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Re: Dürregejammer
Verfasst: 6. Jul 2026, 13:12
von Obstliebhaber
Mufflon hat geschrieben: ↑6. Jul 2026, 12:35
Bis 2019 konnte ich auch Schlauch legen, Hahn auf, regnen, Hahn zu.
Aber unsere Grundwasserblase ist bei der Austrocknung in den Dürfen 19/20 versandet, ich darf, weil zur Miete, keine neuen Zugang bohren.
So wie jetzt, im Badezimmer Wasser holen, ums ganze Haus rumtragen, das schaffe ich auf Dauer nicht.
Nicht in dem Ausmaß, der notwendig wäre.
Wäre es denkbar den Vermieter zu überzeugen über die Dachentwässerung durch das Fallrohr Regentonnen befüllen zu dürfen?
Nebenbei: Wir müssen unser Gartenwasser vom Bach holen, da die Gemeinde bei der Ausweisung der Gärten in den 80ern ganz zufällig den Wasseranschluss vergessen hatte.
Re: Dürregejammer
Verfasst: 6. Jul 2026, 13:20
von adiclair
Obstliebhaber hat geschrieben: ↑6. Jul 2026, 13:12
Mufflon hat geschrieben: ↑6. Jul 2026, 12:35
Bis 2019 konnte ich auch Schlauch legen, Hahn auf, regnen, Hahn zu.
Aber unsere Grundwasserblase ist bei der Austrocknung in den Dürfen 19/20 versandet, ich darf, weil zur Miete, keine neuen Zugang bohren.
So wie jetzt, im Badezimmer Wasser holen, ums ganze Haus rumtragen, das schaffe ich auf Dauer nicht.
Nicht in dem Ausmaß, der notwendig wäre.
Wäre es denkbar den Vermieter zu überzeugen über die Dachentwässerung durch das Fallrohr Regentonnen befüllen zu dürfen?
Und wenn ja, dann will der Vermieter das gewiss über Fachfirmen installiert haben und alles auf Kosten des Mieters (und bei Auszug den Rückbau auf Kosten des Mieters). Und natürlich alles vertraglich festgehalten...
Re: Dürregejammer
Verfasst: 6. Jul 2026, 13:23
von Mufflon
Obstliebhaber hat geschrieben: ↑6. Jul 2026, 13:12
Mufflon hat geschrieben: ↑6. Jul 2026, 12:35
Bis 2019 konnte ich auch Schlauch legen, Hahn auf, regnen, Hahn zu.
Aber unsere Grundwasserblase ist bei der Austrocknung in den Dürfen 19/20 versandet, ich darf, weil zur Miete, keine neuen Zugang bohren.
So wie jetzt, im Badezimmer Wasser holen, ums ganze Haus rumtragen, das schaffe ich auf Dauer nicht.
Nicht in dem Ausmaß, der notwendig wäre.
Wäre es denkbar den Vermieter zu überzeugen über die Dachentwässerung durch das Fallrohr Regentonnen befüllen zu dürfen?
Nebenbei: Wir müssen unser Gartenwasser vom Bach holen, da die Gemeinde bei der Ausweisung der Gärten in den 80ern ganz zufällig den Wasseranschluss vergessen hatte.
Das mache ich bereits, bringt nur nicht viel, wenn es viel zu wenig regnet.
Re: Dürregejammer
Verfasst: 6. Jul 2026, 13:30
von Obstliebhaber
Unser Pfirsichbaum steht vor dem Mietshaus, es gibt Regentonnen, aber mir ist die Asbestplatteneindeckung an der Quelle nicht ganz geheuer. Habe keine Lust die Fasern übers Gießwasser auf die Baumscheibe zu befördern.
Da befülle ich lieber im Badezimmer die Gießkanne und steige ein paar Mal bewusst möglichst knieschonend die Treppen rauf und runter. Aber ewig geht das natürlich auch nicht, der Zahn der Zeit ...
Wir hatten das große Glück dass wir Ende Juni / Anfang Juli hier 30 Liter Niederschlag hatten. Es ist kein Vergleich zwischen der Brühe aus dem Bach (möchte nicht wissen was drin ist) und entspanntem Regenwasser. Die Kohlgewächse darben sehr, die Bohnen ringeln sich. Ich muss nochmehr als üblich hacken weil vom vielen Gießen auch der Boden schneller verschlämmt und harte Krusten bildet.
Nebenbei eine so lange Hitzeperiode im Juni hatten wir hier noch nie. Wie war das noch gleich mit den Niederschlagskarten und Monaten des stärksten Niederschlags im Diercke Weltatlas im Schulunterricht in den Siebzigern?
