News: Auch wenn man nicht viel sieht: Hinten im Gebälk wird gewaltig gearbeitet!
Wie macht man Lauberde? (Gelesen 60590 mal)
Moderatoren: Conni, Garten-pur Team
- oile
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Re: Wie macht man Lauberde?
Hhm. Hoffentlich erntestvDu dann nicht lauter Plastikschnipsel.
Hände platt vom vielen Draufsitzen
- Konstantina
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Re: Wie macht man Lauberde?
Die Säcke sind sehr dick und fest und einfach riesig.
Ich habe schon im Frühsommer der Heckenschnitt von benachbarte Wohnanlage in gleichen Säcken geholt.
Dortige Hausmeisterdienst sammelt immer alles in diese Säcke ein, stellt es ab und irgendwann wird es abgeholt
Die Säcke habe ich bereits benutzt um fertige und gesiebte Kompost zu zudecken.
Bis jetzt sind sie ganz.
Ich habe schon im Frühsommer der Heckenschnitt von benachbarte Wohnanlage in gleichen Säcken geholt.
Dortige Hausmeisterdienst sammelt immer alles in diese Säcke ein, stellt es ab und irgendwann wird es abgeholt
Die Säcke habe ich bereits benutzt um fertige und gesiebte Kompost zu zudecken.
Bis jetzt sind sie ganz.
- Brezel
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Re: Wie macht man Lauberde?
Ich versteh Dich schon, Konstantina :)
Die Säcke sind sowieso da, und Du benutzt sie einfach weiter.
.
Trotzdem: sie sind dafür gedacht, Müll aufzunehmen und eine Zeit lang zusammenzuhalten. Sie sind nicht dafür gedacht, längere Zeit auf der Erde zu liegen, dabei großen Temperaturschwankungen und dem Sonnenlicht ausgesetzt zu sein und Blätter in Kompost umzuwandeln. Auch wenn das gut funktioniert! Das Risiko, dass sie spröde werden und dann unerwünschte Stoffe in den Boden gelangen, wäre mir einfach zu groß.
.
Jutesäcke z.B. scheinen mir für Deine Zwecke wesentlich besser geeignet. Ich selbst benutze zum Abdecken meiner Kompostmieten einmal Kompostvlies und zum anderen Garten-/Unkrautvlies. Beide sind UV-stabil, wasser- und luftdurchlässig. Wesentlich reißfester als ein Müllsack! Im Lauf der Jahre sind natürlich auch schon Löcher hineingekommen. Aber da franst nichts aus, es gibt keine einzelnen Fasern, die sich selbständig machen.
Die Säcke sind sowieso da, und Du benutzt sie einfach weiter.
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Trotzdem: sie sind dafür gedacht, Müll aufzunehmen und eine Zeit lang zusammenzuhalten. Sie sind nicht dafür gedacht, längere Zeit auf der Erde zu liegen, dabei großen Temperaturschwankungen und dem Sonnenlicht ausgesetzt zu sein und Blätter in Kompost umzuwandeln. Auch wenn das gut funktioniert! Das Risiko, dass sie spröde werden und dann unerwünschte Stoffe in den Boden gelangen, wäre mir einfach zu groß.
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Jutesäcke z.B. scheinen mir für Deine Zwecke wesentlich besser geeignet. Ich selbst benutze zum Abdecken meiner Kompostmieten einmal Kompostvlies und zum anderen Garten-/Unkrautvlies. Beide sind UV-stabil, wasser- und luftdurchlässig. Wesentlich reißfester als ein Müllsack! Im Lauf der Jahre sind natürlich auch schon Löcher hineingekommen. Aber da franst nichts aus, es gibt keine einzelnen Fasern, die sich selbständig machen.
- oile
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Markgräfin von Pieske, Gierschkultivatorin Brandenburg, zwei Gärten: Nähe Schönefeld und Nähe Fürstenwalde.
Re: Wie macht man Lauberde?
Gartenvlies habe ich durchaus schon in Einzelteile zerfallen sehen. So ein weißliches Flaumzeugs brauche ich nie wieder. Ganz gute Erfahrungen habe ich mit schwarzen Säcken gemacht, in denen ich Gierschwurzeln "verkocht" habe. Aber im darauf folgenden Winter bekamen auch die Löcher, dort wo Bodenkontakt bestand und wurden dann auch irgendwann mürbe. Eine Zwischenlagerung von Laub geht ganz gut in Schwerlastsäcken - jetzt im driten Jahr werden bei mir die ersten brüchig.
Hände platt vom vielen Draufsitzen
- Brezel
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Re: Wie macht man Lauberde?
Es gibt große Unterschiede beim Gartenvlies. Meins ist kein weißliches Flaumzeugs, sondern stabiles, schwarzes. Ich nutze es auch nur über den Winter zum Abdecken. Während der Saison liegt es zusammengefaltet im dunklen Schuppen.
Meins von damals gibt es nicht mehr, aber dieses müsste dem etwa entsprechen.
Meins von damals gibt es nicht mehr, aber dieses müsste dem etwa entsprechen.
- Natternkopf
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Re: Wie macht man Lauberde?
