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Re: Dürregejammer

Verfasst: 23. Jul 2026, 20:57
von adiclair
Ich hatte das letzte Mal vor zwei Wochen den Rasen gemäht.
Ich habe dieses Jahr den Rasen nicht gedüngt (das tut dem gewiss auch mal gut).
Der Rasen wir 1x wöchentlich mit Brunnenwasser beregnet (bzw. kommt es da dann auch auf die Niederschlagsmenge an).
Alles andere bekommt ausschließlich 'Wasser von oben' (außer die Kübelpflanzen).

Re: Dürregejammer

Verfasst: 23. Jul 2026, 21:15
von Nina
Bei uns gibt es, wie bei Andreas, auch seit über einem Monat nichts groß zu mähen.
Die Hostas sehen auch zum jammern aus. :(

Re: Dürregejammer

Verfasst: 23. Jul 2026, 22:11
von Nox
mdb82 hat geschrieben: 23. Jul 2026, 20:01 GFS mit völligen Gagalauf.
43.5°C am 2. August in FFM.
Hoffentlich ein Ausreisser.
....
Was ist GFS ?

Re: Dürregejammer

Verfasst: 23. Jul 2026, 23:10
von AndreasR
@Nox: https://de.wikipedia.org/wiki/Global_Forecast_System

Deine Hosta sieht in der Tat zum Jammern aus, Nina, hier sehen die meisten zum Glück noch recht gut aus. Ich habe allerdings fast nur noch welche mit festem Laub, die scheinen recht trockenheitsverträglich zu sein. Der Rest hat Hitze, Dürre und Schneckenattacken leider nicht überlebt...

Re: Dürregejammer

Verfasst: 23. Jul 2026, 23:33
von thuja thujon
GFS ist das Amerikanische Modell für Wettervorhersagen, das mit der längsten Zeitspanne, 16 Tage. Das ungenaueste, was wohl immer wieder gut genug dafür ist, mal wieder eine Schlagzeile im Sommerloch rauszuhauen.
Starking007 hat geschrieben: 23. Jul 2026, 04:25 Da hab`s ich ja direkt gut! Meist trockenheitsverträgliche Pflanzen, null Gemüse und ab und an 6ltr. Regen....
Bei den Hauswurzen sieht es aktuell so aus. Das wäre mit ab und an mal 5 oder 6mm nicht passiert. Solche hohe Mengen blieben die letzten 6 Wochen aus. Also am 11.6. gab es 5,6mm, da hatte sich das beregnen im Regen rentiert.
Hauswurzen 20260723.jpeg
Hauswurzen trocken.jpeg

Re: Dürregejammer

Verfasst: 24. Jul 2026, 00:44
von 555Nase
Mit paar trockenen Steinen im halbleeren Minitopf ohne Wasser, würde ich sogar als Kaktus auch lieber den Pflanzenhimmel bevorzugen. 8)

Re: Dürregejammer

Verfasst: 24. Jul 2026, 06:24
von Staudo
Nina hat geschrieben: 23. Jul 2026, 21:15 Die Hostas sehen auch zum jammern aus. :(
Jammervoll. :-\ Irgendwie hat der Westen in diesem Jahr das Wetter des Osten bekommen und umgedreht. Bei uns ist selbst der ungewässerte Rasen noch grün. Das ist vollkommen ungewöhnlich.

Re: Dürregejammer

Verfasst: 24. Jul 2026, 06:30
von hobab
Stimmt - hier regnet es fast jede Woche, sehr seltsam. Sonst waren es immer eher drei bis sechs Wochen.

