Grade hab ich noch einmal euer tolles Feedback gelesen, die Genesungswünsche für meinen Rücken und die für ein weiteres Bestehen des Gartens - das alles möchte ich nicht einfach so stehen lassen, ohne die Geschichte weiter zu erzählen, obwohl oile einen so schönen Schlußpunkt gesetzt hatte

Nun bin ich seit über einer Woche hier und hab endlich einen Anfang gefunden, nachdem ich das größte Problem gelöst hatte, nämlich das Schneiden der großen Kletterrosen: Letzes Jahr bin ich noch auf der hohen Leiter gestanden (vom kräftigen Nachbarn gut gestellt und gehalten), heuer hab ich es vor mir hergeschoben und dann letztenendes die Entscheidung getroffen, die lokale Baumschule damit zu betrauen. Aber der Reihe nach:
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Im März 2024 hatte ich eine schwere OP an der Lendenwirbelsäule (Stenosen) gut überstanden, aber es ist halt nicht wie früher. Wenn ich länger ohne Stützen (Walkingstöcke) aufrecht gehen oder stehen muß, kommen die Schmerzen. Deshalb ist auch das Fotografieren ein Problem - mit dem Smartphone komm ich dabei sowieso nicht wirklich klar, übe aber

-, und nachdem meine Fotos in Wien im PC sind und ich hier am Laptop schreibe (das alte Haus hat nun sogar einen Glasfaseranschluß, nachdem wir jahrzehntelang im Funkloch waren und nichts gegangen ist) - kann ich vorläufig nur Links zu meinen Bildern setzen.
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Die lange Einleitung vor allem aber, weil ich schon letztes Jahr begonnen habe, mich endlich der Realität zu stellen und an ein Umgestalten des Gartens zu denken. Daß ich den Gemüsegarten, der von Anfang an da und lange Zeit sozusagen das Herz des Gartens war, nicht würde weiter beackern können, hatten schon die vergangenen Jahre gezeigt - wir konnten nicht mehr so oft herkommen wie früher, es war kein Verlaß mehr auf rechtzeitigen Regen, auch im Waldviertel hatte sich das Klima verändert. Und der Holzzaun wurde morsch und morscher... So hat das Entfernen desselben an der langen Ostseite den Anfang gemacht und den Garten zu Ribisln und Phlöxen geöffnet. Das könnte später einfach in die Wiese übergehen...
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Dabei laß ich es erst einmal bewenden, es ist schon lang genug. Nur eine Beobachtung noch: Im vergangenen Herbst hatte ich Rosen und Stauden nicht wie sonst immer mit abgelegenem Mist gedüngt, nach dem Motto "was passiert, wenn man nichts macht". Machte mich auf einiges gefaßt, zumal es im zeitigen Frühjahr über eine Woche lang zweistellige Frostnächte gegeben hatte. Kurz gesagt, es schien, als hätten sich sämtliche Gehölze verdoppelt - Wildkirsche, Ahorn, Pfeifenstrauch, Rosen

- was vermutlich auf reichlich Regen (im April?) zurückzuführen war. Stauden wie Pfingstrosen und Phlöxen fehlt der Dünger offensichtlich. Das Foto von den Kletterrosen Flammentanz und Nordlandrose habe ich schon öfters gezeigt, man muß sich vorstellen, daß nun auch die
Flammentanz begonnen hat, auf das Dach zu klettern
