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niedrige Stauden zum temporären Überwuchern
Verfasst: 11. Jul 2010, 18:04
von cydora
Ich liebe mein Geranium 'Patricia', was während der Blüte locker einen Quadratmeter bedeckt, habe aber gestalterische Probleme damit. Es hat schon so manche andere Staude platt gemacht. Nackte Erde mag ich aber nicht. Bis zur Hochblüte und nach dem Rückschnitt brauch sie ja weniger. Darum:welche niedrigen, kleineren Stauden (für große hab ich keinen Platz) vertragen dieses Überwuchern von Mai bis Juli und sehen danach immer noch gut aus?
Re:niedrige Stauden zum temporären Überwuchern
Verfasst: 11. Jul 2010, 18:34
von Querkopf
Hallo, Cydora,vielleicht funktionieren da Früheinzieher/ Spätaustreiber? Früheinzieher: z. B. Zwiebelpflanzen. Oder Dicentra spectabilis, die verschwindet recht zeitig (und ist wahrscheinlich nicht beleidigt, wenn sie bald nach der Blüte von Geranium überdeckt wird). Dann müsstest du allerdings dreischichtig pflanzen, irgendwas soll ja auch im Herbst noch wachsen

. Dafür vielleicht Herbstkrokusse, Herbstzeitlose etc.pp.? Alternative: Cyclamen hederifolium. Kommt im Herbst, geht im Frühling. Gibt sicher noch viel mehr, mir fällt nur grad nix ein - ist zu heiß

....Schöne GrüßeQuerkopf
Re:niedrige Stauden zum temporären Überwuchern
Verfasst: 11. Jul 2010, 20:04
von Staudo
Würde eine Kombination mit Papaver orientale passen? Die blühen im Juni, ziehen dann ein und treiben im August wieder aus.
Re:niedrige Stauden zum temporären Überwuchern
Verfasst: 11. Jul 2010, 21:33
von cydora
Querkopf, mit Dicentra hab ich kein Glück, warum auch immer. Alle bisherigen Pflanzen entwickelten sich rückwärts bis sie ganz verschwanden, leider, denn ich liebe sie! Außerdem fehlt dann was für den Herbst. An Zwiebeln hab ich da nicht gedacht, da dort schon Tulpen stehen. Auch dachte ich mehr an etwas mit schönem Laub. Blüte wäre nicht sooo wichtig.Staudo, Papaver orientale hatte ich noch nicht. Käme auch nur der Weiße in Frage. Habe gerade beim Googeln gesehen, dass das Laub ganz attraktiv ausschaut. Lassen sich die Blütenstängel leicht umschubsen oder sind sie standfest?Dieses Jahr hatte ich Fingerhut davorgepflanzt, was in der Blüte sehr harmonierte, ist aber auch nur eine temporäre Lösung. Meist vergeht der Fingerhut bei mir nach der Blüte.Wie ist das eigentlich mit Lychnis coronaria? Ich hab viele weiße Sämlinge im Garten. Vertragen die das? Bisher hatte ich sie immer am Beetrand, warum nicht mal in der Mitte...
Re:niedrige Stauden zum temporären Überwuchern
Verfasst: 12. Jul 2010, 09:01
von baeckus
Hallo!Sehr dankbar für diese Aufgabe und brachialer Frühlingsblüher:
http://www.blumen-garten-pflanzen.de/stauden-3/gaemswurz-doronicum.htmCiao baeckus
Re:niedrige Stauden zum temporären Überwuchern
Verfasst: 12. Jul 2010, 09:12
von wallu
Ich sag nur: Primeln, Primeln, Primeln.Bei mir dominieren jedes Jahr hunderte (tausende?) von ihnen von Februar bis April die Beete und werden dann von den anderen Stauden komplett überwachsen. Nach dem Rückschnitt kommen deren immergrünen Horste wieder zum Vorschein.Lychnis coronaria mag es sonnig und trocken, überwucherte Sämlinge faulen weg (bei mir).
Re:niedrige Stauden zum temporären Überwuchern
Verfasst: 12. Jul 2010, 09:25
von Thüringer
... und bleiben nicht niedrig.
Re:niedrige Stauden zum temporären Überwuchern
Verfasst: 12. Jul 2010, 12:39
von daphne
Primeln finde ich auch ne gute Idee. Oder wie wärs mit Pulmonaria - Frühlingsblüher mit weißgefleckten Blättern?
Re:niedrige Stauden zum temporären Überwuchern
Verfasst: 12. Jul 2010, 23:12
von cydora
Doronicum geht gar nicht, da das Gelb nicht paßt. Blütenfarbe sollte weiß, rosa, pink oder schwarzrot sein.Pulmonaria verkraftet das? Da gibt es doch auch weiß blühende, oder? Wäre dann überlegenswert.Primeln, welche? Da hab ich keine Erfahrungen. Und: siehe mögliche Blütenfarben.
Re:niedrige Stauden zum temporären Überwuchern
Verfasst: 13. Jul 2010, 09:00
von wallu
Die typischen ordinären Primel-Saatmischungen (damit habe ich vor 15 Jahren mal angefangen) blühen in weißen, braunroten und pink- bis violetten Tönen mit gelbem Schlund.Pulmonarias mögen bei mir das Überwachsen nicht; wo das geschieht, sind sie bald verschwunden.