchpfingstrosen hab ich auch als Klimawandelpflanzen gesehen.
Jetzt bange ich
Die Stauden-Pfingstrosen in meinem Garten stehen auch ohne viel Gießen noch passabel da.

Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

Verfasst: 7. Aug 2026, 13:54
von Aspidistra
Aus dem Handgelenk. Am besten schlagen sich zur Zeit Jujube, Aprikose, Pawpaws und Pfirsich.
Tot ist Mispel, schwer geschädigt Quitte, Apfel und Kiwis.
Schäden haben Birnen und Nashi.

Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

Verfasst: 7. Aug 2026, 14:03
von Konstantina
Mediterraneus hat geschrieben: 7. Aug 2026, 13:49 Währenddessen erpuppt sich eine Anfang Juni letztmalig gemähte Wiese, bzw. Kräuterrasen als ausgesprochen pflegeleicht.
;D

Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

Verfasst: 7. Aug 2026, 14:06
von Kleines Käferchen
vanille_71 hat geschrieben: 7. Aug 2026, 09:35 Oh wow AndreasR! Das war für mich ein sehr informativer und aussagekräftiger Beitrag :D :D ! Danke dafür!
Da kann ich mich nur anschließen. Vielen Dank AndreasR!!!


Und natürlich auch an Ruth66, Mufflon, Mediterraneus, Mottischa & Co.

Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

Verfasst: 7. Aug 2026, 14:10
von monili
Für mich stellt sich die Frage eines trockenheitsverträglichen Staudenbeetes neben einem Rasen, der bewässert werden muss. Da ich hier seit Jahren gegen Hirse ankämpfe.

Damit meine ich: mein Garten ist recht klein und der Regner beregnet Stauden und Rasen gleichermaßen.
Wird der Rasen ausreichend bewässert, verfaulen mir die trockenheitsliebenden Stauden, die direkt daneben wachsen.

Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

Verfasst: 7. Aug 2026, 14:10
von Mediterraneus
vanille_71 hat geschrieben: 7. Aug 2026, 13:53
Mediterraneus hat geschrieben: 7. Aug 2026, 13:44 Strauchpfingstrosen hab ich auch als Klimawandelpflanzen gesehen.
Jetzt bange ich
Die Stauden-Pfingstrosen in meinem Garten stehen auch ohne viel Gießen noch passabel da.
Wenn es wenig genug regnet, sind auch die durstig ::)

Paeonia peregrina

P. lactiflora

P. 'Mai Fleuri'

Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

Verfasst: 7. Aug 2026, 14:19
von Mottischa
monili hat geschrieben: 7. Aug 2026, 14:10 Für mich stellt sich die Frage eines trockenheitsverträglichen Staudenbeetes neben einem Rasen, der bewässert werden muss. Da ich hier seit Jahren gegen Hirse ankämpfe.

Damit meine ich: mein Garten ist recht klein und der Regner beregnet Stauden und Rasen gleichermaßen.
Wird der Rasen ausreichend bewässert, verfaulen mir die trockenheitsliebenden Stauden, die direkt daneben wachsen.
Aus diesem Grunde habe ich den Rasen abgeschafft und versuche die Beete anzupassen.

Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

Verfasst: 7. Aug 2026, 14:25
von Miss.Willmott
Ich finde zu diesem Thema im Blog von Petra Pelz einen Beitrag von Dorothea Steffen sehr interessant und hilfreich:
https://www.petra-pelz.com/post/gewinne ... rockenheit

In dem Beitrag werden viele Stauden genannt, die Trockenheit vertragen, aber es wird auch erwähnt, dass es regionale Unterschiede gibt, z. B. bei Hakonechloa macra. Bei mir gedeiht es bestens, ebenso noch sehr viele sonnenverträgliche Hosta-Sorten wie Guacamole, aber ich habe auch einen Brunnen.

Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

Verfasst: 7. Aug 2026, 14:30
von monili
Mottischa hat geschrieben: 7. Aug 2026, 14:19
monili hat geschrieben: 7. Aug 2026, 14:10 Für mich stellt sich die Frage eines trockenheitsverträglichen Staudenbeetes neben einem Rasen, der bewässert werden muss. Da ich hier seit Jahren gegen Hirse ankämpfe.

