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Re: Lavendel bis ins Holz zurückschneiden?!!!
Verfasst: 16. Sep 2026, 16:48
von hobab
hab ich schon oft gemacht, auch wenn Perovskia in normalen Gartenboden durchaus wächst. Eine Schicht Splitt - ich würde was ohne 0-Anteile nehmen, also eher 16-32 oder sowas, oder auch noch feiner 8-16er - sorgt aber dafür dass die nicht ersaufen und vor allem reduziert das Unkraut sehr. Dafür muss man allerdings schon Mengen reinkippen, also mindestens 15cm, besser 20cm Schicht aus 16-32 mit etwas lokalem Oberboden vermischt im oberen Teil und dann noch 6cm Mulchschickt etwas 8-16er oder halt Kies, wer das schicker findet. Unten besser Splitt, der ist strukturstabil und überfordert Ameisen...
Re: Lavendel bis ins Holz zurückschneiden?!!!
Verfasst: 17. Sep 2026, 08:18
von Rokko21
Perovskia wächst auch in normalen Gartenboden, wenn dieser nicht zu nass, nie Staunässe hat und nicht überdüngt ist. Meine steht schon seit Jahren so weil ich keinen andere Platz hatte.
Re: Lavendel bis ins Holz zurückschneiden?!!!
Verfasst: 17. Sep 2026, 09:31
von hobab
In einem Großteil Brandenburgs ist die Gefahr von Überdüngung, Staunässe oder ganz normaler Nässe eine sehr weit entfernte Möglichkeit - das soll es wohl geben, möglicherweise… vielleicht? Aber wo?
Re: Lavendel bis ins Holz zurückschneiden?!!!
Verfasst: 17. Sep 2026, 14:36
von klara kümmel
Also ich habe alles auf dem Grundstück, sandige Areale und auch fetten Lehm.
Meine Frage an die KI war, ob man das "Umfallen" der Perovskia durch einen mageren Boden vermeiden könnte. Sie meinte ja. Mehrere Methoden wurden angeboten. Am Besten im Frühjahr kurz abschneiden, ausgraben, neues Pflanzloch doppelt so groß, dort unten eine Drainageschicht rein, darüber den entnommenen Boden 1:1 mit Kies und Schotter mischen.
Re: Lavendel bis ins Holz zurückschneiden?!!!
Verfasst: 17. Sep 2026, 14:50
von hobab
Das Umfallen spielt im Sand keine große Rolle, mit Splitt lässt es sich zuverlässig verhindern (bei keiner meiner Splzittbeete ist das ein Problem). Die von mir beschriebene Methode ist erprobt, Splitt weit unten eingraben halte ich nicht für besonders hilfreich - besser oben eine 20-30cm hohe Schicht. Bei einer nur 15cm Schicht würd ich gar keine Erde beimischen und in reinen Splitt oder RCT pflanzen und dann mit feineren Splitt mulchen
Re: Lavendel bis ins Holz zurückschneiden?!!!
Verfasst: 17. Sep 2026, 14:53
von thuja thujon
Naja, viel Erfolg dabei, klara kümmel. Eine Drainageschicht ist übrigens nutzlos, auch wenn es die KI verschweigt.
Das Wasser kann darunter ja nicht abfließen. Stell mal ein Sieb in eine gefüllte Badewanne und schaue ob es innen trocken bleibt.
Re: Lavendel bis ins Holz zurückschneiden?!!!
Verfasst: 17. Sep 2026, 15:31
von hobab
Genau deswegen ja die Splittschicht oben - das unten einzubringen hat ja schon bei Drainagefan nichts gebracht. Und wenn man den Badewanneneffekt vermeiden will, müsste man schon lastwagenweise Splitt aufbringen. Desto höher die Schicht oben, desto besser klappt es. Erhöht übrigens auch die Winterfestigkeit. Desto höher, desto besser die Überlebensrate.
Re: Lavendel bis ins Holz zurückschneiden?!!!
Verfasst: 17. Sep 2026, 15:46
von Blush
klara kümmel hat geschrieben: ↑17. Sep 2026, 14:36
das "Umfallen" der Perovskia
Dunkleborus empfiehlt im entsprechenden Faden einen Rückschnitt/ Chelsea chop im Frühsommer.
Edit:
viewtopic.php?t=58105&hilit=Perovskia&start=15
Und sorry, Du kennst den Faden ja.
Re: Lavendel bis ins Holz zurückschneiden?!!!
Verfasst: 17. Sep 2026, 17:08
von hobab
Ziemlich unnötig, mit dem richtigen Boden. Ich hab damit überhaupt kein Problem
Re: Lavendel bis ins Holz zurückschneiden?!!!
Verfasst: 17. Sep 2026, 17:43
von klara kümmel
Ich habe mich nicht eindeutig ausgedrückt. In diesem Beet ist der Boden sandig mit etwas lehmiger Note. Dass ich an anderer Stelle reinen Lehm habe, war nur eine Antwort auf Hohabs Beitrag von 9.21 Uhr.
Da ich das hier schon mal gelesen hatte, dass die Perovskia im mageren Boden nicht umfällt und ich zu faul war, die Stelle zu suchen, habe ich die KI gefragt.
Zusammenfassung: Mein Boden ist schon sandig, aber kein Pudersand, sondern leicht lehmig. Es gibt keine Staunässe - keine Badewanne.
Aber: Dieses Jahr sind die inzwischen schon prächtigen Perovskiae umgefallen.

Re: Lavendel bis ins Holz zurückschneiden?!!!
Verfasst: 17. Sep 2026, 18:44
von hobab
Dann war da wohl doch Lehm im Sand, oder nicht volle Sonne/zuviel Wasser. Hier im fast reinen Sand kann mal ein Zweig kippen, ist aber eher selten. Im Splittsubstrat stehen die wie Soldaten.
Re: Lavendel bis ins Holz zurückschneiden?!!!
Verfasst: 17. Sep 2026, 19:45
von Hyla
Die fallen auch auf kargen Böden etwas auseinander, vor allem wenn Seitenwind ist.
Man pflanzt sie inzwischen als Straßenbegleitgrün an den Fahrbahnrand, wo die Autos mit entsprechend Tempo und Fahrtwind vorbeiprügeln. Dann kippen sie eben manchmal.
Pinzieren während des Frühsommers könnte helfen. Dann werden sie etwas breiter und niedriger.
Re: Lavendel bis ins Holz zurückschneiden?!!!
Verfasst: 18. Sep 2026, 09:13
von Rokko21
In der „Gartenpraxis“, ich weiß nicht mehr in welcher Ausgabe, gab es mal einen ausführlichen Artikel über Perovskia. Dort wurde ach geschrieben, das manche Sorten stärker zum Umfallen neigen als andere unter vergleichbaren Bedingungen.
Ich muss da etwas Glück gehabt haben. Meine fällt ganz selten um, steht gemeinsam mit Herbstastern wird entsprechend auch im Sommer gewässert und zwar nicht direkt gedüngt aber die Herbstastern werden ja gedüngt, Staunässe gibt es aber auch bei Dauerregen nicht.
Es gibt nur Umfaller bei Starkregen mit heftigen Wind, dann aber auch nur einzelne Triebe.