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Re:Rosen im Mai 2011

Verfasst: 3. Mai 2011, 21:24
von Windsbraut
Wie sieht es bei Euch denn aus mit der Blattroll-Wespe oder wie auch immer das Tier heißt - spritzt ihr vorbeugend oder garnicht??
Gar nicht. Aus ästhetischen Gründen pflücke ich manchmal das Laub ab und entsorge es sorgfältig.
Dito. Ich verwende ohnehin nur Tees, Brühen, Jauchen - oder Wasser-Milch-Mischung gegen Mehltau. Aber Blattwespenraupen sammele ich einfach ab, wo ich sie sehe (wenn sie dreist und fett und schamloserweise gut sichtbar auf den Rosenblättern liegen und rülpsen). Blattläuse zermalme ich, allerdings sind die bei uns nicht das große Problem, und wir haben viele Marienkäfer-, Schweb- und Florfliegenlarven im Garten, die uns helfen.

Re:Rosen im Mai 2011

Verfasst: 3. Mai 2011, 21:49
von SusanneF
Ich spritze auch nicht. Aber es nervt schon ziemlich, wenn trotz aller Absammelei im letzten Jahr doch wieder so viele Blätter gerollt sind. Ich habe halt zu viele große Rosen, als dass ich alles erwischen könnte. >:(Ansonsten blühen die "Pimpis" jetzt fast alle, dazu primula und moyesii und außerdem Jacqueline du Pré. Über die kann ich mich wirklich nicht beklagen.

Re:Rosen im Mai 2011

Verfasst: 3. Mai 2011, 22:13
von mame
Toll, was bei Euch schon alles blüht! Meine Draussen-Rosen brauchen noch ein bisschen. Im Zweitgarten-Glashaus ist die Banks-Rose gerade am verblühen :D

Re:Rosen im Mai 2011

Verfasst: 4. Mai 2011, 00:26
von Frank
Seit Anfang Mai erfreuen mich die nächsten drei Rosen mit Blüten und Duft...! :D :D :D
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LG Frank

Re:Rosen im Mai 2011

Verfasst: 4. Mai 2011, 00:35
von freiburgbalkon
heute habe ich ein libellenartiges Tier auf der knospenlosen Bright Fire sitzen sehen. Hab mir so meine Gedanken gemacht. Die BF müßte eigentlich Knospen haben, weil sie an geschütztem Standort als Kletterrose praktisch ungeschnitten eine der ersten sein müßte, die hier blüht. Die Triebenden sehen auch komisch aus, ich kenn mich mit dem Rosentriebbohrer nicht aus, konnte auf die Schnelle auch keine Einstiegslöcher finden, aber irgensowas wird's schon sein. Und das Libellenvieh, ob das wohl gerne Rosentriebbohrer frisst und damit ein Indiz für dessen Vorhandensein ist? Oder selbst Schaden an der Rose macht? Es trifft mich jetzt nicht soo schrechlich, weil ich die BF evt. sowieso abgebe, ich habe sie nur wegen der Zucht und bis jetzt hat sie quietschbunte Nachkommen, bringt mich also nicht weiter... Auch die Oriane sieht komisch aus, ebenfalls keinerlei Knospen. Fast alle anderen Rosen haben welche. Aber ich kann mich erinnern, daß ich mich schon letztes Jahr gewundert habe, wie spät die Oriane dran ist. Aber da ich mit der gar nicht züchte, belastet mich das auch nicht weiter. Lediglich die letztes Jahr schon eintriebig gewordene Café als immernoch knospenlose Rose belastet mich. Aber vielleicht besser so, fast alle Sämlinge mir ihr als Elternteil sterben. Sonst sterben bei mir praktisch keine Sämlinge.

