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Re: Erdbeeren

Verfasst: 29. Mär 2026, 19:14
von Der Buddler
Wie sind hier die Erfahrungen mit remontierenden/immertragenden vs klassische Juni-Sorten?
Habe überlegt mir eine Reihe Charlotte anzulegen.

Re: Erdbeeren

Verfasst: 29. Mär 2026, 22:49
von thuja thujon
Der Buddler hat geschrieben: 29. Mär 2026, 18:43 Heute Doppelreihen aufgelöst und stattdessen Einzelreihen auf Dämmen (3 Reihen a 6m mit 60cm Reihenabstand). Ist doch deutlich pflegeleichter, da man zwischen den Reihen schön mit der Rheinischen Hacke durch kann.
Du machst das mit der Rheinischen? Wie tief arbeitest du da? Wäre eine Rübenhacke nicht kräftesparender und auch einfacher wenn flach gearbeitet werden soll?

Zu mehrmalstragenden Sorten kann ich nicht viel sagen. Gibts da mittlerweile welche, die auch schmecken?

Re: Erdbeeren

Verfasst: 29. Mär 2026, 22:57
von adiclair
thuja thujon hat geschrieben: 29. Mär 2026, 22:49Gibts da mittlerweile welche, die auch schmecken?
Wie sollen denn (dir) Erdbeeren schmecken? (Über Geschmack lässt sich ja bekanntermaßen streiten.) Was mir schmeckt, muss doch noch lange nicht auch dir schmecken... Da geht's doch schon los.

Re: Erdbeeren

Verfasst: 29. Mär 2026, 23:09
von thuja thujon
Intensives (Wald)Erdbeeraroma wäre gut. Nicht nur süß mit angenehmer `Säure´, aber inhaltlich leer. Ich möchte auch was in der Nase merken, nicht nur auf der Zunge.

Re: Erdbeeren

Verfasst: 29. Mär 2026, 23:25
von adiclair
Uns schmeckt die Ewigi Liebi zum Naschen.
Wenn wir Appetit auf ein Stück Erdbeertorte haben, gehen wir zum Konditor...

Re: Erdbeeren

Verfasst: 30. Mär 2026, 00:35
von Der Buddler
thuja thujon hat geschrieben: 29. Mär 2026, 22:49
Der Buddler hat geschrieben: 29. Mär 2026, 18:43 Heute Doppelreihen aufgelöst und stattdessen Einzelreihen auf Dämmen (3 Reihen a 6m mit 60cm Reihenabstand). Ist doch deutlich pflegeleichter, da man zwischen den Reihen schön mit der Rheinischen Hacke durch kann.
Du machst das mit der Rheinischen? Wie tief arbeitest du da? Wäre eine Rübenhacke nicht kräftesparender und auch einfacher wenn flach gearbeitet werden soll?

Zu mehrmalstragenden Sorten kann ich nicht viel sagen. Gibts da mittlerweile welche, die auch schmecken?
Ich sitze hier im Übergang zwischen schwerer Parabraunerde aus Löss und Auenboden. Feucht, kühl, schwer. Dazu fühlt sich der elendige kriechende Hahnenfuß hier sehr wohl. Den kriege ich nur mit der Rheinischen rausgehackt. Mit der Rübenhacke habe ich mich jahrelang gequält, damit komme ich leider nicht weit. Denke so 15-20 cm tief hacke ich mit der Rheinischen. Wenns nur oberflächliche Unkrautentfernung sein soll natürlich weniger - aber auch da schätze ich bei meinem Boden eine Hacke, die ordentlich Wumms hat.

Re: Erdbeeren

Verfasst: 30. Mär 2026, 08:38
von thuja thujon
Verstehe, dann brauchts da schon etwas mehr Eigengewicht.
Diese alte hier hatte ich mir mal bei der Arbeit abgebrochen, beim Sonnenblumen fällen. Neu anschweißen lassen, seitdem tut sie wieder.
Hacke repariert.jpeg

Re: Erdbeeren

Verfasst: 30. Mär 2026, 09:55
von Aineias
Ich finde diese hier gut: https://de.wikipedia.org/wiki/Mara_des_Bois
Allerdings kann ich die Eigenschaften schwachwüchsig und wenig Ausläufer bildend nicht bestätigen. Beides ganz im Gegenteil, eher zu stark. Bei uns sitzt sie allerdings als Bodendecker in den sauren Heidelbeerhochbeeten, vielleicht mag sie den Boden besonders ...

Re: Erdbeeren

Verfasst: 30. Mär 2026, 10:31
von hqs
Ist ja wie so oft auch die Frage, ob man wirklich die Sorte bekommt, die man offiziell kauft. Bei Aldi hab ich die Sorte Pineberry gekauft, die kleinere weiße Früchte produzieren soll. Hat dann tolle große rote Früchte gebracht, da ists zumindest eindeutig, dass die Sorte nicht stimmt.