Re: Dürregejammer
Verfasst: 6. Jul 2026, 13:36
von Staudo
Asbest ist nur gefährlich, wenn es eingeatmet wird.

Re: Dürregejammer
Verfasst: 6. Jul 2026, 13:38
von Obstliebhaber
Bist ein Schlaui.
Ich habe auch nicht gesagt dass ich die Brühe aus der Regentonne beabsichtige zu trinken.
Speziell für Staudo, bitte bleibe gesund!
"Übersicht mit KI Asbestplatten setzen durch Verwitterung kleine Mengen Fasern frei. Diese werden mit dem Regenwasser in die Tonne gespült. Ein Risiko entsteht nur dann, wenn die Fasern austrocknen und in die Atemluft gelangen. Der bloße Kontakt mit der Haut ist unbedenklich.Hier sind die Details zu Ihrem Vorhaben:Eintragung von Asbestfasern in das DachwasserFaseranzahl: Das ablaufende Wasser enthält geringe Mengen Asbestfasern. Es handelt sich meist um fest gebundenen Asbestzement (z. B. Eternit). Diese Platten geben im Alltag nur sehr wenige Fasern ab.Grenzwerte: Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die im Regenwasser von Dächern gefundenen Fasergehalte nach derzeitigem Kenntnisstand keine akute Gefahr für die Gesundheit darstellen. Die Umweltbelastung durch die Luft ist meist höher.Eintrag und Freisetzung auf der BaumscheibeBodenbindung: Sobald das Gießwasser auf die Erde trifft, werden die Fasern im Boden gebunden. Sie dringen in die oberen Erdschichten ein und werden vom feuchten Boden festgehalten.Gefahr beim Hacken: Wenn der Boden feucht ist, können keine Fasern in die Luft entweichen. Trocknet der Boden jedoch vollständig aus und bearbeiten Sie ihn dann, könnten aufgewirbelte Staubpartikel theoretisch auch Asbestfasern enthalten.Faseraufnahme durch den Baum: Pflanzen und Bäume nehmen die mineralischen Asbestfasern nicht über ihre Wurzeln auf."
Re: Dürregejammer
Verfasst: 6. Jul 2026, 13:49
von Mediterraneus
Also wir hatten die 30 mm letzte Woche ja nicht, sondern nur 4. Also in Spessartdorf Süd bei mir hatte es 4 mm. 1 km weiter, ein paar Häuser weiter, in Spessardorf Nord hatte es 11 mm

.
Ich habe jetzt noch etwas Heu vom Vorjahr zum Mulchen im Gemüsegarten genommen. Jetzt hab ich einen Heugarten. Ich hoffe, das hält die Verdunstung etwas zurück, muss halt jetzt unters Heu gießen.
Einen Weinstock ausgelichtet und Früchte ausgedünnt, ein Mörtelkübel voll, alles kleingeschnitten. Als Mulch im Gemüsegarten verteilt, wieder 2 qm bedeckt.
Leider gibts hier keinen Bach und beim Gemüsegarten auch keinen Wasseranschluss.
In den letzten 30 Tagen hatten wir die größte Hitze seit Aufzeichnungen und ganze 20 mm an Niederschlag. Nicht weit weg hat es das 5 fache geregnet.
Karte dazu:
https://kachelmannwetter.com/de/regensu ... 0550z.html
Re: Dürregejammer
Verfasst: 6. Jul 2026, 14:09
von Kürbisprinzessin
Wäre es denn eventuell eine Alternative, einen langen Schlauch in der Wohnung abzuschließen und den durch das Fenster hinab in den Garten zu lassen?
Und dann entweder direkt damit zu gießen oder (wenn das zu umständlich ist) eine Regentonne damit zu füllen, aus der dann auf kurzem Weg das Wasser geholt werden kann?
Re: Dürregejammer
Verfasst: 6. Jul 2026, 14:13
von Mufflon
Kürbisprinzessin hat geschrieben: ↑6. Jul 2026, 14:09
Wäre es denn eventuell eine Alternative, einen langen Schlauch in der Wohnung abzuschließen und den durch das Fenster hinab in den Garten zu lassen?
Und dann entweder direkt damit zu gießen oder (wenn das zu umständlich ist) eine Regentonne damit zu füllen, aus der dann auf kurzem Weg das Wasser geholt werden kann?
Ja, das geht zur Not, aber dann muss ich immer noch den schweren, weil mindestens 30m Schlauch zu tragen. Immer noch müsam, und ich muss immer erst alles auslegen und später wieder zusammenräumen, alles sehr umständlich.
