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Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte (Gelesen 91732 mal)

Natur und Umwelt erleben und schützen
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Nox
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

Nox » Antwort #675 am:

Gartenplaner hat geschrieben: 31. Jan 2026, 15:42
maigrün hat geschrieben: 31. Jan 2026, 13:46...(du brauchst nicht nachschauen in deiner excel-liste "was hat maigrün schlimmes über mich gesagt". ich kenns.)
Deine Pöbeleleien mir gegenüber sind einfach wiederzufinden per Suche, aber da bist du nicht die Erste/Einzige, der beim Fantasieren über mich die Gäule durchgehen.
Er bestätigt alles, was man über ihn schreibt: Maigrün hat es sehr diplomatisch und höflich ausgedrückt, gartenplaner wird sofort ausfällig.

Ich brauche diesen Faden hier nicht, um über den Klimawandel und seine Auswirkungen informiert zu sein.
Seit vielen Jahren kann man keine Natur-Doku, keine Wissenschaftssendung, keinen Wetterbericht mehr anschauen, ohne dass der Klimawandel im Abspann erwähnt wird. Wie das Amen in der Kirche. Gegen diese ständigen Katastrophenmeldungen bin ich inzwischen unempfindlich geworden. Entweder das, oder man bekommt Paranoia, Gartenplaner hat für sich schon gewählt.
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Sonnenscheinplatz
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

Sonnenscheinplatz » Antwort #676 am:

Sehe auch so.

Leider wird das inkl. aller Zitate wieder eine Antwort in dreifacher Handybildschirmlänge geben...
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hobab
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

hobab » Antwort #677 am:

Weiß keiner genau, einmal ist die Gegend um die Felder auch bebaut und dann ist die Theorie mit der riesigen Blase nur eine von vielen: keiner weiß was passieren wird und wann, dazu gibt es zu viele Unwägbarkeiten. Trotzdem kein Grund dort Bebauung zuzulassen. Und gut das hier Gesetze auch durchgesetzt werden, wie beispielsweise die Auflagen, die dammals den sauren Regen beendet haben.
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thuja thujon
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

thuja thujon » Antwort #678 am:

So ein Vulkanausbruch wäre doch was für Gartenplaner. Viel SO2 und Staub was den Temperaturanstieg bremst und dann sogar noch die Chance auf einen weiteren Link.
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DerTigga
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

DerTigga » Antwort #679 am:

Nox hat geschrieben: 1. Feb 2026, 10:34 .. bin ich inzwischen unempfindlich geworden...
Womit du sicher nicht alleine bist. Und wogegen meinem Eindruck nach Gartenplaner anzuarbeiten versucht.
Denn die Resignation, jenes ach da kann man doch eh nix gegen machen, also Augen zu und durch / weiter wie bisher finde auch ich bedenklich, bin selber nicht frei von dieser Art zu "flüchten".
Inwieweit ich da manchem und mancher Firma / Konzern oder Politiker / Vorstandsmitglied regelrecht zuarbeite bzw. für ein sich zufrieden die Hände reiben, "alle" zum die Klappe / die Finger stille halten gebracht zu haben kann ich nur schwer einschätzen.

Mal ironisch-sarkastisch gefragt: gibts eigentlich was gesetzlich festgeschriebenes, nix gegen den Klimawandel tun zu müssen, sowas wie Abgestumpftheit und Augenzumacherei muss man da einfach sowas von dürfen ? ;)
Oder anders gefragt: wie lange hällt das angesichts von nem Jahrhunderthochwasser wenigstens etwas demütig und kleinlaut geworden sein heutzutage noch vor, bis eine / die Technikgläubigkeit bzw. die im Griff haben Denke einem (wieder) sonstewas erlaubt ?
Oder geht das gar nach: der Staat hat gefälligst was dagegen zu tun, das mein frisch gebautes Haus vom Vulkan 600m weit weg geplättet werden kann, ich MUSS das einfach an diese und jene Stelle hinbauen können.. ?
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

thuja thujon » Antwort #680 am:

Naja, die Industrie hat sich auferlegt, sich Richtung Klimaneutral zu entwickeln. Es gibt in der EU auch die CSRD, auch mit Scope-3, also die indirekten Emissionen in der Lieferkette.
Wir hatten das mit den Klimaneutralen Produkten vor ein paar Jahren mal gemacht im Unternehmen, die Industrie hat die Produkte dann aber nicht nachgefragt, weil der Markt dafür nicht da war bzw die Endkunden nicht bereit, es wollte keiner den Mehrpreis bezahlen. Haben es also wieder eingestellt, weil man vom Verluste machen keine Arbeitsplätze erhalten kann.

Also weiter wie bisher macht eigentlich niemand, außer die lieben Mitbürger/Endverbraucher.
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Nox
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

Nox » Antwort #681 am:

Weisst Du, DerTigga, ich sorge mich schon seit den 80er Jahren um die Umwelt, damals las ich die "Grenzen des Wachstums". Vor allem die Bevölkerungsexplosion machte mir Sorgen. Ich denke, damit hatte ich garnicht so unrecht.
Alle Mensche streben nach mehr Konfort, mehr Einkommen, wollen essen, wohnen, Fortschritt. Heute, mit 3 - 4 facher Weltbevölkerung, ist der Schutz von Klima und Umwelt eben 3 - 4 mal so schwierig.

Oder eben rechtzeitig nicht mehr machbar, trotz aller Bemühungen. Es kostet Geld, und gerade sehen wir in Europa, dass nicht alle Wünsche gleichzeitig erfüllbar sind. Bevor die laufenden Kriege nicht eingedämmt sind und solange die USA von Leuten angeführt werde, deren Motto "drill, baby, drill" lautet, können wir hier über den Klimawandel lamentieren, soviel wir wollen, das wird uns nicht voranbringen.

Selbst die Grünenpolitikerin Ricarda Lang hat in einem Spiegelartikel dargelegt, dass der Durchschnittsbürger kaum dagegen anrennen kann, dass ihn auch nicht die Schuld trifft.

Aus diesem Artikel:Zitat

"SPIEGEL: Sie haben mal beklagt, die Grünen seien ein Eliteprojekt. Was macht sie dazu?
Lang: Wir haben die ökologische Krise oft nicht klar genug als Verteilungsfrage behandelt, auch ich nicht. Solange die reichsten 0,1 Prozent der Weltbevölkerung aber so viel CO₂ ausstoßen wie die ärmsten vier Milliarden Menschen zusammen, habe ich keinen Bock mehr, über den CO₂-Fußabdruck eines normalen Haushalts mit mittlerem Einkommen zu reden. Nicht das Familienauto ist das Problem, sondern dass wir diejenigen nicht zur Kasse bitten, die seit Jahrzehnten mit Umweltzerstörung etliche Milliarden verdienen."

Die europäische Politik arbeitet weiter an den Klimaschutzzielen, das ist löblich, sie riskiert dabei, wirtschaftlich abgehängt zu werden und die Wähler in's rechte Lager zu treiben. Und wir sind sowieso zu spät, um die Klimaziele noch einzuhalten.

Das ist die Lage am Sonntag. Besser, wir stellen uns darauf ein.
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