Re: Dürregejammer

Verfasst: 24. Jul 2026, 07:03
von Nina
:o >:( Du darfst den Thread wechseln ... ;)

Re: Dürregejammer

Verfasst: 24. Jul 2026, 08:03
von Chica
Staudo hat geschrieben: 24. Jul 2026, 06:24
Nina hat geschrieben: 23. Jul 2026, 21:15 Die Hostas sehen auch zum jammern aus. :(
Jammervoll. :-\ Irgendwie hat der Westen in diesem Jahr das Wetter des Osten bekommen und umgedreht. Bei uns ist selbst der ungewässerte Rasen noch grün. Das ist vollkommen ungewöhnlich.
Genau! Und zwar das Wetter im Osten wie es schon 10 Jahre so ist 8) . Deshalb jammern wir nicht mehr :-X . Hausgeist (im Osten), hat den Thread am 5. Juli 2018 begonnen 8) . Wirklich ungewöhnlich diesen Sommer: Gestern war es den dritten Tag so kalt und verregnet, dass ich schon mit dem Gedankem gespielt habe, den Kamin anzuzünden, bis mir dann wieder einfiel, dass wir gerade Mitte Juli haben :o ;D . Nicht aufregen, ich bin schon wieder weg ;D :-X .

Re: Dürregejammer

Verfasst: 24. Jul 2026, 08:32
von Chica
Ich lass Euch noch einen Trostschmetterling da, ein Icarus-Mädel :-* .

Bild

Re: Dürregejammer

Verfasst: 24. Jul 2026, 08:41
von Mottischa
Nina hat geschrieben: 23. Jul 2026, 21:15 Bei uns gibt es, wie bei Andreas, auch seit über einem Monat nichts groß zu mähen.
Die Hostas sehen auch zum jammern aus. :(
Hinterm Haus Nordseite sehen meine noch ganz gut aus, weil die von mir immer mal einen Schluck Wasser bekommen. In einer anderen Ecke sind sie vertrocknet + Epimedium, da sieht es ganz schlimm aus :-\

Heute morgen musste ich einige Flächen wässern und habe erstmal meine Tonne zur Hälfte gefüllt, damit das Wasser für die Tomaten abstehen kann (wir haben Brunnenwasser). Insgesamt steht der Garten noch einigermaßen gut da, allerdings sind 2 Beetflächen fast vertrocknet, Rasen hab ich eh kaum. Ich wässere trotz Brunnen so wenig wie möglich, da es letztendlich eh nur ein Tropfen auf dem heißen Stein wäre. Sonntag soll es regnen.. aber ob das wirklich so kommt?

Hier ist es übrigens so trocken, dass sogar die Dahlien leiden und das habe ich tatsächlich noch nie erlebt. Ich muss sie wirklich gießen, sonst gehen sie kaputt.

Re: Dürregejammer

Verfasst: 24. Jul 2026, 09:16
von hobab
Nina hat geschrieben: 24. Jul 2026, 07:03 :o >:( Du darfst den Thread wechseln ... ;)
Soweit ist es noch nicht, dass ich den in Regengejammer umnennen möchte - freu mich immer noch über jeden Schauer, nach so viel Jahren Dürre . Wobei wir hier immer noch mal grade etwas mehr als 200 L haben, weniger vermutlich als einige hier, die ob der Dürre wehklagen.

Re: Dürregejammer

Verfasst: 24. Jul 2026, 09:22
von Chica
228,4 l und Dahlien musste man hier schon vor 25 Jahren im Sommer gießen, weshalb ich schon 23 Jahre keine mehr habe 8) :-X .

Noch ein Trostschmetterling ;D .

Bild

Re: Dürregejammer

Verfasst: 24. Jul 2026, 09:32
von thuja thujon
Mottischa hat geschrieben: 24. Jul 2026, 08:41Ich wässere trotz Brunnen so wenig wie möglich, da es letztendlich eh nur ein Tropfen auf dem heißen Stein wäre.
Wenn man einmal angefangen hat zu gießen, sollte man es meist auch durchziehen. Ich denke Pflanzen, die schon mal gegossen wurden, halten danach weniger Trockenheit und Hitze aus.

Wenn zB eine Dahlie wegen Trockenheit einzieht, kommt die nach dem nächstbesten durchfeuchten wieder. Wenn es im September nicht mehr reicht, dann aber im nächsten Frühjahr. Sowas muss also nicht zwingend gegossen werden, bzw es könnte contraproduktiv sein, sie nur halb zu gießen, also mit der Menge zu wenig zum leben. Da können sie auch mal ganz hops gehen, weil sie anfangen, ihre Reserven zu verschwenden.