Auf Dauer möchte ich das nicht machen.
Re: Dürregejammer
Verfasst: 6. Jul 2026, 14:22
von Mathilda11
ist der Schlauch so lang, weil du so viele m noch zum gießen draußen brauchst, oder weil die Strecke Wohnung -Garten so lang ist?
wenn ersteres wäre die einfachste lösung ev einen Perlschlauch fix im Garten auszulegen, und dann den kürzeren normalen Gartenschlauch immer wieder nur wieder herräumen bzw. wegräumen zu müssen.
die Perlschläuche sind zwar leider nicht für die Ewigkeit, aber absolut leicht zu verlegen und von der Bewässerungsleistung pe se top. Und rumstehen zum Bewässern muß man dann auch nicht mehr.
Re: Dürregejammer
Verfasst: 6. Jul 2026, 14:23
von Mediterraneus
Ich lege auch in Notzeiten einen 50 m Schlauch zum Gemüsegarten, der 6 m höher liegt. Richtig viel kommt da nicht raus, auch wenn man voll aufdreht.
Re: Dürregejammer
Verfasst: 6. Jul 2026, 14:36
von Mufflon
Mathilda11 hat geschrieben: ↑6. Jul 2026, 14:22
ist der Schlauch so lang, weil du so viele m noch zum gießen draußen brauchst, oder weil die Strecke Wohnung -Garten so lang ist?
wenn ersteres wäre die einfachste lösung ev einen Perlschlauch fix im Garten auszulegen, und dann den kürzeren normalen Gartenschlauch immer wieder nur wieder herräumen bzw. wegräumen zu müssen.
die Perlschläuche sind zwar leider nicht für die Ewigkeit, aber absolut leicht zu verlegen und von der Bewässerungsleistung pe se top. Und rumstehen zum Bewässern muß man dann auch nicht mehr.
14m bis ich zu einer Stelle komme, von wo ich an die Pflanzen komme.
Der Rest um in alle Ecken zu kommen.
Ich kann den Schlauch nur zur "falschen Seite" des Hauses rauslegen.
Der Gartenbrunnen würde damals genau aus dem Grund gebaut, weil es hier sonst so umständlich ist.
Das Haus wurde in den 50er als Mehrfamilienhaus gebaut, Ligusterhecke + Rasen rund ums Haus, damit die Leute,Wäsche trocknen können.
Als wir in die Wohnung gezogen gezogen sind, war eine Auflage, dass ich mich um den Garten kümmere, was da mal Rasen, Wacholder, Thuja, Hasel, Liguster und Arum war.
Knapp 20 Jahre habe ich daran gearbeitet, daraus einen Garten für Vögel, Insekten und Fledermäuse zu machen, dann kam 2019/20 und 2/3 war tot.
Seit dem versuche ich etwas zu finden das mit Wechselfeuchte klarkommt.
Re: Dürregejammer
Verfasst: 6. Jul 2026, 14:39
von Hyla
Wär's keine Lösung, das Asbestdach zu streichen? Irgendwas ungiftiges mit Harz, was die Fasern dauerhaft bindet?
Das Wässern des hinteren Gartens haben wir größtenteils aufgegeben. Die Bäume sind groß genug und die meisten versorgen sich selbst.
Mit Sektorenregnern in der Nacht löst man bei uns einen Nachbarschaftkrieg aus. Wir haben alle nachts die Fenster offen oder auf Kipp und das Geräusch nervt total. Tagsüber hört man's nicht, weil der Verkehr vorbeibrandet, aber ab ca. 20 Uhr ist es ruhig und dann hört man's. Bei uns krähen schon nachts die Hähne, da muß das nicht auch noch sein.
Über die Blätter bewässern wir möglichst sowieso nicht. Diese Regner genau wie die Schwenkregner sterben bei uns schon lange den Korrosionstod. Mag woanders super funktionieren, hier nicht.
Re: Dürregejammer
Verfasst: 6. Jul 2026, 14:59
von adiclair
Mufflon hat geschrieben: ↑6. Jul 2026, 14:13
...aber dann muss ich immer noch den schweren, weil mindestens 30m Schlauch zu tragen. Immer noch müsam, und ich muss immer erst alles auslegen und später wieder zusammenräumen, alles sehr umständlich.
Auf Dauer möchte ich das nicht machen.
Dieser Schlauch ist total leicht
https://www.amazon.de/Gardena-Liano-Lif ... 168&sr=8-6
Re: Dürregejammer
Verfasst: 6. Jul 2026, 15:09
von Mufflon
Danke für den Tipp, @adiclair!