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Re:Zwiebelblumen, die nicht blühen

Verfasst: 6. Feb 2008, 23:14
von Staudo
Stickstoffdüngung ist nur dann sinnvoll, wenn die Pflanzen gerade wachsen. Für zeitige Zwiebelblumen wird es also höchste Zeit. Auch Tulpen & Co. treiben schon heftig und haben bereits viele neue Wurzeln. Langsam fließende organische Dünger (Hornspäne und ähnliches) für Leute, denen Blaukorn zu unsympathisch ist, müssten eigentlich schon ausgebracht sein.Viele GrüßePeter

Re:Zwiebelblumen, die nicht blühen

Verfasst: 6. Feb 2008, 23:21
von pearl
ist Dünger nicht sowieso nur dann sinnvoll, wenn Pflanzen wachsen?Wann werde ich denn dann meinen Tomatendünger los?Hornspäne auf Zwiebelpflanzen - am besten mit Kompost - und die Pilze freuen sich!

Re:Zwiebelblumen, die nicht blühen

Verfasst: 6. Feb 2008, 23:23
von Staudo
Sicher, insbesondere leicht löslicher Stickstoffdünger. Deshalb plädiere ich ja auch für Blaukorn in kleinen Dosen. Was ist denn das für Tomatendünger?Hornspäne auf dem Kompost wäre unsinnig. Kompost ist meist ohnehin schon recht nährstoffreich. Wenn Du die Hornspäne so Anfang März im Garten streust, hast Du eine langsam fließende Stickstoffquelle bis in den Sommer hinein.

Re:Zwiebelblumen, die nicht blühen

Verfasst: 6. Feb 2008, 23:25
von pearl
in Dosen?

Re:Zwiebelblumen, die nicht blühen

Verfasst: 6. Feb 2008, 23:26
von Staudo
Auwei, hier ist doch nicht das Café. Von Dosis. ;D

Re:Zwiebelblumen, die nicht blühen

Verfasst: 7. Feb 2008, 20:39
von pearl
war nicht witzig?Der Tomatendünger ist der mit dem vielen Kali und dem wenigeren Stickstoff.Hornspäne plus Kompost ist die ideale Mischung nur nicht für Zwiebeln.Warum? Der Kompost alleine verbraucht wegen der hohen Celluloseanteile sehr viel Stickstoff, wenn er von stickstoffzehrenden Bakterien abgebaut wird. Deshalb kanns mal passieren, wenn zu viel Holzgehäckseltes drin ist, dass dann die mit Kompost gedüngten Pflanzen richtig hungern.

Re:Zwiebelblumen, die nicht blühen

Verfasst: 10. Feb 2008, 20:22
von Grasmuck
Kommt auch drauf an wie reif der Kompost ist. Garer Kompost zehrt auch nicht mehr, nur soll der dann auch nicht mehr holzstückerldurchsetzt sein. Das Problem unreifen Kompostes hatte ich früher dank ausreichend Grasschnitt von ein paar hundert qm Wiese bzw. Rasen nie. Da rottete alles recht flott und "geerntet" wurde eh erst nach durchschnittlich anderthalb Jahren im Zweikammersystem mit einmaligem Wenden, wenn die eine Kammer ausgeleert (verbraucht) wurde und dann von der anderen umgelagert.Jetzt auf 60 qm ohne Rasen und mit Silokomposter ist das schwieriger. Das heißt, ich nehme an, daß ich nun genau das Problem haben werde und mein Kompost nun eher stickstoffarm bis -zehrend sein wird. Die par Leguminosen werden kaum ausreichen das auszugleichen. Derweil hoff ich daß das einmal wöchentlich anfallende Kaffeefiltergut und der tägliche Tee im Garten verteilt ihre Arbeit tun. Wird die Zukunft zeigen. Speziell die Geophyten im Frühling dünge ich bislang nicht.