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Pilzerkrankung an Päonie?
Verfasst: 6. Mai 2014, 14:53
von fars
Eine meiner Staudenpäonien hat jedes Jahr einige absterbende Knospen. Offenbar ein Pilz, der gerade diese Sorte schädigt (andere P. bleiben unbelästigt).Nutzt es, vorbeugend ein Fungizid zu spritzen? Wenn ja, welches?
Re:Pilzerkrankung an Päonie?
Verfasst: 6. Mai 2014, 15:53
von pearl
nein, wie soll man vorher wissen welche Päonie sich gerade in dieser Saison eine Pilzinfektion holt?Meine Erfahrung mit solchen Schäden hat gezeigt, dass die Kulturbedingungen nicht optimal sind, die Pflanze möglicherweise eine mit Peregrina in der Ahnenreihe ist und daher Sonne und Wärme fehlt. Gegen zu hohe Luftfeuchtigkeit sind die kräftig roten Päonien besonders empfindlich.
Re:Pilzerkrankung an Päonie?
Verfasst: 6. Mai 2014, 15:56
von pearl
meine Behandlung bestand darin solche Pflanzen an vollsonnigen, warmen, offenen Standort zu pflanzen, wo es genügend Luftbewegung gibt. Sorten, die dazu neigten immer die eine oder andere Knospe zu verlieren, blühen jetzt an jedem Trieb. Besonders Henry Bockstoce steht jetzt super da.
Re:Pilzerkrankung an Päonie?
Verfasst: 8. Mai 2014, 11:21
von oile
Ich habe das Problem auch - seit Jahren! Dazu trocknet auch noch die Hälfte der Knospen einfach ab. Ich habe beschlossen, die Pflanzen woanders hinzusetzen (erstmal in den Zweitgarten, im Hausgarten habe ich keinen Platz. Sie stehen jetzt unter einem Holunder, den ich zwar immer zurückschneide, der aber mit Sicherheit, alles Futter holt, was bekommen kann. Außerdem macht sich dort eine Eibe (ausgesät im Stammbereich des Holunders) breit, die mittelfristig anstelle des Holunders "übernehmen" soll. Die Helleboren dort sind zufrieden, für die Päonien ist es nicht optimal.
Re:Pilzerkrankung an Päonie?
Verfasst: 8. Mai 2014, 11:33
von fars
Mag sein, dass das der oder ein Grund ist. Vor diesem Hintergrund müsste ich in meinem Garten aber wohl den überwiegenden Bestand an Pflanzen versetzen und rauswerfen, weil einfach kein Platz vorhanden ist. Neuankömmlinge müssen sich sozusagen mit 'ner Pritsche in Stockbetten begnügen. Ist hier ja schließlich nicht das Adlon!Mir erscheint die Standort- oder aber Bodenerklärung nicht ganz schlüssig (andere P. stehen in meinem Garten noch viel ungünstiger, manche irgendwo im Gesträuch). Es ist immer nur diese Päonie, die einen Teil der Knopsen auf diese Weise verliert. Ich neige deshalb eher zu der Erklärung, dass es sich um einen Züchtungsmangel handelt.
Re:Pilzerkrankung an Päonie?
Verfasst: 8. Mai 2014, 11:39
von oile
Tja...dann raus damit! Diese Haltung ist mir früher sehr schwer gefallen, aber inzwischen päppel ich nicht mehr alles. Da ich ein Ausweichquartier habe, kann ich aber einigen noch eine zweite Chance bieten.
Re:Pilzerkrankung an Päonie?
Verfasst: 8. Mai 2014, 13:36
von pearl
der "Züchtungsmangel" bei fars Pflanze besteht wahrscheinlich darin, dass eine besonders sonnenhungrige Paeonia peregrina in der Ahnenreihe vorhanden war und es sich um eine der erst im 20. Jahrhundert entstandenen Arthybriden handelt. Daher ist interessant um welche Sorte es überhaupt geht. Notfalls könnte ich der Pflanze Unterkunft gewähren. Bei mir ist auf optimalem Standort noch genügende Platz, weil die Bart-Iris-Kultur bei mir ausläuft.
Re:Pilzerkrankung an Päonie?
Verfasst: 8. Mai 2014, 14:49
von fars
Durchaus möglich, dass P. peregrina hineingemendelt wurde.Nur: Das Exemplar steht sonnig und ungeharmt von bedrängenden Nachbargewächsen.
Re:Pilzerkrankung an Päonie?
Verfasst: 8. Mai 2014, 15:29
von pearl
möglich, dass du das anders beurteilst als die Pflanze.

Welche Sorte ist es nun? Oder vielmehr wie sehen Blatt und Blüte aus und blüht sie früh?