Damit meine ich: mein Garten ist recht klein und der Regner beregnet Stauden und Rasen gleichermaßen.
Wird der Rasen ausreichend bewässert, verfaulen mir die trockenheitsliebenden Stauden, die direkt daneben wachsen.
Aus diesem Grunde habe ich den Rasen abgeschafft und versuche die Beete anzupassen.
Was hast Du stattdessen?

Ich finde, der Rasen ist sehr schön raumbildend und gibt den Staudenbeeten, die rundherum wachsen eine richtige Tiefe.

Habe mir schon überlegt den Rasen gegen eine Kiesfläche, in die die Stauden hineinwachsen können auszutauschen. Aber gerade bei den Stellen, die nicht nur schmale Wege wären würde sich hier alles nur noch mehr aufheizen.

Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

Verfasst: 7. Aug 2026, 14:31
von Mediterraneus
Wie kann man nur Hakonechloa empfehlen. Von wann stammt die Liste denn, aus dem vorigen Jahrtausend? ???

Ok, es wird nicht empfohlen, hab den Artikel ganz gelesen. Dieses Gras rollt sich und schlappt als allererstes. So schön es auch ist, leider in sommertrockensten Gebieten nicht empfehlenswert.
Ansonsten schön passend zu Hortensien.

Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

Verfasst: 7. Aug 2026, 14:34
von martina 2
vanille_71 hat geschrieben: 7. Aug 2026, 13:17 Das ist doch gar nicht das Thema hier!
Bleibt doch einfach in einem anderen Thread, wenn ihr hier nicht etwas Adäquates beitragen könnt/wollt! Es muss doch keiner gerade hier schreiben. Die Frage und die Auslegung dazu hat Kleines Käferchen doch klar umrissen!!
vanille, warum so aggressiv? Das
"Macht euch nicht verrückt, irgendwas pflanzen geht immer."
verstehe ich eher als Aufmunterung, und die Tabellen sind nicht uninteressant, zumal auf den ersten Blick kein Zusammenhang zwischen Trockenheit und Höchsttemperaturen zu erkennen ist. Und der Bezug auf das Eingangsposting ist durchaus gegeben.
.
Um auch etwas beizutragen: Mir kommt die Situation insofern nicht ganz ungelegen, weil sie mir dringend notwendig gewordene Veränderungen im Garten leichter macht, in dem mir die Pflanzen die Richtung weisen. Hier, auf Sandboden und mit immer noch vergleichsweise kühlen Nächten sind es zu allererst Rosen und Phlox, die allerdings in langgeddüngtem Humus stehen, auch das Laub der Paeonien ist - allerdings im Halbschatten - noch grün. Vor allem zeigen sie, wie wesentlich eine dichte Pflanzung ist - nackte Erde versandet sehr schnell. Die Wiese, die zuletzt im Juni gemäht worden ist, ist nicht zuletzt dank der (Un-)kräuter grün, und da sind hübsche Neuankömmlinge dabei ;) Aber - bei mir ist sowieso alles etwas anders...

Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

Verfasst: 7. Aug 2026, 14:53
von Mediterraneus
Aspidistra hat geschrieben: 7. Aug 2026, 13:54 Aus dem Handgelenk. Am besten schlagen sich zur Zeit Jujube, Aprikose, Pawpaws und Pfirsich.
Tot ist Mispel, schwer geschädigt Quitte, Apfel und Kiwis.
Schäden haben Birnen und Nashi.
Hab vor 3 Jahren meine Pawpaw abgesägt.
Kommen immer noch Wurzelschosser, die sind tiefgrün.

Pfirsiche hängen dran, stimmt. Zwar nur 3 cm groß, sehen aber wie ihre großen Brüder aus.

Und Feigen. Seit 2006 das zuverlässigste Obst, neben Trauben.
Bornholmfigen lässt aber heuer auch die Blätter schlappen.