Seite 1 von 1
Federgraeser
Verfasst: 22. Dez 2006, 09:41
von tomir
Die huebschen Federgraeser haben es mir angetan und ich ueberlege ob es Sinn macht mit einer kleine Artensammlung anzulegen, bisher hab ich hier drei recht unterschiedliche Arten - Stipa gigantea , Stipa capillata und Stipa tirsa - es gibt aber wesentlich mehr (wohl nicht im Handel) die sich oft natuerlich auch sehr aehnlich sehen - Wie sieht die Gefahr einer Hybridisierung der einzelnen Arten aus (besonders der Gruppen um S.pennata und S.pulcherima )?
Re:Federgraeser
Verfasst: 22. Dez 2006, 09:45
von Susanne
Ich vermute,
diese Seite hast du schon durch?
Re:Federgraeser
Verfasst: 22. Dez 2006, 09:57
von knorbs
ich habe stipa capillata, stipa pennata + das niedrige stipa tenuissima im garten. eine hybridisierung konnte ich noch nicht feststellen. aber überleg es dir gut...diese gräser versamen wie blöd. nur das zarte tenuissima lasse ich gelegentlich hochkommen. aber capillata + pennata können schon sehr lästig werden.
Re:Federgraeser
Verfasst: 22. Dez 2006, 11:28
von tomir
Danke Susanne und knorbs,Diese Seite kannte ich noch nicht - ist wirklich schoen gemacht

. Stipa capillata ist bei mir auch so eine die sich ziemlich versamt und ich regelmaessig jaeten bzw. abflaemmen muss (wenn die ganzen Zwiebeln eingezogen sind) - insgesamt ist es aber noch ganz gut kontrollierbar, im Gegensatz zu einer heimischen Bromusart und einer Nassela - Art. Die Nasella hatte ich auf ener botanischen Exkursion in Chile gesammelt (die anwesenden chilenischen Botaniker sind beim Fund vor Freude im Dreieck gehuepft) - in meinem Garten hat sich dieses Gras (schoen immergruen und fast so gross wie Stipa gigantea) aus der Verwandschaft der Stipa aber sehr stark ausgesamt, so das ich froh bin es heute nicht mehr zu haben...Stipa gigantea und Stipa tirsa versamen sich bei mir gluecklicherweise sehr verhalten (und einige S. tirsa - im Gegensatz zu den beiden anderen Flachwurzler - sind letzten Sommer total vertrocknet (und jetzt tot)). Ich gehe davon aus das es eine ganze Reihe der lang begrannten Arten (wie S. barbata) gibt, die besser an meine klimatischen Verhaeltnisse angepasst sind und auch leicht zeitvesetzt (und damit laenger) bluehen und fruchten (ohne am Ende nur noch Mischformen zu haben)...