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Re: Dürregejammer

Verfasst: 24. Jul 2026, 13:13
von Mediterraneus
Nina hat geschrieben: 23. Jul 2026, 21:15 Bei uns gibt es, wie bei Andreas, auch seit über einem Monat nichts groß zu mähen.
Die Hostas sehen auch zum jammern aus. :(
Die haben kein Schneckenproblem 8)

Übel. Ganz übel.
Bei mir sind bis jetzt nur die großen Blätter verdorrt, das Herz steht noch.
Hosta im Schatten gehen noch, die haben aber ein oder zweimal ne Gieskanne bekommen.

Re: Dürregejammer

Verfasst: 24. Jul 2026, 13:17
von Mediterraneus
Aber auch dürrefeste und angepasste Pflanzungen bekommen Probleme, bzw die Performance leidet.
Ich gehe davon aus, das weggedorrtes bei diesen Pflanzen nur Zurückziehen bedeutet und sie wieder aus dem Boden austreiben können.
Die Wiese wechselt übrigens zum dritten mal die Farbe, von grün zu braun und jetzt bleicht das tote Gewebe aus zu einem Grauton.

Re: Dürregejammer

Verfasst: 24. Jul 2026, 13:22
von thuja thujon
Bei der Iris bin ich mir nie so sicher, so wirklich trocken kann die ja nicht ab.

PS: du hast Unkraut im Rasen. ;D

Re: Dürregejammer

Verfasst: 24. Jul 2026, 13:29
von Mediterraneus
Iris kann gut trocken.
Selbst nackige, schrumpelige Rhizome, die überständig aus dem Discounter stammen, werden wieder prall, wenn man sie ein paar Stunden in Wasser quellen lässt. Naja, ganz sicher bin ich nicht.

Und klar, ist da Unkraut in der Wiese. Viele Primula veris z. B. Ichbhab lange gebraucht, sie bunt zu kriegen ;D
Selbst Wegerich, der die ganze Zeit grüne Stellen im Braun bildete, schrumpelt gerade zusammen. Das einzig grüne sind Malvengewächse

Re: Dürregejammer

Verfasst: 24. Jul 2026, 13:38
von thuja thujon
Erinnert an Blühmischungen für Weinberge, vielleicht wäre das was für dich als Rasenersatz. Mit Mauretanischer Malve wäre ich aber vorsichtig.

Ja, Iris kann mal mit oder auch Laubfrei ein halbes Jahr in einem Eimer im Schuppen oder auf einem Weg vertrocknen, aber das macht sie nicht ewig mit. Wenn sie mal über den Punkt getrocknet ist, das passiert mit nicht abgehärteten Pflanzen überraschend schnell, kommt sie kaum noch wieder. Es sieht ja doch schon eher nach einem gekauften Exemplar bei dir aus, also kaum mal Hitze und trocken gesehen.

Re: Dürregejammer

Verfasst: 24. Jul 2026, 13:52
von Mufflon
Die .Mischung für Weinberge könnte hier tatsächlich als Rasenersatz taugen.
Leider ist 1kg für mich viel zu viel.

Re: Dürregejammer

Verfasst: 24. Jul 2026, 14:11
von vanille_71
"Nordrhein-Westfalen investiert in klimafreundliche Sanierungen" (web.de, 24.07.2026, 13:41 Uhr)
https://web.de/magazine/regio/nordrhein ... n-42540226
Kann da was für 100 Millionen € rumkommen?

Re: Dürregejammer

Verfasst: 24. Jul 2026, 14:35
von adiclair
Mufflon hat geschrieben: 24. Jul 2026, 13:52Leider ist 1kg für mich viel zu viel.
Du hast doch gewiss nette Nachbarn? ;)

Re: Dürregejammer

Verfasst: 24. Jul 2026, 14:36
von Mediterraneus
thuja thujon hat geschrieben: 24. Jul 2026, 13:38 Erinnert an Blühmischungen für Weinberge, vielleicht wäre das was für dich als Rasenersatz. Mit Mauretanischer Malve wäre ich aber vorsichtig.

Ja, Iris kann mal mit oder auch Laubfrei ein halbes Jahr in einem Eimer im Schuppen oder auf einem Weg vertrocknen, aber das macht sie nicht ewig mit. Wenn sie mal über den Punkt getrocknet ist, das passiert mit nicht abgehärteten Pflanzen überraschend schnell, kommt sie kaum noch wieder. Es sieht ja doch schon eher nach einem gekauften Exemplar bei dir aus, also kaum mal Hitze und trocken gesehen.
Meinst du die Iris im grauen Kalksplitt, erste beiden Fotos. Das ist eine alte gelb/rote von meiner Oma. Die wächst schon 2 Jahre dort. Ich hab aber dieses Frühjahr andere dazugepflanzt, die mussen jetzt durch.
Das Beet ist an einem Parkplatz, öffentliches Grün.
Das letzte Foto ist in meinem Garten.