Re:Rosen im Mai 2011

Verfasst: 4. Mai 2011, 11:20
von Gänselieschen
@ Freiburgbalkon, ich habe leider keine Idee. Von einem libellenartigen Rosenschädling habe ich jedenfalls noch nichts gehört. Bei mir hätte vielleicht vorn im Rosenbeet auch vorerst noch das Abreißen der ersten gerollten Blätter gereicht - aber die Rosa Alba im hinteren Teil hat fast nur noch gerollte Blätter. Ich war seit Ostern nicht mit offenen Augen hinten im Garten - habe es zu spät bemerkt - allerdings ist dort der Befall immer am stärksten. Ich habe vielleicht bissel Panik bekommen, und da ich für die Alba eine Mischung angerührt hatte, habe ich die anderen gleich mit gespritzt. Ich benutze wirklich ausschließlich für die Rosen hin und wieder mal Spritzmittel - gegen diese Blattrollwespe und gegen SRT - es geht mir zu sehr gegen den Strich dem doch recht schnellen Verfall zuzusehen, wenn schneiden und sammeln nichts nützt. Gegen Blattläuse unternehme ich allerdings auch nichts.Nochmal zu meinen engl. Rosen, Herbstpflanzung. Die kommen einfach kaum vorwärts. Blasse stumpfe Blätter, sehr kleine Blätter - kann das normal sein, dass sie solche Startschwierigkeiten haben nach diesem Winter? Aber alle 6 Rosen. Englische Rose Munstead Wood ® Ausbernard ® Englische Rose Golden Celebration ® Auscot ® Englische Rose Grace ® Auskeppy ® Englische Rose Pat Austin ® Ausmum ® Strauchrose Isabel Renaissance ® Poulisab ® - sieht etwas besser aus,deutlich dunkler Englische Rose Teasing Georgia ® Ausbaker Sollte ich bei Trockenheit wässern?? Vor allem interessiert es mich, ob es normal ist, dass der Austrieb nicht blank sondern stumpf ist - ähnlich wie bei der Mme Boll, aber da weiß ich, dass es normal ist.L.G.Gänselieschen

Re:Rosen im Mai 2011

Verfasst: 4. Mai 2011, 11:29
von Windsbraut
Sollte ich bei Trockenheit wässern?? Vor allem interessiert es mich, ob es normal ist, dass der Austrieb nicht blank sondern stumpf ist - ähnlich wie bei der Mme Boll, aber da weiß ich, dass es normal ist.
Ich hatte das gleiche Problem bei der frisch gepflanzten Boule de Neige und bei Eglantyne. Ich habe angefangen, ihnen jeden Abend Wasser zu geben - und prompt strecken sie sich und wachsen. Es ist schon sehr trocken für die Jahreszeit, und junge Wurzelnackte, die noch kaum Faserwurzeln haben, können da wohl richtig Probleme kriegen. Der Versuch lohnt - bei meinen hat's geholfen!! (Das erklärt auch, warum meine ebenso frisch gepflanzten Kübelrosen so viel besser aussehen ............ die wurden natürlich von Anfang an regelmäßig gegossen).

Re:Rosen im Mai 2011

Verfasst: 4. Mai 2011, 13:13
von tapir
...wenn sie dreist und fett und schamloserweise gut sichtbar auf den Rosenblättern liegen und rülpsen
;D du hast aber ein gutes Gehör! ;) ich spritze nicht, ich schneide. (und das von März bis November eigentlich ständig: im März das Erfrorene, im April und Mai das Gerollte und Angebohrte, im Juni das Verwelkte und dann das Angerostete, Gesternte und Bemehlte bis zum Frost. Nur im Winter gibt es nichts zum Schneiden, da komme ich aus der Übung. ;) )Heute habe ich die Dachterrassen-Rosen inspiziert: keinerlei Schad-Getier, fette Knospen. So eine Kübelpflanzung im 7. Stock hat schon was gutes, die Rosen bleiben zwar klein, aber gesund.Liebe Grüße, Barbara

Re:Rosen im Mai 2011

Verfasst: 4. Mai 2011, 13:25
von Gänselieschen
Dann werde ich mal so tun. Bislang hatte ich einmal nach dem Abhäufeln angegossen und einmal hat es gründlich geregnet - mehr Wasser war seit der Schneeschmelze nicht da. Ich hörte eben nur immer - nicht zu viel Wasser - aber die Neuen brauchen dann doch mehr. @rhabarbarum: dann musst Du doch aber auch ständig junge Triebe mit Blütenknospen wegschneiden - ist das nicht zu schade??L.G.

