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Re: Was tun bei Pseudogley?
Verfasst: 14. Aug 2026, 13:11
von Blush
Ich habe jetzt immerhin

die Definition unseres Bodentyps: Pseudogley-Braunerde, in S-H macht das 4 % Prozent der Böden aus, ist aber ein typischer Boden der Hohen Geest. Das Land hat dazu eine einführende und gut verständliche Broschüre herausgegeben, ich habe Zeit, die nächste Woche zu studieren. Und dann werde ich - mir rinnt jetzt schon der Schweiß - einmal eine Grube graben, um erkennen zu können, auf welcher Tiefe die Sperrschicht liegt. Das will ich jetzt wissen! Es sind Abbildungen von Horizonten dabei, die Tiefen können hier ja aber etwas anders sein, nehme ich jedenfalls an.
Eins noch, soviel habe ich jetzt schon gelernt. Bodenart bezieht sich auf die Korngröße, also Sand, Schluff, Lehm usw. Wir sprechen hier vom Bodentyp.
Re: Was tun bei Pseudogley?
Verfasst: 14. Aug 2026, 13:29
von Suse
Euer Interesse an meinem Boden beeindruckt mich!
Noch ein paar zusätzliche Informationen, die in Niedersachsen bei NIBIS zu haben sind:
Mittlerer Grundwasserhöchststand: 8,5 dm (Dezimeter)
Mittlerer Grundwasserniedrigststand: 20 dm
MNGW wurde abgesenkt (meint sicher den Grundwasserpegel)
Soviel kann man sicher sagen, dass nämlich der Boden unter uns wie ein Geschichtsbuch ist. Die Ereignisse, die ihn geprägt haben, änderten sich über die Jahre.
Nach meinen Informationen können Gemüsepflanzen durchaus 1 Meter und tiefer wurzeln, bei entsprechender Lockerheit des Bodens. Wär ja bei dem Klima jetzt garnicht schlecht.
Ein Foto vom Oberboden werd ich noch machen. Ansonsten probier ich es mit dieser Bodenprobe:
Re: Was tun bei Pseudogley?
Verfasst: 14. Aug 2026, 14:42
von hobab
Das kannst du dir fast sparen, da Parabraunerde immer einen sehr hohen Schluffanteil hat, mindestens die Hälte bis 80% anteilig - was super ist. Die ganz feinen Tonanteile werden nach unten gespült und können dort wasserundurchdringliche Schichten bilden. Und wahrscheinlich hast einen relativ hohen Kalkabteil, was auch gut ist.