In beiden Beeten sind nur ausgesuchte und ausprobierenswerte Stauden mit potentieller Trockentoleranz.
Meine "Mischung" mach ich mir selbst ;)

Re: Dürregejammer

Verfasst: 24. Jul 2026, 14:58
von Mufflon
adiclair hat geschrieben: 24. Jul 2026, 14:35
Mufflon hat geschrieben: 24. Jul 2026, 13:52Leider ist 1kg für mich viel zu viel.
Du hast doch gewiss nette Nachbarn? ;)
Die wahrscheinlich hintüber kippen, wenn ich sie darum bitte, Wildblumen zu sähen.
Die mähen immer noch ihren längst toten Rasen...
Ich bin hier die einzige, die überhaupt Stauden und Sträucher hat ab von Forsythie und Liguster.

Re: Dürregejammer

Verfasst: 24. Jul 2026, 17:00
von Gartenplaner
Mufflon hat geschrieben: 24. Jul 2026, 13:52 Die .Mischung für Weinberge könnte hier tatsächlich als Rasenersatz taugen.
Leider ist 1kg für mich viel zu viel.
Ich denke, Kräuterrasenmischungen sind da wesentlich besser geeignet, da sollten nur Arten drin sein, die auch ziemlich flach bleiben wie Klee, Gänseblümchen, Braunelle…

Z.B. Wegwarte hab ich in der Wiese.
Die, die sich in die Rasenwege ausgesät hat, kann ruckzuck 30-40cm hohe „Kandelaber“ mit Blüten schieben, die in einem Rasen stören.

Re: Dürregejammer

Verfasst: 24. Jul 2026, 17:15
von Gartenplaner
Im Hofgarten hier in Düsseldorf :'(

Bild

Re: Dürregejammer

Verfasst: 24. Jul 2026, 17:51
von Mufflon
Gartenplaner hat geschrieben: 24. Jul 2026, 17:00
Mufflon hat geschrieben: 24. Jul 2026, 13:52 Die .Mischung für Weinberge könnte hier tatsächlich als Rasenersatz taugen.
Leider ist 1kg für mich viel zu viel.
Ich denke, Kräuterrasenmischungen sind da wesentlich besser geeignet, da sollten nur Arten drin sein, die auch ziemlich flach bleiben wie Klee, Gänseblümchen, Braunelle…

Z.B. Wegwarte hab ich in der Wiese.
Die, die sich in die Rasenwege ausgesät hat, kann ruckzuck 30-40cm hohe „Kandelaber“ mit Blüten schieben, die in einem Rasen stören.
Hat auch den Vorteil, dass es das in Kleinmengen gibt.
Ich habe bei einer Firma angefragt, ob es für meinen Standort geeignet ist.
Mal sehen.
Grundsätzlich wird der "Rasen hier selten begangen, eigentlich nur, um zu den Beeten zu gelangen.

Re: Dürregejammer

Verfasst: 24. Jul 2026, 19:04
von Gartenplaner
Kräuterrasen ist genauso pfleg- und nutzbar wie „englischer Rasen“ - einmal in der Woche mähen (oder auch nur alle zwei Wochen, wie es einem besser passt), vollumfänglich begehbar (ein bisschen Einschränkung - nicht unbedingt barfuß wenn viele Blüten drin sind wegen der Bienen und Hummeln).
Er hat aber den wesentlichen Vorteil, er bleibt sehr, sehr lange grün bei Trockenheit, und das vollkommen ohne Beregnen, Düngen, „Unkrautbekämpfung“, Vertikutieren……..usw.

Ich hab keinen angelegt/gesät, er hat sich bei mir aus dem häufigen Mähen der Fläche, die ich „Großen Rasen“ nenne, ergeben, indem sich dort aus der Wiese einige Arten eingesät haben.
Das hatte den Nachteil, dass Ackerwitwenblume und eben Wegwarte sich auch in den Rasen gesät haben und es dort schaffen, bei einem zweiwöchigen Mähintervall eben relativ lange Blütenstände zu schieben, die irgendwie schon etwas stören.
Und wenn sie erst aufblühen, mag ich sie auch nicht mehr lieblos umlatschen 🤪

Die Gänseblümchen müssen an den Rasenmähern klebend des Mähtrupps eingeschleppt worden sein, die kamen zuerst nur im Großen Rasen und wandern seit Jahren langsam die Rasenwege rauf, in der Wiese wachsen sie nicht.

So sah der Rasen vor 2 Wochen aus:

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Und so im Mai/Juni:

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Die Kräuterrasensaatmischung sollte auf Boden und Feuchtigkeits/Trockenheitsangebot, soweit man das noch irgendwie abschätzen kann, abgestimmt sein.

Re: Dürregejammer

Verfasst: 24. Jul 2026, 19:20
von Mufflon
Deswegen meine Anfrage dort, die haben mehrere Angebote für unterschiedliche Flächen.