Mara des Bois hab ich von Dehner gekauft vor längerer Zeit, die hat tatsächlich noch keinen einzigen Ausläufer gebildet, schade.

Mit Ewigi Liebi®®®® hab ich keine Erfahrung, der Name hat mich bisher vom Kauf abgehalten (und der Preis). Ähnlich toll wie "Tierlibaum" ::) Ich glaub ich verkaufe demnächst mal Knutschibäume und Herzileinbeeren ;)

Re: Erdbeeren

Verfasst: 30. Mär 2026, 10:33
von Frau P
Mara du Bois (ebenfalls Dehner) schmeckt bei mir nicht besonders. Da esse ich lieber Mieze Schindler, Malwina und Ostara an wenigen Wochen im Jahr.

Re: Erdbeeren

Verfasst: 30. Mär 2026, 11:01
von Aineias
Ostara finde ich persönlich bei uns etwas schwächer als Mara, aber eigentlich auch ganz gut. Ob die Sorten stimmen, natürlich immer die Frage, allerdings stammen die Maras nach meiner Erinnerung aus zwei unterschiedlichen Quellen. Das gesagte gilt aber für alle Pflanzen, so dass ich eher von der echten Sorte ausgehe. Vielleicht stimmt aber Ostara nicht ...

Re: Erdbeeren

Verfasst: 30. Mär 2026, 11:16
von adiclair
Mieze Schindler hatten wir auch schon, waren aber von der Früchtemenge und -größe absolut enttäuscht. Sehr wenig und sehr kleine Früchte (und das über drei Jahre hinweg). Was mir persönlich bei der gefallen hat, war, dass beim Pflücken der weiße Keil (in der Fruchtmitte) an der Pflanze blieb.

Ostara soll ja eine Monatserdbeere sein, doch leider fruchtet die nur 2x p.a.. Und das ist uns dann doch zu wenig.

Und die Senga Sengana ist uns zu fest (und trägt ja nur 1x).

Re: Erdbeeren

Verfasst: 30. Mär 2026, 11:40
von Frau P
adiclair hat geschrieben: 30. Mär 2026, 11:16 Mieze Schindler hatten wir auch schon, waren aber von der Früchtemenge und -größe absolut enttäuscht. Sehr wenig und sehr kleine Früchte (und das über drei Jahre hinweg).
Und die Senga Sengana ist uns zu fest (und trägt ja nur 1x).
Mieze Schindler braucht halt eine Befruchtersorte, die du aber ja mit Senga Sengana zu haben scheinst- und wenn du die richtig gesetzt hast, dürfte es auch kein Problem geben.
Bei uns trägt Mieze Schindler reichlich, aber so riesengroße Früchte wie Supermarkterdbeeren macht sie nicht. Aber bei dem Aroma verzeihe ich es.
Senga Sengana finde ich vom Aroma her zu schwach.

Re: Erdbeeren

Verfasst: 30. Mär 2026, 11:47
von adiclair
Frau P hat geschrieben: 30. Mär 2026, 11:40Mieze Schindler braucht halt eine Befruchtersorte, die du aber ja mit Senga Sengana zu haben scheinst- und wenn du die richtig gesetzt hast, dürfte es auch kein Problem geben.
Das mit dem Befruchter lese ich jetzt zum ersten Mal... :-\ Weil wir haben eigentlich immer nur eine Sorte Erdbeeren kultiviert...

Und die Ewigi Liebi haben wir auf dem Balkon im Blumenkasten und sind damit sehr zufrieden - sowohl mit der Entwicklung als auch mit den Früchten (Größe, Menge und das öftere Tragen).

Und ich höre und sehe immer wieder die Enttäuschung von den Leuten, wenn sie im August 50 Pflanzen einpflanzen und dann im Frühjahr die Hälfte davon kaputt ist. Taugen die Pflanzen nichts mehr?

Re: Erdbeeren

Verfasst: 30. Mär 2026, 13:01
von Frau P
adiclair hat geschrieben: 30. Mär 2026, 11:47 Das mit dem Befruchter lese ich jetzt zum ersten Mal... :-\
Dann hast du schon die Erklärung für wenige und kleine Früchte. Im Abstand von einigen Miezepflanzen müssen Befruchterpflanzen sein: z.B. Korona, Ostara oder Senga Sengana blühen zeitgleich. Eigentlich steht es auf dem Etikett drauf.
Und ich höre und sehe immer wieder die Enttäuschung von den Leuten, wenn sie im August 50 Pflanzen einpflanzen und dann im Frühjahr die Hälfte davon kaputt ist. Taugen die Pflanzen nichts mehr?
Die Frage ist halt auch, warum man im Hochsommer einpflanzt? Bei Mieze (man merkt schon ein wenig, dass ich totaler Fan bin?) lässt man halt einige Ausläufer, die sie ja wie wild macht, einwurzeln und setzt sie im Oktober dann ordentlich in die Reihen wie man sie will. Dann geht auch nichts kaputt.