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Re: Welcher Schlauchanschluß?

Verfasst: 30. Jul 2026, 14:01
von thuja thujon
Das andere kommt halt danach dran. Wenn der Viererverteiler nicht mehr durchlässt, ist das halt so.

Re: Welcher Schlauchanschluß?

Verfasst: 30. Jul 2026, 14:03
von Gänselieschen
In der Tat - es klappt z.B. besser, wenn ich vorn am 4er nur einen Hahn öffne und an einer anderen Zapfstelle noch einen weiteren.

Ein Sprenger finde ich bei 800 W zu teuer.... da muss mehr rumkommen.....

Neue Tropfschläuche gehen erst in der nächsten Saison; das wäre doppelte Arbeit...

Re: Welcher Schlauchanschluß?

Verfasst: 30. Jul 2026, 14:12
von thuja thujon
Wenn mehr rumkommen soll, musst du deine Verteilerstation überdenken und die Flaschenhälse ausbauen.
Deine Pumpe kann 3 mit groß genugen Schläuchen (auf +- ebenem Gelände).
Eine Ringleitung für 3 Regner ist schnell zusammengebaut, du brauchst nur etwas mehr Schlauch weil du wieder zurück musst. Aber wenn die Regner eh dort stehen bleiben, wo sie stehen, ist das eine einfache Geschichte.

Re: Welcher Schlauchanschluß?

Verfasst: 30. Jul 2026, 15:11
von ju_wien
thuja thujon hat geschrieben: 30. Jul 2026, 11:48 Das mit dem verdunsten, schreibe das lieber nicht so oft ab. Die meisten Verluste kommen nicht durch Verdunstung, sondern durch Wind.
Man kann das messen, in dem man eine definierte Wassermenge versucht auf die Zielfläche zu bringen, und misst hinterher, wie viel tatsächlich auf die Zielfläche gekommen ist. Wenn man die Gefäße in regelmäßigen Abständen aufstellt, kann man so zudem ermitteln, wo eher zu viel Wasser hin kommt und wo zu wenig. Also was später überwässerte bzw unterwässerte Bereiche sind. Das ist auch wichtig um Wasser zu sparen, man möchte ja möglichst nicht auf einer Fläche doppelt so viel wässern, nur um die Stelle wo am wenigsten hinkommt, ausreichend zu versorgen.

Wasserverteilgenauigkeit Eimer.jpeg
Dieser Test sieht für Rasenbewässerung zweckmäßig sein. Damit kann ich zB messen, wie sich die Wassermenge eines Regners oder Sprühers in der maximal möglichen Kreisfläche aufteilt (und wo ich den nächsten Regner platzieren muss, damit keine trockenen "Inseln" entstehen. Aber wenn da Pflanzen stehen (Gemüse, Sträucher, Bäume), landet ein großer Teil des Wassers auf den Blättern und wird von dort verweht oder verdunstet eben, anstatt bei den Wurzeln zu landen.

Re: Welcher Schlauchanschluß?

Verfasst: 30. Jul 2026, 15:41
von thuja thujon
Das ist Interzeption und tritt bei Rasen genauso auf. Da kann der Wind aber kaum noch was verwehen, das Wasser, dass der Wind von den Blättern weht, wird im Nahbereich und damit Wurzelraum landen.
Grundregel beim Bewässern ist, dass das Wasser an den Wurzeln ankommen soll. Deshalb sind ausreichend hohe Gaben notwendig. Jeden Tag mit der Gießkanne die Tomaten gießen ist Grundverkehrt und Wasserverschwendung, da ineffektiv. Auch bei leichten Böden reicht eine Wassergabe für mindestens 2-3 Tage. Der Gemüsebau hier nutzt genau diese Regner und kommt gut damit klar. Sie werden ab und an auch zum kühlen eingesetzt.

Re: Welcher Schlauchanschluß?

Verfasst: 30. Jul 2026, 15:56
von thuja thujon
ju_wien hat geschrieben: 30. Jul 2026, 15:11ein großer Teil des Wassers auf den Blättern und wird von dort verweht oder verdunstet eben, anstatt bei den Wurzeln zu landen.
Der größte Teil landet tatsächlich auf den Blättern, geht dort aber nicht verloren, sondern tropft ab, auf den Boden. Kommt also dort hin, wo er hin soll. Das heißt, es ist gut so.
Das, was nach dem Wässern auf dem Laub zurückbleibt ist prozentual relativ wenig.
In Prozent bei Möhren zB 2,5%.
Screenshot 2026-07-30 154830.png


Bei Rasen etwa 1%.
Screenshot 2026-07-30 154753.png
Der niedrige einstellige Prozentbereich ist Naturwissenschaftlich betrachtet nicht der größte Teil.

