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Re: Dürregejammer
Verfasst: 28. Sep 2026, 11:46
von Gartenplaner
Staudo hat geschrieben: ↑28. Sep 2026, 10:27
Die CO2-Abgabe im Kasten klingt, die Temperatur nach unten sinkt!
Klimawandelkatastrophen beheben wird jedenfalls inzwischen ein Vielfaches kosten, als wenn man vor 30 Jahren mit weitgehenderen Verhaltensänderungen angefangen hätte.
Aber egaaaal, Staudos Kinder und Enkel müssens halt dann stemmen

Re: Dürregejammer
Verfasst: 28. Sep 2026, 12:00
von Tempel-Hof-Gärtner
Hätte, hätte, Fahrradkette...
Immerhin haben wir ja nun eingesehen: Die Illusionen der Vergangenheit tragen nicht mehr und so müssen wir nun halt erstmal gaaaanz viel Geld in die Verteidigung der Freiheit stecken, damit der Russe nicht deswegen kommt, weil wir die richtigen Prioritäten gesetzt haben und man es hier dereinst wieder aushalten kann, während man im Kreml in der Gluthitze nicht mehr arbeiten kann...
Ach Herr, lass (Hirn) regnen - damit der Beitrag nicht zu sehr off topic daherkommt...

Re: Dürregejammer
Verfasst: 28. Sep 2026, 12:21
von Gartenplaner
Tja, beides “müssen” wir - leider.
Auf die Verteidigungsausgaben würden wohl die meisten liebend gern verzichten, allerdings hat Herr Putin sich ja in eine Lage hineinmanövriert, wo verzweifelte Flucht in einen weiteren Angriffskrieg nach vorn leider nicht unwahrscheinlich ist.
Abgesehen davon, dass eine “europäische Armee” auch schon vor 20 Jahren sinnvoll gewesen wäre.
Als Bürger eines Landes, das zweimal überfallen wurde nehme ich die Bedrohung sehr ernst.
Re: Dürregejammer
Verfasst: 28. Sep 2026, 12:28
von thuja thujon
Um bei Köpfen (Kohlköpfe, Salatköpfe) Innenbrand zu vermeiden, haben sich je nach Temperatur vorbeugende oder intervallmäßige Kühlungsberegnungen in der Praxis durchgesetzt. In wie weit die Bundeswehr einen Beitrag zum Klimaschutz leistet, kann ich nicht erkennen. Ich denke sie tritt eher als Klimaverpester auf.
Re: Dürregejammer
Verfasst: 28. Sep 2026, 13:01
von Drainagefan
Ich muss mal wieder meine Denkweise korrigieren. Wie können Palmen direkt neben dem Fluß vertrocknen? Sollte da nicht ausreichend Grundwasser sein?
Ich habe ein Video von einem Freund erhalten und Screenshots gemacht. Es geht um den Palmenhain von Preveli auf Kreta.
Limni Preveli führt also ausreichend Wasser. Ein bisschen treiben die Palmen wieder.
Meine steht einfach im Garten, kein Bach oder Fluß in der Nähe und wird nie gegossen.
TRACHYCARPUS FORTUNEI
Habe ich da einfach Glück oder sind 37° Maximum dann doch was anderes als über 40°?
Re: Dürregejammer
Verfasst: 28. Sep 2026, 13:44
von Tempel-Hof-Gärtner
Gartenplaner hat geschrieben: ↑28. Sep 2026, 12:21
Tja, beides “müssen” wir - leider.
Auf die Verteidigungsausgaben würden wohl die meisten liebend gern verzichten, allerdings hat Herr Putin sich ja in eine Lage hineinmanövriert, wo verzweifelte Flucht in einen weiteren Angriffskrieg nach vorn leider nicht unwahrscheinlich ist.
Abgesehen davon, dass eine “europäische Armee” auch schon vor 20 Jahren sinnvoll gewesen wäre.
Als Bürger eines Landes, das zweimal überfallen wurde nehme ich die Bedrohung sehr ernst.
Als Bürger eines Landes, dass (mindestens) drei Mal überfallen wurde, würde ich das an Putins Stelle auch tun...
Immer wieder erstaunlich, dass aus der West-Perspektive dieser historische Bogen einfach nicht in den Sinn kommt und die Geschichte immer erst mit dieser wahrlich unappetitlichen Invasion 2022 beginnt...
Der Klima-Beitrag der Bundeswehr ist schon im nicht-Einsatz eineindeutig negativ, egal unter welchem Aspekt. Über die ökologischen Kosten im sogen. "Ernstfall" kann man nur spekulieren...
Aber wenn sie von den reichlich Penunzen ne Lösch-Hubschrauberflotte für die nächste Waldbrand-Saison anschaffen würde, dann könnte man zumindest über eine teilweise sinnvolle Mittelverwendung sprechen...

Re: Dürregejammer
Verfasst: 28. Sep 2026, 14:05
von Gartenplaner
Drainagefan hat geschrieben: ↑28. Sep 2026, 13:01
…
Habe ich da einfach Glück oder sind 37° Maximum dann doch was anderes als über 40°?
Wenn das Trachycarpus da auf Kreta sind, würde ich jedenfalls die Hitze als zu heftig in Betracht ziehen, die kommen aus eher feucht-gemäßigten Bergwäldern.
Re: Dürregejammer
Verfasst: 28. Sep 2026, 14:53
von Gartenplaner
Tempel-Hof-Gärtner hat geschrieben: ↑28. Sep 2026, 13:44
…
Als Bürger eines Landes, dass (mindestens) drei Mal überfallen wurde, würde ich das an Putins Stelle auch tun...
Immer wieder erstaunlich, dass aus der West-Perspektive dieser historische Bogen einfach nicht in den Sinn kommt und die Geschichte immer erst mit dieser wahrlich unappetitlichen Invasion 2022 beginnt...

