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Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere
Verfasst: 25. Mai 2026, 11:42
von hqs
Habe jetzt auch mal "groß" geerntet und die beiden Sträucher durchgepflückt. Ertrag insgesamt 150 g, Geschmack sauer mit sauer und sauer... und etwas herb. Echt nix tolles.
Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere
Verfasst: 25. Mai 2026, 11:55
von mora
Ich finde ab 12 Brix werden sie gut und auf 12 Brix kommt man m.M.n. nur mit Abdecken, Vögel holen die schon viel früher....
Bitter sind hier die allerwenigsten
Waren ungelogen über 4kg von einem Strauch und das bei einem sehr trockenen April.
2 Haupterntedurchgänge und dazwischen immer mal eine Schale...
Foto von gestern, 2kg:
Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere
Verfasst: 25. Mai 2026, 14:45
von 555Nase
"Unglaublich" mora, den Strauch/Sorte sollte man vermehren.
Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere
Verfasst: 25. Mai 2026, 15:53
von cydorian
mora hat geschrieben: ↑25. Mai 2026, 11:38
Wenig Blütenansatz würde ich auf evtl zu schattig schieben?
Vollsonnig stehen bei mir Kalinka, Wojtek, Czulymskaja, Docz Velikana, Autora, Boreal Beauty. Jüngst kamen noch Lenita und eine Nummersorte dazu. Halbschattig habe ich auch einige Sorten. Schliesslich wollte ich wissen, ob "es an der Sorte liegt" und habe eine Sortenbandbreite probiert. Was halbschattig steht, hat noch weniger. Insoweit stimmt es, dass Halbschatten zu weniger Blüten führt, was eine richtige, aber wertlose Aussage ist, weil sonniger Standort auch nicht zu vielen Blüten mit guten Erträgen führt. Ich will eigentlich nicht wissen, was noch schlechter ist, sondern ich will wissen, wie es gut werden kann.
Bezüglich der Sorteninflation bin ich auch skeptisch. Bis auf die Wuchshöhe und Reifezeit gibt es keine Möglichkeit festzustellen, ob 1. die Sorten echt sind und 2. die Sorten überhaupt so unterschiedliche Eigenschaften haben, dass man sie Sorten nennen kann. Auch die Wuchshöhe ist fraglich. An meinem Standort werden die einfach nicht so hoch wie gerne beschrieben.
Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere
Verfasst: 25. Mai 2026, 16:50
von Beeren_Streuobst
Heute bin ich auf eine Sorte mit vergleichsweise großen, länglichen Früchten (1,1 g pro Beere) gestoßen, die alle einen basalen Hohlraum aufweisen; damit unterscheidet sich diese Sorte klar von allen anderen im Garten.