Re: Welcher Schlauchanschluß?

Verfasst: 30. Jul 2026, 19:02
von ju_wien
Sowohl Möhren als auch Grashalme sind sehr schmal. Zahlen für Blattgemüse habe ich auf die Schnelle nicht gefunden, aber je gekräuselter die Blätter sind, desto schlechter fließt das Wasser ab und dann oft in Richtung "Herz" der Pflanze, von wo es nicht ablaufen kann.

Bei Tomaten ist das Gießen, wie schon früher erwähnt, Ansichtssache. Erich Stekovics sagt, dass man sie gar nicht gießen soll. Allerdings befinden sich seine Felder im burgenländischen Seewinkel und da dürfte die Bodenfeuchtigkeit deutlich höher sein als im Nordosten Wiens. Andere verwenden Ollas und ähnliches, damit die Tomaten laufend Wasser bekommen. Und die Blütenendfäule tritt auch auf, wenn die Pflanze unzureichend bewässert wird und deshalb das Calcium aus dem Boden nicht aufnehmen kann. (Was genau "unzureichend" ist und ob ein Löffel voll Hornspäne im Pflanzloch schon "zu viel" Stickstoff sind, wird leider verschwiegen https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Dunk ... le101.html https://www.meine-ernte.de/selbstversor ... endfaeule/)

Zum Interzeptionsverlust in Wäldern gibt es bei Wikipedia Zahlen:
"Der Interzeptionsverlust beträgt in Nadelwäldern 30–40 % des jährlichen Gesamt-Niederschlags.[1] Die Interzeptionsverluste sind in Laubwäldern mit 15–25 % im Allgemeinen geringer, bei unbelaubten Bäumen betragen sie nur noch 4–7 %.[2]" https://de.wikipedia.org/wiki/Interzeption_(Hydrologie)

Re: Welcher Schlauchanschluß?

Verfasst: 20. Aug 2026, 16:11
von Amur
Zwar schon ne Weile her aber trotzdem:
Gänselieschen hat geschrieben: 13. Jul 2026, 08:06 ...
Für Geka bin ich noch nicht bereit. 8)
Da stimme ich zu. Den Mist kenn ich von früher - nie wieder.
Gänselieschen hat geschrieben: 13. Jul 2026, 08:06
Der 4er Gardena-Verteiler geht von 3/4 am Hahn auf 4x 1/2 Papa. Dafür brauche ich eine Lösung.
....
Du kannst die Anschlusstücke abschrauben und gegen 3/4" male austauschen. Zumindest einen 3/4 " kann er gut versorgen. Ob er 2 (einen auf jeder Seite auch voll schafft weis ich nicht, hab ich noch nicht probiert. Dann gleich mit den 3/4" Kupplungen auf dem 3/4" Schlauch weiter. Selbst wenn man dann die letzten paar Meter nur noch mit Halbzoll fährt hat man deutlich besseren Durchsatz. Wichtig ist ein guter Schlauch. Die Billigdinger verzwirbeln und knicken und sind auch nicht effektiv oder man muß an jeder Ecke hinterher sein, dass es keinen Knick gibt. Da lohnen sich ein paar Euro mehr für den Schlauch.

Re: Welcher Schlauchanschluß?

Verfasst: 20. Aug 2026, 16:29
von Amur
So sieht das bei mir aus. Bild Die beiden rechten Anschlüsse sind auf 3/4" umgebaut. Gibts sogar komplette Sätze von Gardena der sogenannte 3/4" Hahnanschlussatz.

Übrigens sind die Dinger nicht frostfest. Mein erster hielt aber trotzdem gut 15 Jahre aus. Wenn man eine Seite öffnet und nach unten dreht sollte er auch immer auslaufen und dann müsste er halten. Vergesse ich aber meistens..... Der neue hat auch schon wieder 3 Jahre ausgehalten.

Re: Welcher Schlauchanschluß?

Verfasst: 20. Aug 2026, 17:15
von hobab
Alles richtig bis auf das Geka- Dissen. Alles was man nicht öfters anfässt mach ich mit Geka, das hält ein Leben. Gardena geht leicht an und ab und kaputt, wenn man die öfters nutzt fangen die nach kurzer Zeit an zu lecken und nach einer Saison müssen sie ausgetauscht werden. Viel teurer als Geka halt, aber leichter zu bedienen.

Re: Welcher Schlauchanschluß?