Salü Konstantina
Ein paar Löcher hätten darin auch gereicht. :D
Feucht halten ist ein guter Plan.
Grüsse Natternkopf
In Plastiksäcken lassen ich Laub anliefern. ;D
Ein paar Löcher hätten darin auch gereicht. :D
Feucht halten ist ein guter Plan.
Buddelk hat geschrieben: ↑28. Nov 2023, 10:09
Hier gab es von früher noch einen unbenutzten Schnellkomposter, diese schwarzen Plastikdinger.
Den habe ich im letzten Herbst voller Laub gepackt und konnte nun auch schon weiter nachfüllen.
Es sind ja Belüftungsschlitze im Deckel, ich habe aber noch nie extra gegossen.
Was meint Ihr? Wird das im Frühjahr vernünftiger Laub Kompost sein ???
Sollte ich z.B. wässern oder reicht es, die frischen nassen Blätter jetzt dazu zu packen ?
[/quote]
Ja, diese Erfahrungswerte von thuja thujon decken sich mit meinen.thuja hat geschrieben: ↑28. Nov 2023, 10:29
Umsetzen, um die Lage besser einschätzen zu können, würde Sinn machen.
...
...
Wenn eh umgesetzt wird, kann man das nasse Laub mit einarbeiten. Wenn vorhanden auch etwas Rasenschnitt als Booster zugeben.
[/quote]
Liest sich richtig Profi mässig. Das wird auch gut.W hat geschrieben: ↑7. Nov 2023, 10:23
... Bahn um Bahn zusammen gerecht, hat GG es mit dem Rasenmäher zerkleinert und mir nach und nach ungezählte Schubkarren davon gebracht. Im Wechsel mit halbgarem Unkrautkompost aufgeschichtet, rottet nun eine größere Miete vor sich hin. Das Ergebnis wird nächstes Jahr in Kübel für Tomaten und Kartoffeln wandern.
[/quote]
Platanenlaub mit seiner wachsartigen Schicht braucht halt eben Zeit.Konstantina hat geschrieben: ↑23. Nov 2023, 14:51
[quote author=Konstantina link=topic=3500.msg3960140#msg3960140 date=1670134590]
Gestern habe ich Linden und Platanenlaub gesammelt. Trennen war unmöglich Passt gut so als Mischung.
Heute habe ich den Ergebnis kontrolliert. Eine Sack wurde aufgemacht. Das Platanenlaub ist nicht verrottet.
Beim mir dauert das auch gut zwei Gartensaison mit dem Platanenlaub. Ohne Rasenmäher-Zerkleinerung nutze ich es als :D Regenschutzabdeckung.
Ach ein gutes Konzept von Gartenplaner
[quote author=Gartenplaner link=topic=3500.msg4115538#msg4115538 date=1700999028]
[quote author=Secret Garden link=topic=3500.msg4115513#msg4115513 date=1700995093]
Ist es in Plastiksäcken nicht zu trocken und wie sollen die laubzersetzenden Tierchen einwandern?
…
Nicht unbedingt, mit dem Laub kommt schon auch Feuchtigkeit mit.
Und Unmengen Mikroorganismen, Pilzsporen sind eh in der Luft unterwegs.
Ich hab einen BigBag genutzt, um Herbstlaub für den nächsten Sommer aufzubewahren (zum Verstreuen, wenn die Cyclamen hederifolium komplett eingezogen sind), das war so viel, dass ich es 2 Jahre stehen hatte, im Schuppen, trocken.
Ganz unten hatte trotzdem schon eine Umsetzung zu Humus stattgefunden..
Mit dem Laubsauger aufgesammeltes feuchtes und dabei geschreddertes Material, das dann trocken im Schuppen stand, war im Sommer darauf fast schon Lauberde.
Grüsse Natternkopf
In Plastiksäcken lassen ich Laub anliefern. ;D
🌿 Zerkleinern, Mischen, Feucht 👍 halten, Zudecken. 🛌
- Konstantina
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Re: Wie macht man Lauberde?
Endlich bist du da, Natternkopf.
Danke, für deine Einschätzung :)
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- lord waldemoor
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Re: Wie macht man Lauberde?
DANKE für dein erscheinen
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Re: Wie macht man Lauberde?
Heute habe ich meine Laubkompost im Sack kontrolliert.
Der Sack ist noch ganz. Die Lastsäcke sind sehr stabil. Ist aber umgekippt. Durch viele Schlitze war nicht mehr standfest. Nächste Mal werde ich weniger Schlitze machen (Natternkopf, hast recht :) )
Das Laub ist bereits gut verrottet. noch nicht ganz, aber bis zum nächste Frühling wird es mit Sicherheit.
Meine Laubkompost im Gitterring zeigt geringere Rottezustand.
Der Sack ist noch ganz. Die Lastsäcke sind sehr stabil. Ist aber umgekippt. Durch viele Schlitze war nicht mehr standfest. Nächste Mal werde ich weniger Schlitze machen (Natternkopf, hast recht :) )
Das Laub ist bereits gut verrottet. noch nicht ganz, aber bis zum nächste Frühling wird es mit Sicherheit.
Meine Laubkompost im Gitterring zeigt geringere Rottezustand.