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Rosentöpfe

Verfasst: 11. Dez 2006, 09:02
von lula
Ich brauche nächstes jahr unbedingt froße Rosentöpfe, denn die normalen Töpfe sind für Rosen auf Dauer ja nichts, und da ich keinen Garten habe leben meine rosen nur in Töpfen.Jetzt habe ich mal gegoogelt und nur das gefunden:http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_/302-6 ... Go=Gokennt jemand vielleicht noch einen Online Shop bei dem man rosentöpfe bestellen kann?Vielen Dank ;)

Re:Rosentöpfe

Verfasst: 11. Dez 2006, 09:50
von rorobonn †
...meist haben die großen gartencenter u.ä. gute herbstangebote..manche "einzelgeschäfte" bieten ihre "alte" restkollektion auch zum stark reduzierten preis an...ich wüdre da mal schauen...habe selber schon echte "schnäppchen gemacht" ;) :D

Re:Rosentöpfe

Verfasst: 11. Dez 2006, 09:51
von tapir
Als ich mit dem Kultivieren von Rosen und Clematis (die ja ebenfalls Tiefwurzler sind) in Töpfen begann, war ich ziemlich erfolglos bei der Suche nach hohen, schlanken, frostfesten Gefässen.Ich habe mir dann so geholfen: im Großhandel riesige Plastiktöpfe (80 cm Durchmesser) gekauft und gleich mehrere Pflanzen in einen Topf gesetzt. Je nachdem, wie gut die Rose sich entwickelt hat, habe ich dann die "Begleitpflanzen" nach ein bis zwei Jahren wieder entfernt und in einen seperaten Topf gepflanzt. Für eine kleine Strauchrose und eine Zwerg-Clematis plus ein paar Einjährige und Zwiebelblumen ist aber allemal genug Raum in so einem großen Topf.Für einen bestimmten Platz, an dem ich keine runden Kübel brauchen konnte, habe ich mir aus Holzbrettern (4 cm dick) eine passende Kiste bauen lassen, die innen mit Teichfolie gegen zu rasches Durchmorschen geschützt ist. Mittlerweile müßtest du aber in Gartencentern doch schon für Rosen passende Gefäße finden können, momentan scheint es mir einen regelrechten Trend zum schmalen, hohen Topf zu geben. Man kann aber auch ganz gut einiges zweckentfremden, wie z.B. in Plastikregentonnen pflanzen, hohe Mistkübel benutzen etca. Hauptsache ist, dass das Gefäß frostfest ist und man Abzugslöcher in den Boden bohrt.Liebe Grüße, Barbarapur_terrasse_04.jpg

Re:Rosentöpfe

Verfasst: 11. Dez 2006, 10:23
von lula
Ich glaube da muss ich doch mal durch die Gartencenter ziehen ;)Ich habe mir dieses Jahr 80 lieter Mörtelkübel gekauft und da unten Löcher rein geschnitten, aber irgendwie haben die mir nicht so gut gefallen und sie waren auch nicht tief genug für Rosen.Würde eben schon gerne richtig tiefe gefäße haben, aber keine für 50 € ;), also muss es Plastik sein.Schade das es noch nicht so viele Topfangebote für rosen gibt, aber das wird ja hoffentlich noch...

Re:Rosentöpfe

Verfasst: 11. Dez 2006, 12:28
von Susanne
12 l Mörteleimer sind genau so hoch wie Rosentöpfe, haben aber mehr Volumen und einen Henkel, sind stabiler und kosten weniger als 2 €. Ich habe immer 5 Töpfe ineinandergestellt und dann die Böden mit einem 10er Holzbohrer gelocht. Ging schnell, und meine Pflanzen wissen das Mehr an Platz zu schätzen.Ich benutze die gelochten Eimer auch für die Vorzucht von Dahlien, als Übergangsunterkunft für Pflanzen in der Warteschleife, zum Ernten und Waschen von Obst und Gemüse und für die ganz normale Gartenarbeit.

Re:Rosentöpfe

Verfasst: 11. Dez 2006, 19:45
von rosetom
Eine Möglichkeit für jemanden mit Zeit und geeigneter Brennmöglichkeit wäre auch, die Töpfe selbst herzustellen. Am einfachsten eignet sich dazu die Verarbeitung von Ton in Plattentechnik: Ton (am besten Kachelmasse, 40% schamottiert) ca. 0,75 -1cm dick ausrollen (zwischen zwei gleich dicken Holzlatten, damit die Platte gleichmäßig dick wird).Für die Seitenwände eine Schablone aus Karton ausschneiden, diese Schablone 4x aus Ton ausschneiden, eine Bodenplatte ausschneiden, die um ca. 2-4cm größer (!) ist als eigentlich benötigt.Dann den Ton lederhart trocknen lassen (d.h., bis die Platten stabil, aber noch nicht trocken sind).Anschließend die Seitenwände zusammenbauen; wichtig: Flächen, die zusammenstoßen, mit einer Gabel gut aufrauhen und anschließend mit reichlich Schlicker (=dünnflüssig gerührter Ton) als "Klebstoff" zusammenfügen. Die Kanten im Topfinneren zusätzlich mit einer Tonrolle stabilisieren, den Ton der Tonrolle dabei nach beiden Seiten gut verstreichen. Abschließend die Seitenwände mit dem gleichen Verfahren an die Bodenplatte montieren, außen überstehenden Bodenplattenüberschuss zum Schluss mit einem scharfen Messer abschneiden.Langsam (!) unter Plastikfolie trocknen lassen, brennen, mit einer Steinzeugglasur glasieren und bei ca. 2050° erneut brennen.Diese Temperatur ist nötig, wenn der Topf frosthart sein soll, anderfalls sind natürlich auch niedrigere Brenntemperaturen möglich. Einige Beispielexemplare:Dieser Topf hat ungefähr die Maße 80x40cm (Höhe x Breite):

Re:Rosentöpfe

Verfasst: 11. Dez 2006, 19:50
von Annbellis
Die Idee gefällt mir gut - aber wer hat schon 1. einen Brennofen und 2. einen, der groß genug für solche Töpfe ist? ???

Re:Rosentöpfe

Verfasst: 11. Dez 2006, 19:54
von rorobonn †
bei uns bietet ein namenhaftes gartencenter das brennen von ton an..knaub..das dürfte kein einzelfalls ein, denke ich.frage einfach da na h, wo du den ton kaufst..meist wissen die etwas :D

Re:Rosentöpfe

Verfasst: 11. Dez 2006, 19:59
von martina.
Mörteleimer sind wirklich unschlagbar billig. Andererseits stinken sie auch gewaltig, solange sie neu sind. Möchte nicht wissen, was da so ausdünstet. Lebensmittelqualität haben die sicher nicht...

Re:Rosentöpfe

Verfasst: 11. Dez 2006, 19:59
von Annbellis
Roro, echt wahr? ???

Re:Rosentöpfe

Verfasst: 11. Dez 2006, 20:00
von rosetom
Computerabsturz ... ::) vielleicht will das Bild ja jetzt:

Re:Rosentöpfe

Verfasst: 11. Dez 2006, 20:02
von rosetom
Der hier ist ca. 50x50:

Re:Rosentöpfe

Verfasst: 11. Dez 2006, 20:05
von rosetom
Dieser mißt ungefähr 70x40cm:

Re:Rosentöpfe

Verfasst: 11. Dez 2006, 20:07
von rosetom
Noch einer: ;)

Re:Rosentöpfe

Verfasst: 11. Dez 2006, 20:08
von martina.
Die sind aber schön. Vielleicht solltest du in die Serienfertigung gehen?!