Re:Rosen im Mai 2011

Verfasst: 4. Mai 2011, 13:30
von SWeber
Gänselieschen - neue Rosen und vor allem Englische Rosen brauchen definitiv viel Wasser! Seit ich mich nicht mehr an die Binsenweisheit "nicht gießen" halte (was aber sicher bodenabhängig zu sehen ist), gibt es eigentlich wenig Probleme.Die kleinen Blätter lassen mich allerdings an einen Wurzelschädling denken - hast Du mal nachgebohrt? Wühlmäuse können auch sehr im Geheimen und einseitig Wurzeln abnagen, auch Ameisen können so ein Schadbild verursachen. Wenn meine Rosen kleine blasse Blätter bekommen, ist zu 90% ein Ameisennest an den Wurzeln... :P

Re:Rosen im Mai 2011

Verfasst: 4. Mai 2011, 13:32
von Windsbraut
Ich hörte eben nur immer - nicht zu viel Wasser - aber die Neuen brauchen dann doch mehr.
Das stimmt schon - meine werden mit Wasser auch nicht verwöhnt. Ich würde mal sagen, ich gieße ihnen jeden Abend nach Sonnenuntergang je einen Liter um die Füße. Gerade so, dass sie nicht behaupten können, ich ließe sie verdursten. Und das zeigt schon Wirkung.Bequem sollen sie ja nicht werden, sie sollen schon ordentlich Wurzeln nach unten schieben. Aber so eine kleine Erfrischung am Abend tut offensichtlich gut.

Re:Rosen im Mai 2011

Verfasst: 4. Mai 2011, 13:54
von Rosana
In meinem Garten gibt es kein fliessendes Wasser und Jahresniederschlag liegt deutlich unter 700 mm.Da werden die Pflanzen erstmal entsprechend ausgesucht (neben den Rosen eben trockenheitsverträgliche Stauden und Gehölze) und zweitens von Anfang an trainiert mit wenig bis kein zusätzlichen Wasser auszukommen. Die Pflanzen werden vor allem im Herbst gesetzt und richtig gut eingeschlämmt - danach ist giessen eh kein Thema mehr bis im Frühjahr. Im Frühjahr gesetzte Pflanzen werden ebenfalls gründlich eingeschlämmt und bekommen eine einährige Schonfrist. Aber auch während dieser Schonfrist bekommen sie nicht täglich Wasser sondern dann, wenn es nötig ist und dafür richtig viel. 2jährige und ältere Pflanzen bekommen nichts mehr und sehen jetzt trotz grosser Trockenheit immer noch 1a aus - wie lang das gut geht, werden wir sehen. Regen ist bis auf weiteres keiner in Sicht. ::)

Re:Rosen im Mai 2011

Verfasst: 4. Mai 2011, 13:59
von SWeber
Ich glaube halt, das ist auch eine Frage des Grundwasserspiegels. Einige meiner Rosen haben etliche Jahre gezickt und dann plötzlich dauerhaft angeschoben - das war zu dem Zeitpunkt, als sie aufs Grundwasser gestoßen sind. "Wässern wenn es nötig ist und dann richtig viel" das mache ich genau so, Rosana :D Nach meinen Beobachtungen haben aber Englische Rosen zu Beginn wirklich einen extrem erhöhten Feuchtigkeitsbedarf.

Re:Rosen im Mai 2011

Verfasst: 4. Mai 2011, 14:06
von SWeber
Mann, was bin ich kribblig - hier tut sich noch gar nix, nur Rotes Meer zeigt schon etwas Farbe. Aicha ist heuer auch extrem spät, kömmt mir vor, die hat noch nicht mal viele sichtbare Knospen :-\

Re:Rosen im Mai 2011

Verfasst: 4. Mai 2011, 14:41
von Gänselieschen
Danke für Eure Antworten - dann habe ich definitiv bislang zu wenig gegossen - ganz ohne Frage.Wühlmäuse würde ich mal abhaken - ich habe alle Rosen in Karnickeldraht gepflanzt - es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn die Wühlmäuse tatsächlich alle Körbe angenagt hätten.Ich überlege grad, wann das war - irgendwann hatte ich mal eine Menge fette Engerlinge im Mist - aber ich denke, es war bei der Pflanzung im Jahr davor. In diesem habe ich auf Engerlinge gut aufgepasst.Bleibt eigentlich nur das Wasser. Die armen Engländerinnen - dann gibt es ab jetzt abends Teatime.L.G.Gänselieschen