Verfasst: 20. Aug 2026, 18:39
von Amur
hobab hat geschrieben: 20. Aug 2026, 17:15 Alles richtig bis auf das Geka- Dissen. Alles was man nicht öfters anfässt mach ich mit Geka, das hält ein Leben. Gardena geht leicht an und ab und kaputt, wenn man die öfters nutzt fangen die nach kurzer Zeit an zu lecken und nach einer Saison müssen sie ausgetauscht werden. Viel teurer als Geka halt, aber leichter zu bedienen.
Das "alles was man nicht anfasst" ist das Stichwort. In den meisten kleinen Gärten werden die Schläuche mal hierhin, mal dorthin gelegt. Mal ist die Gartenspritze dran, mal ein Regner, mal ne Dusche, mal hängt man einen 2. Schlauch als Verlängerung dran wenns ums Haus rum geht. Usw.
Wir hatten die Dinger früher bei meinen Eltern. Was hat man geflucht weil man die von Hand nicht mehr aufbrachte. Gar nicht zu reden davon wenn sie mal länger auf dem Schlauch waren und runter gemacht werden sollten..... Und rausgesifft hat es da auch oft genug, schon weil die Hersteller ihre Produkte auch nicht so genau abgestimmt hatten. Und bei billigen Schläuchen mußte man Schlauchschellen rum machen dass die droben blieben. Aber vielleicht ist das heute ja besser......
Ich hab hier noch einen ganzen Eimer voll von dem alten Zeug. Irgendwann wandert das in den Schrott, Messing wird gut bezahlt.
Die Standardverbinder sind relativ billig. Aber wenn es dann an die schönen Messingspritzen geht, dann sieht das schnell anders aus. Und Frostfest sind die genauso wenig.

Re: Welcher Schlauchanschluß?

Verfasst: 20. Aug 2026, 19:58
von adiclair
hobab hat geschrieben: 20. Aug 2026, 17:15Alles richtig bis auf das Geka- Dissen.
Und was machst du?
Gardena geht leicht an und ab und kaputt, wenn man die öfters nutzt fangen die nach kurzer Zeit an zu lecken und nach einer Saison müssen sie ausgetauscht werden. Viel teurer als Geka halt, aber leichter zu bedienen.

Re: Welcher Schlauchanschluß?

Verfasst: 20. Aug 2026, 20:04
von hobab
An Schlauchwagen, festen Verbindungen am Wasserhahn etc. Geka (das sind die meisten Verbindungen bei mir), aber da wo ständig mal Brause, mal der eine oder andere Sprenger dran hängt, halt Gardena. Wobei mich das ständig neu kaufen schon echt nervt.

Re: Welcher Schlauchanschluß?

Verfasst: 20. Aug 2026, 20:29
von Gartenplaner
Ich hab vor 2 Wochen eine Kupplung von Gardena ausgewechselt, die sicher 10 Jahre oder älter war.
Seit 5 Jahren liegt sie Winters wie Sommers draußen.
Die Zughülle der Kupplung war vor 2 Jahren gesplittert, ich war zu faul, auszuwechseln.
Jetzt war noch ein weiteres Stückchen abgebrochen, deshalb riss ich mich zusammen und wechselte.
Dicht war die Kupplung übrigens trotz allem immer noch.

Re: Welcher Schlauchanschluß?

Verfasst: 21. Aug 2026, 00:14
von Hyla
Hier fliegen auch noch Gardena-Teile rum, die zwanzig Jahre auf dem Buckel haben. Sind nicht immer montiert, es hat sich halt ein Fundus angesammelt wegen der Umstellung von 1/2" auf 3/4" nach wenigen Jahren. ::)

An den Hahn Geka macht Sinn, aber ich mag keine zwei Systeme mischen. Und bei Geka, ich hab's ja schon mal erwähnt, habe ich mir so die Hände ruiniert, daß ich da auch ne Sperre habe.

Das Problem war, daß die Kupplungen auf Erde keinen Schaden nehmen, das ist richtig, da hängt 'nur' die Erde dran, aber schmeißt man die auf Betonplatten oder Asphalt rum, kriegen die Grat. Und die elenden Schlauchschellen sind seltenst sauber entgratet und rund gefeilt. Im Spätherbst/Winter die reine Freude, sich die klammen Pfoten aufzureißen.

In den kleinen Klitschen sparen sie ja an allem. Da werden keine neuen Kupplungen gekauft und auch keine neuen Dichtungen. Je älter die Gärtnerei desto übler oft das Arbeitsmaterial. Ich habe da gute Einblicke erhalten. :-X