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Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)

Verfasst: 12. Apr 2026, 17:16
von Ulrich
Adiantum pedatum 'Fish Fin'
Adiantum aleuticum japonicum

Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)

Verfasst: 12. Apr 2026, 19:23
von rocambole
toll Ulrich, auch die Aufnahmen!
Fish Finn ist irgendwann vorletztes Jahr verstorben, nachdem er ein paar Jahre hier stand, der japonicum hat schon den 1. Winter nicht überlebt, trotz geschütztem und frische Standort :'( . Allgemein haben die kleinen Pfauenradfarne hier nie lange durchgehalten, der höhere dagegen schlägt sich bisher tapfer.

Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)

Verfasst: 12. Apr 2026, 21:57
von polluxverde
Die ganze Anmut der Farnaustriebe, Ulrich - klasse Aufnahmen ! Ich hatte heute ein ähnliches Auge auf ein paar Farnaustriebe -
Kettenfarn ( Ergebnis nach 3 oder 4 Jahren am Standort ..... ), Nepalschwarzschuppenfarn, Wurmfarn.

Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)

Verfasst: 13. Apr 2026, 02:32
von Gartenplaner
polluxverde hat geschrieben: 12. Apr 2026, 21:57
Kettenfarn ( Ergebnis nach 3 oder 4 Jahren am Standort ..... ), …
Welcher denn?

Ich hab jetzt nochmal nach den Polystichum unter den Mammutbäumen geschaut - sieht momentan gut aus!

Bild

Bild

Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)

Verfasst: 13. Apr 2026, 02:39
von LissArd
Hier geht‘s nun auch endlich los mit dem Austrieb. Einige Farne hatten noch so schöne gesunde Altwedel, dass ich es nicht übers Herz gebracht habe, komplett zurückzuschneiden, habe stattdessen nur geschnitten, was dem Neuaustrieb im Weg war (und die Sicht darauf versperrte). Den Elefantenrüsselfarn hätte ich praktisch gar nicht schneiden müssen, der war den ganzen Winter durch so grün wie im
Sommer, ohne jeden Frost- oder Wintersonnenschaden. Aber da wäre es eine Schande, die neuen Triebe in der Blattmasse zu übersehen, sie sind meine absoluten Favoriten. Außerdem dann noch Dryopteris erythrosora und die flauschigen Triebe von Polystichum set. Plumosum Densum.

Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)

Verfasst: 13. Apr 2026, 10:54
von pearl
toll, besonders der Dryopteris atrata. Der wollte bei mir nicht, keine Ahnung warum. Zu trocken an der Stelle, nehme ich an.
.
Ich schneide Wedel auch nicht ab. Die Farne sind schon groß, die können selber damit klarkommen. Bis jetzt sind die Wedel grün, liegen aber lang ausgebreitet auf dem Boden.

Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)

Verfasst: 13. Apr 2026, 12:39
von LissArd
Bei mir sind die alten Wedel der wintergrünen Farne im Frühjahr meist matschig-braun und liegen ebenfalls platt am Boden. Doch obwohl (oder vielleicht weil…?) wir in diesem Jahr den nassesten Winter seit langem hatten, stand der Elefantenrüsselfarn noch prima da. Ich habe ihn vor zwei Jahren unter den Gehölzen weggeholt, da kümmerte er so leidlich vor sich hin. Seit er heller steht und vermutlich auch etwas mehr Regen abbekommt (gegossen wird hier ja nicht) geht es ihm sichtbar besser. So sah er Ende letzter Woche noch ungeschnitten aus:

Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)

Verfasst: 13. Apr 2026, 18:10
von Gartenplaner
Das ist aber wirklich ein sehr schöner, großer Horst!
Meiner ist nach Jahren an eher feucht bleibender Stelle auf meinem kalkhaltigen Töpferlehm wesentlich kleiner, kommt aber die letzten 2 Jahre so langsam in Fahrt - was hast du denn für Boden?
pearl hat geschrieben: 13. Apr 2026, 10:54
Ich schneide Wedel auch nicht ab. Die Farne sind schon groß, die können selber damit klarkommen. …
Ja, definitiv.
Ich lass die Wedel an den Farnen in den Beeten auch dran.
Im Gartenhof würde das eine sehr unordentlich wirkende, deutlich sichtbare Schicht an/um die Farne bilden, die mir zu wüst dort aussieht, deshalb schneid ich da ab.

Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)

Verfasst: 13. Apr 2026, 19:51
von Starking007
Dem ist es hier zu kalt, zu kalkig usw......
Schade, aber dafür hab ich anderes!

Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)

Verfasst: 14. Apr 2026, 00:57
von LissArd
Gartenplaner hat geschrieben: 13. Apr 2026, 18:10 Das ist aber wirklich ein sehr schöner, großer Horst!
Meiner ist nach Jahren an eher feucht bleibender Stelle auf meinem kalkhaltigen Töpferlehm wesentlich kleiner, kommt aber die letzten 2 Jahre so langsam in Fahrt - was hast du denn für Boden?
Ursprünglich war hier alles schwerer roter Lehm, fast betonartig verdichtet und beinahe nur mit Presslufthammer zu bearbeiten, wenn er völlig trocken war. Über die letzten zwanzig Jahre habe ich immer wieder Lavasplitt, Sand und reichlich Laubhumus eingearbeitet. Flächen die ich noch nicht bepflanzen konnte, hatte ich stets dick mit Miscanthus- oder Pinienmulch bedeckt, der sich über die Jahre zusätzlich in den Boden eingearbeitet hat.

Inzwischen sind die bepflanzten Flächen ein recht angenehmer dunkelbrauner Lehm-Humus-Mix. Weit davon entfernt “feinkrümelig” zu sein, aber nicht zu vergleichen mit dem ehemaligen Beton-Lehm. Ich habe ja nur 300 qm Garten, da ließ sich das auch als “Ein-Frau-Kommando” und ohne Maschineneinsatz einigermaßen gut bewerkstelligen. Bis auch das letzte Stück Rasen Vergangenheit war und ich mich einmal von hinten nach vorne durch die Böden gearbeitet hatte, sind dennoch fast zwei Jahrzehnte vergangen. Dafür dominieren jetzt Moose, Flechten, Farne und Schattenpflanzen: Grün in allen Schattierungen… und ab und an ein übersichtlicher Klecks Farbe (jetzt wo der rote Lehm als Komplementärkontrast fehlt 😄) … so mag ich das.

Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)

Verfasst: 14. Apr 2026, 08:07
von Waldschrat
LissArd hat geschrieben: 13. Apr 2026, 12:39 Bei mir sind die alten Wedel der wintergrünen Farne im Frühjahr meist matschig-braun und liegen ebenfalls platt am Boden. Doch obwohl (oder vielleicht weil…?) wir in diesem Jahr den nassesten Winter seit langem hatten, stand der Elefantenrüsselfarn noch prima da. Ich habe ihn vor zwei Jahren unter den Gehölzen weggeholt, da kümmerte er so leidlich vor sich hin. Seit er heller steht und vermutlich auch etwas mehr Regen abbekommt (gegossen wird hier ja nicht) geht es ihm sichtbar besser. So sah er Ende letzter Woche noch ungeschnitten aus:
Ein Träumchen :D

Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)

Verfasst: 14. Apr 2026, 09:13
von pearl
LissArd hat geschrieben: 14. Apr 2026, 00:57 Ursprünglich war hier alles schwerer roter Lehm, fast betonartig verdichtet und beinahe nur mit Presslufthammer zu bearbeiten, wenn er völlig trocken war. Über die letzten zwanzig Jahre habe ich immer wieder Lavasplitt, Sand und reichlich Laubhumus eingearbeitet. Flächen die ich noch nicht bepflanzen konnte, hatte ich stets dick mit Miscanthus- oder Pinienmulch bedeckt, der sich über die Jahre zusätzlich in den Boden eingearbeitet hat.
.
Inzwischen sind die bepflanzten Flächen ein recht angenehmer dunkelbrauner Lehm-Humus-Mix. Weit davon entfernt “feinkrümelig” zu sein, aber nicht zu vergleichen mit dem ehemaligen Beton-Lehm. ... Bis auch das letzte Stück Rasen Vergangenheit war und ich mich einmal von hinten nach vorne durch die Böden gearbeitet hatte, sind dennoch fast zwei Jahrzehnte vergangen. Dafür dominieren jetzt Moose, Flechten, Farne und Schattenpflanzen: Grün in allen Schattierungen… ...
vorbildlich! Sehr toll. Da bekomme ich Lust deinen Garten zu besuchen. :D

Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)

Verfasst: 18. Apr 2026, 09:10
von polluxverde

Kettenfarn ( Ergebnis nach 3 oder 4 Jahren am Standort ..... ), …
[/quote]

Welcher denn?

Woodwardia unigemmata -- scheint viel gärtnerische Geduld gefragt zu sein ....

Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)

Verfasst: 18. Apr 2026, 09:43
von Gartenplaner
Hmmm….🤔
Ist das eine Pflanze aus ner Brutbulbe?
Ich hatte 2x größere Startpflanzen, und die wuchsen - wenn sie gleichmäßig feucht genug standen - gleich weiter.
‘Crispa’ hat inzwischen 4 Brutbulbenjungpflanzen hervorgebracht, die ebenfalls nicht so langsam wachsen 🤷‍♂️

Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)

Verfasst: 18. Apr 2026, 09:49
von polluxverde
Brutbulbe / Teilstück -- weiß ich nicht. Der Farn kommt nicht aus aus einer Staudengärtnerei vor Ort, sondern aus dem onlineshop einer
europäischen Staudengärtnerei. Er bleibt unter Beobachtung ;-)