…
Erstaunlich, welche Historie man sich für manche persönliche Weltvorstellung so herauspickt, anstatt den gesamten Geschichtsverlauf zu betrachten.
Abgesehen davon, wie sehr Russland sich in den letzten Jahrhunderten auf Kosten von Nachbarn entwickelt hat, sind mir auch die Einmärsche bei den “Verbündeten” ab nach dem 2. Weltkrieg suspekt.
Und bezüglich Bundeswehr-Klima-Whataboutism - schön wäre, wenn weit umfangreicher die Klimawirkung von vielem menschlichem Tun -z.B. Fleischkonsum

- so penibel betrachtet und bewertet würde

Re: Dürregejammer
Verfasst: 28. Sep 2026, 16:08
von Tempel-Hof-Gärtner
Abgesehen davon, dass wir hier ja "eigentlich" ein anderes offizielles Thema haben: Imperiale Politik war in der größeren Vergangenheit keine Erfindung des Zarenreichs, sondern gehörte lange zum "guten Ton" staatlicher Entwicklung & Expansion. Und Maßnahmen zur "Mitbestimmung" der politischen Ausrichtung waren (und sind) gerade auch nach WK-II gewiss kein russisches / sowjetisches Privileg gewesen...
Die Expansionismus-Geschichte "sollte" (eigentlich) mit dem Völkerbund historisch überwunden gewesen sein. Doch dieser strukturelle Quantensprung im zwischenstaatlichen Umgang hat im ersten Anlauf leider ebensowenig geklappt hat wie der spätere Versuch mit der UNO (bislang) funktioniert, woran nicht zuletzt dieses Land ja einen gewissen Anteil für sich verbuchen darf.
Auch
deswegen würde ich mich jedenfalls sehr freuen, wenn "unsere" Bundeswehr als Lehre aus der Geschichte nicht (wieder) "Kriegstüchtigkeit", sondern Friedensfähigkeit inkl. einer (gerne auch weltweiten) Krisen-Reaktions-Fähigkeit bei Umwelt-Katastrophen oder auch bei "robusten" UNO-Mandaten auf die Waage der Geschichte stellen würde!
Der jetzige Irrweg ist jedenfalls FATAL und passt zum Dürregejammer zwar in einem erweiterten / übertragenen Sinne, gehört aber letztlich NICHT hierhin.
Und damit meinerseits gerne mal wieder Ende der Durchsage, damit wir uns wieder dem "Wichtigeren" bzw. Eigentlichen widmen können...
Palmen, die am Rande eines Flusses verdorren, das ist schon ne interessante Frage! Gibt's dazu denn nen Erklärungs-Ansatz?
Re: Dürregejammer
Verfasst: 28. Sep 2026, 16:34
von Mediterraneus
verdorrendiedenn?
Re: Dürregejammer
Verfasst: 28. Sep 2026, 16:40
von Tempel-Hof-Gärtner
Zumindest tun sie ja ein bisserl so als ob...
Aber wenn es SO starke Zweifel an der Verdorrens-Theorie gibt: Mausern sie sich gerade etwa turnus-mäßig und alles eigentlich im grünen Bereich...?
Re: Dürregejammer
Verfasst: 28. Sep 2026, 16:46
von thuja thujon
Möglich, kann auch ein Hitzeschaden vom Sommer sein. Trockenheit und Hitze sind 2 verschiedene Dinge. Um die Symptome zuzuordnen, erkennt man zu wenig auf den Bildern.
Re: Dürregejammer
Verfasst: 28. Sep 2026, 16:51
von thuja thujon
Hier mal 2 Beispiele, auf was man achten kann.
Trockenstress, hier bei Feige, ist oft reversibel, also die Pflanze erholt sich wieder, wenn rechtzeitig vor dem vertrocknen Wasser verfügbar wird.
Hitzeschäden erholen sich in der Regel nicht, da Gewebe zerstört wurde. Links auf der Sonnenseite erkennbar, rechts die Nordwestseite der Süßkirsche ist weniger betroffen.
Re: Dürregejammer
Verfasst: 28. Sep 2026, 16:53
von husar2003
Der Tetzelkasten war der Kasten zum Sammeln der Erlöse aus dem Ablassverkauf. Um die Menschen zum Kauf zu bewegen, ließ Tetzel einen Teufel auf den Kasten malen, der die armen Seelen im Fegefeuer quält. Darüber stand geschrieben: „Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Feuer springt.“
Das Geld wurde übriges damals wie heute eher zweckentfremdet genutzt und zur Erpressung mit Unwissenheit und Angst gearbeitet. Die CO2-Abgabe als gutes Gewissen für den großen SUV oder die Flugreise.....

Re: Dürregejammer
Verfasst: 28. Sep 2026, 16:59
von Drainagefan
Gartenplaner hat geschrieben: ↑28. Sep 2026, 14:05
Wenn das Trachycarpus da auf Kreta sind,
Es sind vermutlich Phoenix-Palmen und wie eine Palme direkt am Fluß verdurstet, ist für mich nicht nachvollziehbar und ich kann mir vorstellen, dass es dort heuer schon wieder gebrannt hat.
https://web.archive.org/web/20130512104 ... iteid=9826
Aus 2010:
Komplett von den Flammen vernichtet wurde der Palmenwald von Preveli. Es handelt sich dabei um den zweitgrößten Palmenwald auf Kreta.
Meines Wissens haben sich die Palmen vom Brand in 2010 großteils erholt.